Wir reden über: Alien

„Ripley, for God’s sake, this is the first time that we’ve encountered a species like this. It has to go back. All sorts of tests have to be made. – Ash, are you kidding? This thing bled acid. Who knows what it’s gonna do when it’s dead? – I think it’s safe to assume it isn’t a zombie.“

Generell war Science Fiction noch nie wirklich mein Ding, klar ich liebe Star Wars und die Matrix Reihe (naja der erste Teil) ist auch ganz toll aber dann hört es auch irgendwann mal bald auf an meinem Film-Horizont auf. Ridley Scott der in diesen Genre ja ein bisschen ein Pionier ist, war auch nie so wirklich mein Ding, da seine Filme, jedenfalls die neueren wie Gladiator oder Robin Hood, meistens etwas dazu neigten viel zu pathetisch zu sein. Doch da der Mann dieses Jahr mit Prometheus, den wohl meist erwarteten Film des Jahres in die Kinos brachte, konnte ich natürlich auch nicht wiederstehen mal einen Blick darauf zu werfen. Und während andere hofften viele Fragen beantwortet zu kriegen, fing ich erst recht an mir welche zu stellen. Was ist die Weyland Company? Wer sind die Space Jockeys? Und so dauerte es nicht lange bis die Alien-Quadrilogy auf meinem Tisch lag und ich mir davon gestern den ersten Teil ansah.

Story:

Nachdem die 20-köpfige Crew des Weltraumfrachters Nostromo ein Notsignal von einem unbekannten Planetoiden empfängt. machen sich ein paar Crew-Mitglieder daran, den Ursprung des Notsignals heraus zu finden. Doch als die Besatzung, sich daran macht das Terrain zu erkunden, entdecken sie etwas, was nur als ausserirdisches Raumschiff bezeichnet werden kann. Als einer der Offiziere, Kane versehentlich dort in einer Art Nest landet wird er von einer der Lebensformen dort angegriffen. Zurück beim Schiff scheint er sich ziemlich schnell von diesem Angriff zu erholen, doch ist dies nur von kurzer Dauer, den kurze Zeit später bricht aus seinem Bauch eine weitere Kreatur hervor die sehr schnell wächst und in den dunkeln Gängen der Nostromo Jagd auf die Besatzung macht. Die zweite Offizierin Ripley nimmt aber sofort den Kampf mit dem Wesen auf und ein mörderisches Katz und Maus Spiel in den dunklen Gängen der Nostromo beginnt.

Stil:

Enge, Leere, Panik und Ungewissheit, sind die Motive derer sich Scott hier mehr als oft bedient. Auch wenn die ganze Szenerie in der Zukunft spielt wirkt das Schiff keinesfalls utopisch, sondern eher wie der beengende, dreckige Frachtraum eines Containerschiffs. Anders als Thriller oder Horrorfilme heutzutage ist die Spannung zwar immer zu spüren, entlädt sich aber nur selten, bis auf ein paar ganz kleine Höhepunkte zwischendurch vor dem finalen dritten Akt und hält so den Zuschauer immer bei Konzentration. Das Design des Alien sollte ja spätestens seit H.R. Gigers Oscarauszeichnung dafür mehr als bekannt sein, dennoch ist es echt herrlich das Ding mal wirklich in voller Action zu erleben.

Charaktere:

Sigourney Weaver in der Rolle von Ripley als erste weibliche Actionheldin darzustellen, war sicher für die Macher mehr als riskant aber auch eine grosse Chance, die Weaver mit Bravour meisterte, zumal die Produzenten Scott immer wieder dazu drängten den Charakter in einen männlichen Part umzuschreiben. Wer die Alien-Reihe kennt, weiss, dass die restlichen Besatzungsmitglieder nicht gerade die besten Überlebenschancen besitzen, dennoch hat die Zeit die ihnen geblieben ist, gereicht um einen bleibenden Eindruck bei mir zu hinterlassen. John Hurt, Tom Skerrit und Ian Holm sind da die besten Beispiele dafür, nur schon allein weil es herrlich war, endlich mal einen Film mit ihnen zu sehen in denen die drei noch keine grauen Haare besitzen.

Fazit:

Richtig gute Thriller sind heutzutage selten geworden und auch bei Horrorfilmen spritzt teilweise mehr Blut als Tinte die für das Drehbuch verwendet wurde, da ist es schön sich mal wieder genau den richtigen Mix aus beidem anzusehen. Wer sich vor der Leere im Weltraum, den Beengtheit eines Raumschiffs um dem ungewissen, dass in dessen dunklen Gängen lauert fürchtet sollte sich den Film lieber nicht antun, doch die, die es sicher schon getan haben werden mir zustimmen, dass Scott hier einen tollen Science-Fiction Thriller mit Gänsehaut Garantie geschaffen hat, der auch noch gut dreissig Jahre nach dessen Veröffentlichung das Publikum und die Fans begeistern kann.

8/10

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28 Responses to “Wir reden über: Alien”


  1. 1 bullion August 16, 2012 um 12:18 pm

    Na siehste… 🙂

    Bei den bestimmt kommenden weiteren Sichtungen wird die Punktewertung auch bestimmt noch klettern.

  2. 3 Dos Corazones August 16, 2012 um 2:07 pm

    Ein wahrer Klassiker, ach was, ein Meisterwerk. Und ich glaube, da sind noch ein oder eher zwei Punkte mehr drin 😉

  3. 5 vEnoMaZn August 17, 2012 um 6:38 am

    9/10

    8/10 ist zu wenig :!

  4. 7 donpozuelo August 17, 2012 um 8:21 am

    Ein geiler Film!!! Gucke ich immer wieder gerne!!! Da kommt der Space Jockey irgendwie besser weg als bei Prometheus. 😉

  5. 9 miro August 18, 2012 um 9:40 am

    Bin auf deine Meinung zu den weiteren Teilen gespannt. Ich find diesen hier mit Abstand am Besten, dagegen flachen die weiteren teilweise ziemlich ab.

  6. 11 Wortman August 18, 2012 um 10:49 am

    Als Alien-Fan der ersten Minute kann ich auch mit deinem 8/10 leben 😉

  7. 18 Kim August 20, 2012 um 1:28 pm

    Der 1.Teil ist zwar toll, aber den zweiten muss man lieben 😀


  1. 1 Wir reden über: Aliens « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu August 22, 2012 um 11:24 am
  2. 2 Wir reden über: The Thing « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Oktober 17, 2012 um 6:14 pm
  3. 3 Wir reden über: Filmreihe: Evil Dead Trilogy | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu April 12, 2013 um 2:03 pm
  4. 4 Wir reden über: Gravity | The Sweet Nonsense Trackback zu Oktober 6, 2013 um 3:09 pm

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