Wir reden über: Iron Man 3

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„You know, it’s moments like these when I realize how much of a superhero I am.“

Lange wurde spekuliert wie es nach The Avengers weitergehen sollte, immerhin waren die die ganzen Vorfilme eigentlich nur dazu gedacht um den Film auf die Sprünge zu helfen und die Charaktere zu etablieren, da dieser auch den Höhepunkt des sogenannten Marvel Cinematic Universe darstellt. Doch dies war eben nur Phase 1, den mit Iron Man 3 haben die Marvel Studios offiziell nun die Phase 2 eingeläutet in dem unteren anderen dann auch Thor, Captain America eine Fortsetzung erhalten werden aber auch neue Helden wie die Guardians of the Galaxy ihr Leinwanddebüt geben.

Story:

Nachdem Tony Stark alias Iron Man, beim Kampf gegen Loki, mit den Avengers beinahe in einem Wurmloch gefangen worden wäre, plagen ihn seither Angstzustände und Schlaflosigkeit, doch da Tony halt nicht wie jeder normale Mann zum Psychiater geht und dabei noch über einen stattlichen Betrag Geld verfügt, wandelt er seine Psychose in Produktivität um und baut sich einfach eine ganze Reihe neuer Kampfrüstungen. Doch es reicht ja nicht dass Tony mal zur Abwechslung nur mit Inneren Dämonen zu kämpfen hat, so schwört auch ein Terrorist Namens „Der Mandarin“ Amerika schreckliche Rache und will diesem noch bis Weihnachten den Todesstoss versetzen. Tony muss also schnellsten schauen, dass er seine Probleme in der Griff kriegt und sich wieder vollkonzentriert in den eisernen Anzug werfen kann.

Stil:

Nachdem John Favreau nach dem zweiten Teil seinen Ausstieg, als Regisseur bekannt gab, war lange unklar ob oder zumindest wie es mit der Franchise nun weitergehen soll. Mit Shane Black nahm aber jemand auf dem Regiestuhl Platz der den Charme und Stil der Vorgänger nicht nur bewahren, sondern meines Erachtens fast noch verbessern konnte, nicht zuletzt durch seine frühere Zusammenarbeit mit Downey Jr. in Kiss Kiss, Bang Bang. Im Gegensatz zu The Avengers fokussiert der Film auch wieder nur auf einen Helden, was dem Film trotz seiner knallharten Action und dem teilweise doch recht schnellen Erzählstils einen ruhigen Pool verleiht. Apropos Avengers, es war natürlich klar, dass nach einem Film wie diesen die Nachfolger nicht drum herum kommen werden diesen immer wieder anzusprechen, dennoch hat man sich nicht dazu verleiten lassen, ZU viel darauf herumzureiten, wobei aber ja gerade mit Tonys Panikattacken ein toller Bogen zu diesem gespannt wurde.

Charaktere:

Wie gesagt konzentriert sich der Film wieder völlig auf Tony Starks Iron Man, wobei Robert Downey Jr. spätestens jetzt eins mit der Rolle geworden ist und man merkt, dass er diesmal sicher auch einige Ideen in die Figur einfliessen liess. Dies wird auch sehr schön in einem der letzten Sätze des Films verdeutlicht wird, als Tony den Monolog mit den Worten

They can take away my house or my gadgets, but one thing they can never take away, i am Iron Man!“

abschliesst. Gwyneths Paltrows Pepper Potts darf hier auch zum ersten mal mehr sein als die blosse Frau an Tonys Seite sein und kriegt sogar selbst ein, zwei mal den Eisenanzug übergestülpt, was eine sehr schöne Anspielung auf die Comics ist, bei dem Pepper ja mittlerweile selbst zur Iron Woman aka Rescue geworden ist. Wie schon in den Vorgängern hat man sich auch diesmal für die Rolle des Bösewichts einen gestandenen, preisgekrönten Schauspieler geholt und Ben Kinglsey schafft es wirklich hier eine einzigartige Performance als Mandarin abgeben, die wohl soweit wie möglich von den Comicversion entfernt ist, wie man es sich nur vorstellen kann…aber mehr verrate ich hier definitiv weil sich das jeder UNBEDINGT WIRKLICH selber ansehen sollte.

Fazit:

Auch wenn der Film nicht ganz an das Ausmass von The Avengers herankommt, bildet Iron Man 3 einen würdigen Auftakt zur zweiten Marvel Cinematic Universe Phase, zumal ich den Vorgänger Iron Man 2 nicht gerade als besten Film der Reihe ansehe. Downey gibt meines Erachtens, seine bisher beste Vorstellung als Tony Stark und Shane Black schaffte es wirklich, ein sowohl optisch als auch inhaltlich anspruchsvollen Film zu erschaffen, der dem Geiste der Vorgänger aber auch der momentanenComics treu bleibt (Stichwort Extremis). Wenn dies als bei Phase 2 so weiter geht, kann ich mich beruhigt auf The Avengers 2 oder Guardians of the Galaxy freuen.

Review Rating 8.0

8/10

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14 Responses to “Wir reden über: Iron Man 3”


  1. 1 Owley April 30, 2013 um 11:24 pm

    Dude. Du hast hier ja voll die Spoiler drin…

  2. 3 donpozuelo Mai 1, 2013 um 8:26 am

    Das gleiche Ausmaß von „The Avengers“ habe ich auch ehrlich gesagt nicht erwartet. Von daher gefiel es mir echt gut, wie das hier alles gelöst wurde. Mehr den Fokus auf Tony Stark als auf Iron Man, mehr Zeit für die Nebenfiguren und ein großartiger Gegner… Ich war mehr oder weniger fast komplett begeistert.

  3. 5 Khitos Mai 1, 2013 um 3:19 pm

    Wird bewusst von mir ignoriert. In diese Iron Man Welt komm ich zur Zeit jedenfalls nicht mehr rein, dafür kann ich mich leider, leider nicht begeistern. Dank an The Avengers, würd ich sagen 😉

  4. 7 Nerd Wiki Mai 2, 2013 um 9:44 am

    ich hoffe, Du bist bis nach den Credits sitzen geblieben (ist ja eigentlich standard bei Marvel Filmen) und hast die witzige Szene mit Herrn Banner gesehen 😉

    • 8 maloney Mai 2, 2013 um 9:46 am

      Ich fühle mich fast ein wenig beleidigt nach dem du denkst, dass ich auch nur ansatzweise daran gedacht habe bei einem MCU während den Credits, den Saal zu verlassen! Aber ja zwar keine Tie-In Szene wie ich erwartet habe aber dennoch äusserst amüsant, Science Buddies halt^^

  5. 9 Dominik Mai 9, 2013 um 10:39 am

    Brr, Guardians of the Galaxy. 😉 Aber ansonsten meine Zustimmung. Ein klasse Film und das mit dem Stil sehe ich genauso. Zwecks Owley’s Anmerkung mit den Spoilern – jep – bööööööser maloney!


  1. 1 IRON MAN 3: Kritik zum Comic-Blockbuster mit Robert Downey Jr. | ChristiansFoyer Trackback zu Mai 1, 2013 um 7:16 am
  2. 2 Wir reden über: The Hangover Part III | The Sweet Nonsense Trackback zu Juni 5, 2013 um 10:11 am
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