Posts Tagged 'The Rat of…'

The Rat of Paul Robertson

Weil ich kürzlich per Zufall darüber gestolpert bin und es dann auch bei Damian gefunden habe, dachte ich mir dass ich doch den Spieledesigner Paul Robertson näher vorstellen könnte. Doch leider lässt sich nirgendwo etwas brauchbares über seine Biographie herausfinden, ich weiss lediglich, dass er bei diversen Videopspiele aktiv für das Design zuständig war. So zum Beispiel bei Pirate Baby’s Cabana Battle Street Fight 2006, diversen Pokemon Titeln oder natürlich Scott Pilgrim vs. the World: the Game. Er kreiert ausschliesslich Pixelgrafiken, angelehnt an die alten Arcade Games, die entweder ziemlich niedliche, ziemlich abstossende oder deren beider Motive aufweisen, wie kuchenkotzende Hunde oder leichenfressende Babies. Und weil ich wie gesagt sonst nicht in Erfahrung bringen konnte, gibts halt eine Tonne an höchst epischen GIFs und Bilder zu bestaunen.

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The Rat of Mike Mignola

Da ich momentan gerade wieder über ein wenig mehr freie Zeit verfüge will ich die Gelegenheit nutzen um erneut einen mehr oder weniger bekannten Künstler etwas näher vorzustellen. Diesmal der Schöpfer des Höllebubes, Mike Mignola meine Damen und Herren!

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The Rat of Masashi Kishimoto

Nachdem ich die letzten Male westliche Künstler präsentiert habe, möchte ich jetzt gern wieder einen Mangaka vorstellen. Es handelt sich um Masashi Kishimoto, ohne den es den wunderbaren Ninja-Manga „Naruto“ nicht gäbe.

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The Rat of Julian Beever

Lange ists her! Doch jetzt muss man sich wieder mit ihnen arrangieren, die Rat Posts! Den nächsten Künstler den ich vorstellen möchte ist der hammermässige Strassenmaler Julian Beever.

Zum Künstler:

 Julian Beever wurde 1959 in England geboren. Er arbeitet als freischaffender Künstler vor allem in Grossbritannien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien, Brasilien, Amerika, Australien, Mexiko, Argentinien, Russland oder Portugal. Grosse Popularität erlangte er unteren anderem durch seine Strassenkunst die er seit Anfang der Neunzigerjahre in mehreren Grossstädten betreibt, welche nicht einfach nur Motive oder Portraits darstellen sondern richtig beäugt dreidimensional und nicht mehr wie blosse Bilder wirken.

      

 

Zum Werk:

 Julian Beever hat die „Trompe-l’œil„-Technik, die vor allem für Decken und Wandmalereien während Renaissance verwendet wurde, für die Strassenmalerei neu erfunden. Er schafft dies in der nicht einfach nur „platte“ Zeichnungen malt sondern sie in die dritte Dimension ausweitet. So erheben seine Werke von einem bestimmten Blickwinkel aus betrachtet, vom Asphalt und stehen sozusagen frei in der Gegend. Aufgrund dessen erreichte Beever internationale Bekanntheit und wird auch zu Werbezwecken engagiert, so zeichnete er unter anderem riesige Laptops, Bier- und Colaflaschen oder Zigarettenschachteln in Fussgängerzonen rund um den Globus. ausser seine Arbeit als Strassenkünstler, stellt er auch grosse Wandbilder bekannte Künstler oder persönliche Ölgemälde her.

 

Meine Meinung:

Ich war in Geometrie nie sonderlich gut, dafür aber immer im Zeichnen, dem künstlerischen versteht sich, und konnte mir diese zwei Fächer nie in Kombination vorstellen. Aber um diese hammermässigen Effekte zu erzielen muss man schon ein wenig Verständnis von Erstgenannter haben, wie sonst könnte man die so korrekte Täuschung des  menschlichen Auges in Kombination mit Fluchtpunktberechnug oder Propotionenabschätzung zu Stande bringen und dass alles noch in an fotografiequalität grenzender Perfektion.

Bildquelle:

The Rat of John Howe

Bevor ich die „Der Herr der Ringe“ Trilogie von Peter Jackson gesehen habe, kannte ich die Bilder von John Howe überhaupt nicht, aber als ich seine Arbeiten sah, die massgeblich zum schlussendlichen Aussehen der Kostüme der Schauspieler und der Kulissen im Film beigetragen haben, wollte ich unbedingt mehr von Howes Werken sehen.

Zum Künstler:

John Howe wurde 1957 in Vancouver geboren. Er selbst sagte einmal von sich, dass er sich an keinen Tag in seinem Leben erinnern kann an dem er nicht gezeichnet hat. Durch das Lesen von „Die Gefährten“, Die Zwei Türme“ „Die Rückkehr des Königs“ und einen Kalender der Gebründer Hildebrantd wurde sein Interesse für die Werke von J.R.R. Tolkien geweckt. Neben Alan Lee, mit dem er ebenfalls an „Der Herr der Ringe“ gearbeitet, gehört er zu den wichtigsten Illustratoren  für Tolkiens Geschichten aus Mittelerde.  Zusätzlich zu seiner Arbeit als Illustrator ist Howe Experte für Waffen, Rüstungen des Mittelalters, dieses Wissen trug auch bei der Veröffentlichung des Buches „Söldnerleben im Mittelalterbei. Zuletzt publizierte er die Bildbände  „Myth & Magic – The Art Of John Howe“ und „Forging Dragons“.

 Zum Werk:

Wie schon erwähnt ist Howe vor allen auf die Illustrationen von „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ oder dem „Silmarillon“ spezialisiert. Neben Kalendern, Spielkarten, Brettspielen und unzähligen Bildern welchen auf für die Neuauflage der deutschen Ausgaben der Bücher als Cover verwendet wurde war er Chief Conceptual Artist für Peter Jackson preisgekrönter Verfilmung der Ring-Trilogie. Für Jacksons zukünftiges Projekt, „Der Hobbit“ wurde Howe ebenfalls zusammen mit Alan Lee wieder für Concept Art verpflichtet.  Howe illustrierte neben Tolkiens Werken, auch diverse alte Sagen und Mythen zu denen „Beowulf“, genauso wie die „König Arthur Saga“ gehört.

Was mich bei Howe so fasziniert ist vor allem seine Fähigkeit, absolut makellose Lichteffekte zu kreieren, sei es nun bei einem Sonnenauf- oder Untergang oder bei Lichteinfall in einer Waldlichtung, mit seiner Farbpalette zaubert er eine nahezu perfekte Illusion. Obwohl seine Bilder meistens mit zahlreichen Figuren besetzt sind, ordne ich sie eher in den Bereich der Landschaftsbilder, weite Wiesen, verschneite Bergspitzen oder rauschende Meereswogen halten daher oft als Kulissen hin.  Trotzdem geraten die Ereignisse und Figuren, für die das Gesamtbild entworfen ist,  nie in den Hintergrund.

The Rat of Walton Ford

Walton Ford hab ich per Zufall über eine Dokumentation im Fernsehen entdeckt und fand sofort, dass seine Art Tiere zu porträtieren einfach genial und einzigartig ist.

Zum Künstler:

Watlon Ford wurde 1960 in Larchmont im Bundesstaat New York geboren. Sein erstes Gemälde veröffentlichte er 1997 unter dem vielsagenden Titel „Baba-B.G.“ Weitere Bilder folgten mit ebenso merkwürdigen und ausgefallenen Namen wie „Sensations of an Infant Heart“, „Moriré de Cara al Sol“ oder „A Monster From Guiny“. Ford stellte seine Werke in diversen renommierten Galerien und Museen aus unter anderem in der Paul Kasmin Gallery, in New York, wo er auch regelmässig ausstellt, in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof und Museum für Gegenwart in Berlin oder aktuell im Museum Albertina in Wien. Bei Auktionen bringen seine Bilder bis zu sechsstellige Beträge ein und zu seinen Käufern gehören Grössen wie Mick Jagger oder Modedesigner und Regisseur Tom Ford.

Zum Werk:

Fords Werke sind überwiegend grossflächige Tierprotraits, aus Aquarell, Gouache, Tinte und Bleistift. Seine Arbieten sind unverkennbar an Gemälde und Stiche des 17. bis 19. Jahrhunderts, wie zum Beispiel die von John James Audubon angelehnt. Sie unterscheiden sich jedoch in markanten Details von ihren Inspirationen, denn die Inhalte sind zum teil sehr bizarr aber auch komisch oder brutal, sie spiegeln auf teils befremdliche Weise das Eingreifen des Menschen in die Natur ein oder einfach nur die Grausamkeit der Wildnis an sich auf. So sieht man auf einem seinen Gemälden Motive wie, Einen riesigen Truthahn der einen Papagei zerquetscht, einen abgemagerten sterbenden Löwen oder eine Horde Affen die sich über eine reich gedeckten Tafel hermachen.

Meine Meinug:

Ich mochte die alten Tierbücher und die darin abgebildeten Tierportaits, die schon fast wie Fotografien aussahen, schon immer. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich das ich sofort gefallen an Walton Ford und seinen Bildern gefunden habe, auch wenn er die Tiere in „nur“ ganz gewöhnlichen Situationen porträtiert hätte. Doch durch seinen Hang zu bizarr und kurios in Szene gesetzten Naturschauspielen verfiel ich ihm sofort und wenn ich dass nötige Kleingeld hätte würde ich mir eins seiner Werke auf der Stelle über den Kamin hängen (Sofern ich den auch besitzen würde) .

Zum Schluss möchte ich auch nochmals auf Gravals ersten Stunk Post seit geraumer Zeit hinweisen, er stellt die Comiczeichnerin Katie Cook vor.

The Rat of Eiichiro Oda

Graval brachte mich mit seinen „Stunk„-Posts auf die Idee, selber Künstler vorzustellen die ich sehr mag und daher hab ich beschlossen diese Rubrik zu eröffnen. Desweiteren hat er auch nach langer Pause, angekündigt mit seinen Künstlerpräsentationen wieder angefangen, deswegen werden wir die Künstler jetzt immer parallel präsentieren, zum Teil auch einen gemeinsam. Man darf also gespannt sein.

Als ersten „Papier-Akrobaten“ möchte ich euch den Schöpfer von meinem absoluten Lieblingsmanga, One Piece vorstellen, Eiichiro Oda vorstellen, oder wie er in Japan genannt wird „Oda-Sensei“.

Zum Künstler:

Eiichiro Oda wurde 1975 in der japainschen Präfektur Kumamoto geboren. Schon als Kind wusste er , dass er einmal ein berühmter  Mangaka werden würde, da er immer und überall zeichnete. Sein grösstes Vorbild war und ist der Schöpfer von „Dragon Ball“, Akira Toriyama. Im Ater von 15 Jahren begann er damit seine Werke an Verleger zu schicken, was zwei Jahre später endlich von Erfolg gekrönt wurde. Bei einem Wettbewerb gewann sein Werk „Wanted!“ den zweiten Platz. Danach arbeite er als Assistent bei diversen Mangakas, unter anderem bei Nobuhiro Watsuki, der für sein Werk „Rurouni Kenshin“ sehr bekannt ist. In dieser Zeit begann Oda auch an eigenen Geschichten zu Arbeiten, daraus entstand dann der Manga „Romance Dawn“ bei der, der abenteuerlustige Piraten Monkey D. Ruffy die Hauptrolle spielte. Romance Dawn legte damals der Grundstein für Odas bisher erfolgreichste Arbeit, One Piece.

 

 

Zum Werk:

Sein bekanntestes und auch erfolgreichstes Werk ist zweifelsohne der Piratenmanga „One Piece“, der die Abenteuer der Strohhut-Piratenbande und deren Käptian Monkey D. Ruffy auf der Suche nach dem legendären Schatz One Piece, erzählt. Der Manga erschien zum ersten Mal 1997 und umfasst bis heute 59 Bände, zudem ist er mit 140 Mio verkauften Exemplaren der zweit erfolgreichste Manga hinter Dragon Ball.  One Piece ist mittlerweile auch als Anime-Serie verfilmt worden und beinhaltet, an die 400 Folgen, und zehn abendfüllende Kinofilme. Zu seinen frühen Werken zählen unter anderem „Wanted!“ ein Wildwest-Manga, „Das Schicksalsbuch Gottes“, „Geister der Nacht“ und „Monsters“, die im Sammelband Wanted! zusammengefasst sind. Desweiteren hat Oda mit „Romance Dawn“ eine Art Vorgeschichte für One Piece geschrieben die er in zwei verschieden Versionen veröffentlichte.

 

Meine Meinung:

Was mir einfach besonders an Oda gefällt, ist sein genialer Zeichenstil, der sich sehr von den anderen Mangas abhebt und zum Teil recht „cartoon-mässig“ ist, da Oda wie er selbst sagt, sich seinen Stil von Tom und Jerry angeeignet hat. Besonders stylisch sind einfach immer die Kampfszenen , die an epicness nur noch von Scott Pilgrim überboten werden ;), und da hätten wir auch schon die perfekte Bezeichnung für One Piece, den wenn Scott Pilgrim der mangahafteste Comic ist, ist One Piece der comichafteste Manga, dass nenn ich mal kulturenübergreifend!

Bildquellen:


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