Posts Tagged 'Norman Matt'

Wir reden über: Dead like me

Dead like me, im deutschen unter dem Titel Dead like me – So gut wie tot bekannt, ist eine Fernesehserie die ich vor ein paar Jahren eher zufällig in einem DVD Geschäft entdeckt habe und mich sofort begeistert hat. Damals lief die Serie weder im deutschen Fernsehen weder im Pay- noch im Free TV.

Story:

Georgia Lass genannt „George“ hält nicht viel von einem geregelten Leben, so hat sie das College abgebrochen, nimmt ihre Familie, besonders ihre kleine Schwester, nicht sonderlich ernst und ist so auch nicht gerade begeistert als ihre Mutter ihr ein Job als Büroaushilfe besorgt.  widerspenstig nimmt sie denn Job dennoch an und verkracht sich als erstes gleich mit Ihrer Chefin, die sie dann zum Akten ordnen in den Keller schickt. Während ihrer wird sie von einem dann tragischer Weise von einem Toilettensitz der ausrangierten Raumstation MIR  erschlagen. Von da an beginnt ihr neues Leben oder besser gesagt Ableben. George wird nach ihrem Tod zu einer Seelensammlerin (im Original Grim Reaper, was auf Deutsch so viel wie Sensenmann heisst). Zusammen mit vier  anderen Seelensammlern trifft sie sich nun regelmässig in einem Kaffee um die von ihrem neuen “ Boss“ auf Post-It Zettel notierte Aufträge auszuführen. Diese bestehen immer daraus, dass George Menschen die dem Tod geweiht sind, kurz vor deren Ableben ihre Seele entnehmen und diese auf diese auf die andere Seite ins Paradies führen muss. Anfangs weigert sich George diese undankbare Aufgabe anzunehmen merkt dann aber sehr schnell, dass sie eigentlich gar keine Wahl hat und erkennt so man sich den Aufgaben im Leben (oder Ableben) stellen muss ob man will oder nicht.

Stil:

George fungiert sowohl als Hauptcharakter wie als auch Off-Sprecherin aller Episoden, deren Inhalt sich hauptsächlich um George oder einen anderen Seelensammler aber auch um Georges Familie, vornehmlich ihre kleine Schwester die viel mehr als man auf den ersten Blick vermuten lässt, unter dem Tod ihrer grossen Schwester leidet und diesen versucht zu verarbeiten, drehen. Am Anfang jeder Folge gibt George eine Einleitung die thematisch zum Inhalt der Folge passt und auf die am Schluss wîeder zurückgegriffen wird, ähnlich Serien wie zum Beispiel Desperate Housewives.

Charaktere:

Die Seelensammler werden zu so etwas wie Georges neuer Familie. Da ist Rube ihr Leiter und  neuer „Boss“  der seine Aufträge direkt vom Todesgott persönlich bekommt und sie dann auf Post-It Zettel notiert. Er wird zu einer Art Vaterfigur für George. Mason der liebenswerte, drogenkonsumierende, Rock n Roll Junkie (im deutschen gesprochen von Norman Matt ;)) ist sozusagen der grosse Bruder da er wie George eher planlos durchs Leben ging. Roxy eine resolute aber auch zielstrebige Politesse und Daisy eine völlig von sich selbst und ihrer Schönheit überzeugten Schauspielerin. Vor Daisy war Betty auch ein Mitglied der Gruppe doch wollte sie Wissen was auf der anderen Seite war und folgte einer Seele ins Paradies und verschwand ungeklärt aus der Serie.

Fazit:

Dead like me ist eine Serie bei der man nicht zwingend alle Folgen gesehen haben muss, da die einzelnen Episoden mehr oder weniger abgeschlossen sind. Für mich glänzte die Serie auch durch die unterschiedlichen Charaktere die sich untereinander perfekt ergänzt haben.  Wer schwarzen Humor mag liegt mit Dead like me genau richtig.

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Wie passend du kämpft wie eine Kuh!

Jetzt ist es definitiv, Tales of Monkey Island kommt nach der englischen Veröffentlichung im Juli dieses Jahres, am 26. Oktober auch in deutscher Sprache auf den Markt.  Dies kündigt das Hamburger Entwickler- und Publisher-Studio Daedalic Entertainment im Rahmen einer Pressemitteilung vom 18 August an. Es ist anzunehmen dass die altbekannten Synchronsprecher, allen voran Norman Matt wieder mit von der Partie sein werden. Na dann können wir uns zurücklehnen und bis bis zum 26. Oktober nur noch das wartespielchen spielen.

Wir reden über: Escape from Monkey Island

Escape from Monkey Island ist der vierte Teil der Monkey Island Reihe. Für mich, und auch für viele andere Fans, ist es der schwächste Titel der gesamten Reihe.

Story:

Guybrush und Elaine haben geheiratet und sind nun aus ihren Flitterwochen nach Mêlée Island zurückgekehrt. Dort  angekommen müssen sie feststellen dase Elaine einfach für tot erklärt wurde und ihr Anwesen kurz vor dem Abbruch steht. Guybrush kann den aber in letzter Sekunde noch ein Ende setzten doch, der Glaube an das Ableben der Gouverneurin bleibt weiterhin bestehen, zudem will auch noch ein gewisser Charles L. Charles Gouverneur werden. Damit dieses Missverständnis aus der Welt geschafft wird soll Guybrush zu Elaines Anwälten auf Lucre Island segeln. dort angekommen trifft er auf den Immobillienhai Ozzie Mandrill der die gesamte Karibik, mithilfe des mächtigen Voodootalisman der ultimativen Beleidigung, zur Tourismuszone machen will.

Gameplay:

 Im Vergleich mit seinen Vorgängern besitzt Teil 4 die umständlichste Steureung. Guybrush wird mit den Pfeiltasten von Ort zu Ort zu navigiert. Aktion und Handlungen können mit beliebig wählbaren Tasten ausgeführt werden. Wer sich an eine „Click and Point“-Steurung gewöhnt ist könnte anfangs Mühe mit der Koordination haben. Wie im ersten Teil gibt es im vierten nur einen Schwierigkeitsgrad , wobei die Rätsel nicht wirklich schwierig aber zum Teil ziemlich abwegig sind, wie es an einer Stelle an der man sein zukünftiges oder vergangenes Ich um Items bitten muss. An manchen Stellen kann es sein dass, wenn man die falsche Handlung begeht, nicht mehr weiter kommt was bei seinen Vorgängern nie der Fall war.

Grafik:

Escape from Monkey Island ist komplett computeranimiert, man kriegt aber zum Teil, besonders in den Filmsequenzen, das Gefühl, dass die Ambition ein Computerspiel komplett  in 3-D zu gestalten zur damaligen Zeit oder das damalige Team ein zu hoch gestecktes Ziel war, denn die Figuren und Objekte, aber auch die Bewegungen wirken viel zu oft unförmig und unausgereift. Das Design einzelner Charaktere weicht ausserdem zum Teil erheblich von ihren aus den Vorgängern ab so gesehen zum Beispiel bei Zombie-LeChuck.

Audio:

Die meisten Synchronsprecher wurden weitgehend aus dem dritten Teil übernommen, lediglich Elaines Stimme und die einiger wiederkehrender Nebencharaktere wurden neu besetzt, die kommen aber bei weitem nicht an die erst Synchronisation heran. Wieder mit von der Partie ist Dominic Armato, der für einen der grossen Lichtblicke des Spiels sorgt, denn sein Synchrontalent ist wieder überragend  . In der deutschen ausgabe wurden alle Stimmen aus Curse of Monkey Island übernommen, doch klingen sie für mich weniger engagiert als zuvor, einzig Norman Matt konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Für den Soundtrack wurden lediglich altbekannte Melodien neu aufbereitet.

Fazit:

Wie schon erwähnt ist der vierte Teil für mich der schlechteste der ganzen Reihe. Es scheint mir so als wollte man unbedingt ein wieder ein Monkey Island-Spiel herausbringen aber es konnte nicht genügend Ideen und Zeit aufgebracht werden um die ganze Sache anständig anzugehen. Naja man hat dann gesehen was dabei heraus kam.

Wir reden über: The Curse of Monkey Island

 The Curse Monkey Island ist das dritte Spiel der legendären Monkey Island Reihe und war für mich sozusagen die „Einstiegsdroge“ in die wunderbar chaotische Welt von Monkey Island.

Story:                                    

Möchtegern Pirat Guybrush Threepwood , kämpfte in den letzten beiden Spielen gegen seinen Erzfeind, den Zombie-, vormals Geisterpiraten LeChuck um die Liebe seines Lebens, Gouverneurin Elaine Marley.  Dabei geriet er in den dämonischen Vergnügungspark von LeChuck  und wurde dort gefangen gehalten. Guybrush konnte aber den infernalischen Mächten entkommen, jedoch treibt er jetzt ziellos, ohne Wasser und Proviant, im offenen Meer umher. Als er die Lage schon für absolut hoffungslos abstempelt treibt er in den Hafen der Insel Plunder Island, wo LeChuck gerade dabei ist die Festung von Elaine zu attackieren. Guybrush wird prompt von LeChuck gefangen genommen und in den Bauch des Schiffes gesperrt, ihm gelingt jedoch die Flucht mit einem vermeintlich  harmlosen Diamantring den er nachdem er Elaine einen  Heiratsantrag gemacht hat an den Finger steckt. Dieser verwandelt Elaine jedoch, durch eine mächtigen  Voodoofluch, in eine massive Goldstatue. Der Fluch kann nur gebrochen werden, wenn man einen unverfluchten Diamantring findet der auf einer weit entfernten Insel liegt und Guybrush hat weder Schiff noch Mannschaft.

Gameplay:

In Gegensatz zu seinen Vorgängern setzt der dritte Teil auf eine durch die Maus geführte „point-and-click“-Steuerung  was das Handling wesentlich erleichtert. Auch werden nicht mehr tausend Verben in einer Leiste unterhalb des Bildschirms eingeblendet, sondern erscheint nur noch eine sogenannte „Verb-Coin“ welche die Handlungen auf n hand-, fuss- , mund-, und augengesteuerte Aktionen reduziert.  Am Anfang kann man sich  zwei Schwierigkeitsgraden entscheiden. wobei im schwierigen lediglich die Rätsel etwas komplexer sind, die Story bleibt sich jedoch gleich. Die Rätsel sind  mit ein wenig Anstrengung der grauen Zellen leicht zu lösen sind, es gab für mich keine Stelle an der ich mich in einer spielerischen Sackgasse befand.

Grafik:

Die Figuren und Hintergründe sind in der zweiten Dimension gehalten, lediglich in Schiffskampf wurden 3D Objekte eingefügt, welche aber ein bisschen fremd in der sonst so „flachen“ Umgebung wirken. Der neu gewählte Comic-Stil ist im Vergleich zu seine realistisch gehaltenen Vorgängern,  vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, besonders für Liebhaber der nostalgischen Pixelgrafik, stellt aber keineswegs eine Verschlechterung dar. Für das Design der Charaktere war Bill Tiller zuständig, der mit seinem Stil auch Spiele wie „A Vampyre Story“ geprägt hat.

Audio:

Zum ersten Mal hört man die Figuren aus Monkey Island mit echten Stimmen sprechen, denn nur schon die Synchronisation ist ein Highlight für sich und wahrscheinlich mit ein Grund für den grossen Erfolg des Spiels. In der englischen Version leiht Dominic Armato Guybrush seine Stimme, welche er herrlich naiv, aber zu keinem Zeitpunkt dümmlich rüber bringt. Ebenfalls grandios sind Elaine mit wunderbar britischen Akzent von Alexandera Boyd und der fiese LeChuck gesprochen vonEarl Boen.  In der deutschen Ausgabe wurde Norman Matt, bekannt als deutsche Stimme von Cilian Murphy oder Paul Rudd, für den Sprechpart von Guybrush gebucht und macht seine Sache ebenfalls grandios, weshalb diese Version ebenfalls grossen Anklang fand. Der Sound wurde dem Schauplatz angepasst, so hört man immer wieder herrliche Karibik Töne. Besonders genial ist der neu überarbeite Titelsong welcher schon am Anfang zu hören ist.

Fazit:

The Curse of Monkey Island ist ein Spiel, dass ich jedem Empfehle der Freude an guten Adventure Games mit einer gehörigen Portion Humor hat.


Aktuell:

Stimmung:
Amerikanisch
Schauen:
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
The Legend of Korra - Book 2 : Spirits
The World's End
Hannibal
Shingeki no Kyojin (Attack on Titan)
Hören:
Daft Punk - Random Access Memories
Caravan Palace - Caravan Palace
Lesen:
Homestuck
Spielen:
Flow
Flowers
Journey
Warten auf:
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Captain America: The Winter Soldier
Machen:
Something, something,useless!

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