Posts Tagged 'J.R.R. Tolkien'

Wir reden über: The Hobbit

Review Header 104

„We hobbits are plain, quiet creatures. Adventures make one late for dinner.“

Jetzt wenn wieder zur Festtagszeit die obligatorischen Weihnachtsfilme über den Bildschirm, darf natürlich auch ein Klassiker nicht fehlen, The Last Unicorn, die Geschichte über das Einhorn, dass seine Artgenossen sucht, gehört für mich genauso zum Christfest wie Glühwein und Pastete. Der im Jahr 1982 entstandene Film ist aber bei weitem nicht die einzige Produktion des Regieduos Rankin/Bass, denn neben zahlreichen Stop-Motion Weihnachtspecials, haben sie unter anderem 1977 auch eine Zeichentrickversion von J.R.R. Tolkiens Kinderbuch The Hobbit gedreht.

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Wir reden über: The Hobbit: An Unexpected Journey

Review Header 103

„You’ll have a tale or two to tell when you come back. – You can promise that I will come back? – No. And if you do, you will not be the same.“

Die Verfilmungen der Lord of the Rings Romane gehören ja bekanntlich zu den erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten und auch bei mir stehen die drei Filme von Peter Jackson ganz ganz weit oben in der Beliebtsheitsskala. Da aber diese bei weitem nicht das einzige waren, was J.R.R Tolkien niedergeschrieben hatte war lange nicht klar ob auch dessen quasi Sequel The Hobbit auch irgendwann mal eine Kinoadaption erhalten sollte (mal abgesehen vom 70er Jahre Rankin/Bass Zeichentrickfilm). Zuerst verneinte Regisseur Peter Jackson ja jegliche Adaption des Werkes, wobei er sich aber mit der Zeit immer milder darüber äusserte bis er schliesslich als Produzent für eine geplante Adaption mit Hellboy Regisseur Guillermo del Toro einstieg. Als das del Toro aber aufgrund finanzieller und terminlicher Schwierigkeiten das Projekt verliess sprang Jackson dann halt auch wieder als Regisseur ein und den Film von einen zuerst auf zwei und dann auf drei Teile ausdehnte, wobei auch viel Material aus dem Tolkien-Legendarium Silmarillion vorkommen sollte. Der erste Teil davon The Hobbit: An Unexpected Journey, hatte aber nicht nur die Erwartungen aller Tolkien und Herr der Ringe Fans zu erfüllen sondern musste auch noch beweisen, dass die neue High Frame Rate 3D die Jackson extra für den Film entwickeln liess auch wirklich ihren Preis wert war!

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Wir reden über: The Lord of the Rings: The Two Towers

Review Header 97

„What business does an elf, man, and a dwarf have in the Ridder-Mark? Speak quickly. – Give me your name, horse-master, and I shall give you mine. – I would cut off your head, dwarf, if it stood but a little higher from the ground. – You would die before your stroke fell.“

Mit seiner Verfilmung von Tolkiens The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring verzückte Peter Jackson im Jahr 2001 Fans und Kritiker gleichermassen. Da war es natürlich klar, dass der zweite Teil, The Lord of the Rings: The Two Towers auch ein Erfolg werden würde, auch wenn Jackson am Anfang ein grosses Risiko eingegangen war, denn anstatt abzuwarten ob die Filme überhaupt erfolgreich werden würden, drehte er gleich alle an einem Stück und veröffentlichte sie dann nacheinander im Abstand von einem Jahr. Doch die Fans dankten es ihm und der Film übertraf seinen Vorgänger in Einnahmen und Zuschauer noch mal um ein grosses Stück.

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Wir reden über: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

„One Ring to Rule Them All. One Ring to Find Them. One Ring to Bring Them All and In The Darkness Bind Them.“

Jedes Genre hat seine Vorzeigebeispiele, sozusagen der heilige Gral der alles darin definiert oder zumindest auf ein neues Level gehoben hat. Bei Science Fiction waren es Star Trek und Star Wars, im Abenteuer Indiana Jones und im Horror Filme wie Psycho, A Nightmare on Elmstreet oder Friday the 13th. Was das Fantasygenre angeht, hat dort wohl kein Buch mehr Einfluss gehabt als J.R.R. Tolkien Meister-Epos, Der Herr der Ringe, mit all seinen Beiwerken. Andere Fantasyreihen hätten wahrscheinlich gar nicht geschrieben werden können wenn es besagte Bücher nicht gegeben hätte oder zumindest nicht in ihrer bekannten Form. So haben unter anderen J.K Rowling und Dungeons & Dragons Erfinder Dave Arneson immer wieder angeben das Tolkien einen grossen Einfluss auf sie hatte. Lange Jahre galt die Reihe als zu kompliziert und unverfilmbar und dies blieb auch, bis auf paar Zeichentrickfilme so, bis im Jahr 2001, als The Frighteners Regisseur Peter Jackson mit The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring den ersten Teil seiner aufwendig und epochalen inszenierten Verfilmung von Tolkiens Werken ins Kino brachte.

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The Hobbit: An Unexpected Journey Poster

Langsam wirds ernst! Nur noch knapp zweienhalb Monate und dann läuft auch schon der erste Teil der Hobbit Saga, The Hobbit: An Unexpected Journey in unseren Kinos an. Kein Wunder schiesst jetzt Promotionmaterial aus dem Boden, wie Schneeglöckchen im Frühling. Das neuste Poster zeigt alle 13 Zwerge schö auf einem Haufen versammelt, wobei man auch gleich ihre teils wunderbaren Barttrachten bewundern kann. Erinnert zwar ein bisschen sehr an das Poster zu The Muppets aber cool ist es deswegen trotzdem und zeigt, dass zumindest der erste Film, einen wesentlich fröhlicheren Ton anschlagen wird als die Lord of the Rings Filme…wobei dass ja auch nicht immer was Gutes ist.

The first Hobbit

Vor langer langer zeit noch vor Jacksons, Rankin/Basses oder Bakshis hat man  1966 schon einmal den Versuch gewagt die Abenteuer von Bilbo Baggins in bewegte Bilder zu fassen…wobei damals das Wort „bewegt“ noch völlig anders wahrgenommen wurde. Der 12-minütige Kurzfilm Gene Deitch mit abgfilmten Zeichnungen  des tschechischen Illustrators Adolf Born (hihi Adolf), nimmt sich aber ziemliche Freiheiten mit Tolkiens Werk und lässt ausser Thorin keinen einzigen Zwerg bei Bilbo auftauchen, dafür eine Prinzessin…EINE PRINZESSIN!!, ein debiler Lakai und Mittelerde ähnelt mehr der Smaragdstadt von Oz. Zu all dem heisst Smaug hier auch nicht mehr Smaug sondern „Slag“…wahrscheinlich waren die Copyrightrechte damals noch strenger als heute…oder man war einfach zu faul um die anderen 12 Zwerge zu animieren…ach ja EINE PRINZESSIN!?

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The Rat of John Howe

Bevor ich die „Der Herr der Ringe“ Trilogie von Peter Jackson gesehen habe, kannte ich die Bilder von John Howe überhaupt nicht, aber als ich seine Arbeiten sah, die massgeblich zum schlussendlichen Aussehen der Kostüme der Schauspieler und der Kulissen im Film beigetragen haben, wollte ich unbedingt mehr von Howes Werken sehen.

Zum Künstler:

John Howe wurde 1957 in Vancouver geboren. Er selbst sagte einmal von sich, dass er sich an keinen Tag in seinem Leben erinnern kann an dem er nicht gezeichnet hat. Durch das Lesen von „Die Gefährten“, Die Zwei Türme“ „Die Rückkehr des Königs“ und einen Kalender der Gebründer Hildebrantd wurde sein Interesse für die Werke von J.R.R. Tolkien geweckt. Neben Alan Lee, mit dem er ebenfalls an „Der Herr der Ringe“ gearbeitet, gehört er zu den wichtigsten Illustratoren  für Tolkiens Geschichten aus Mittelerde.  Zusätzlich zu seiner Arbeit als Illustrator ist Howe Experte für Waffen, Rüstungen des Mittelalters, dieses Wissen trug auch bei der Veröffentlichung des Buches „Söldnerleben im Mittelalterbei. Zuletzt publizierte er die Bildbände  „Myth & Magic – The Art Of John Howe“ und „Forging Dragons“.

 Zum Werk:

Wie schon erwähnt ist Howe vor allen auf die Illustrationen von „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ oder dem „Silmarillon“ spezialisiert. Neben Kalendern, Spielkarten, Brettspielen und unzähligen Bildern welchen auf für die Neuauflage der deutschen Ausgaben der Bücher als Cover verwendet wurde war er Chief Conceptual Artist für Peter Jackson preisgekrönter Verfilmung der Ring-Trilogie. Für Jacksons zukünftiges Projekt, „Der Hobbit“ wurde Howe ebenfalls zusammen mit Alan Lee wieder für Concept Art verpflichtet.  Howe illustrierte neben Tolkiens Werken, auch diverse alte Sagen und Mythen zu denen „Beowulf“, genauso wie die „König Arthur Saga“ gehört.

Was mich bei Howe so fasziniert ist vor allem seine Fähigkeit, absolut makellose Lichteffekte zu kreieren, sei es nun bei einem Sonnenauf- oder Untergang oder bei Lichteinfall in einer Waldlichtung, mit seiner Farbpalette zaubert er eine nahezu perfekte Illusion. Obwohl seine Bilder meistens mit zahlreichen Figuren besetzt sind, ordne ich sie eher in den Bereich der Landschaftsbilder, weite Wiesen, verschneite Bergspitzen oder rauschende Meereswogen halten daher oft als Kulissen hin.  Trotzdem geraten die Ereignisse und Figuren, für die das Gesamtbild entworfen ist,  nie in den Hintergrund.


Aktuell:

Stimmung:
Amerikanisch
Schauen:
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
The Legend of Korra - Book 2 : Spirits
The World's End
Hannibal
Shingeki no Kyojin (Attack on Titan)
Hören:
Daft Punk - Random Access Memories
Caravan Palace - Caravan Palace
Lesen:
Homestuck
Spielen:
Flow
Flowers
Journey
Warten auf:
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Captain America: The Winter Soldier
Machen:
Something, something,useless!

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