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Wir reden über: Tales of Monkey Island – Episode 4: the Trial and Execution of Guybrush Threepwood

„I can’t pick my left nostril without risking a lobotomy!“ 

Nachdem sich einige Leute  darüber beschwert haben ich liesse mir mit dem zum nächsten Review von “ Tales of  Monkey Island“ allzu lange Zeit, werde ich nun niemanden mehr warten lassen und bringe  hiermit das Resumé zu Episode 4.

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Wir reden über: Tales of Monkey Island – Episode 1: Launch of the Screaming Narwhal

 “ Do ya mind? I be in the middle of an unholy ceremony here!“

„Unholy THIS!“

Endlich! Nachdem es zuerst von offizieller Seite hiess  Tales of Monkey Island erscheine nur in englischer Sprache, dachte ich schon ich käme nie in den Genuss, Guybrush Threepwood ein weiteres mal auf der Suche nach irgendwelchen kombinierbaren Gegenständen  durch die Karibik zu jagen. Doch dann lag diese Wochen das lang ersehnte Spiel bei mir in Briefkasten, da ich es mir kurz nach Bekanntgabe des deutschen Veröffentlichungstermin per Netz zukommen lassen habe. Der neuste Streich ist chronologisch gesehen das fünfte Spiel der Reihe, die Macher betonten aber ausdrücklich, dass es aber erst nach einen noch nicht erschienenen unbekannten fünften Teil spiele und somit mindestens der sechste Teil sein muss.

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Wir reden über: Escape from Monkey Island

Escape from Monkey Island ist der vierte Teil der Monkey Island Reihe. Für mich, und auch für viele andere Fans, ist es der schwächste Titel der gesamten Reihe.

Story:

Guybrush und Elaine haben geheiratet und sind nun aus ihren Flitterwochen nach Mêlée Island zurückgekehrt. Dort  angekommen müssen sie feststellen dase Elaine einfach für tot erklärt wurde und ihr Anwesen kurz vor dem Abbruch steht. Guybrush kann den aber in letzter Sekunde noch ein Ende setzten doch, der Glaube an das Ableben der Gouverneurin bleibt weiterhin bestehen, zudem will auch noch ein gewisser Charles L. Charles Gouverneur werden. Damit dieses Missverständnis aus der Welt geschafft wird soll Guybrush zu Elaines Anwälten auf Lucre Island segeln. dort angekommen trifft er auf den Immobillienhai Ozzie Mandrill der die gesamte Karibik, mithilfe des mächtigen Voodootalisman der ultimativen Beleidigung, zur Tourismuszone machen will.

Gameplay:

 Im Vergleich mit seinen Vorgängern besitzt Teil 4 die umständlichste Steureung. Guybrush wird mit den Pfeiltasten von Ort zu Ort zu navigiert. Aktion und Handlungen können mit beliebig wählbaren Tasten ausgeführt werden. Wer sich an eine „Click and Point“-Steurung gewöhnt ist könnte anfangs Mühe mit der Koordination haben. Wie im ersten Teil gibt es im vierten nur einen Schwierigkeitsgrad , wobei die Rätsel nicht wirklich schwierig aber zum Teil ziemlich abwegig sind, wie es an einer Stelle an der man sein zukünftiges oder vergangenes Ich um Items bitten muss. An manchen Stellen kann es sein dass, wenn man die falsche Handlung begeht, nicht mehr weiter kommt was bei seinen Vorgängern nie der Fall war.

Grafik:

Escape from Monkey Island ist komplett computeranimiert, man kriegt aber zum Teil, besonders in den Filmsequenzen, das Gefühl, dass die Ambition ein Computerspiel komplett  in 3-D zu gestalten zur damaligen Zeit oder das damalige Team ein zu hoch gestecktes Ziel war, denn die Figuren und Objekte, aber auch die Bewegungen wirken viel zu oft unförmig und unausgereift. Das Design einzelner Charaktere weicht ausserdem zum Teil erheblich von ihren aus den Vorgängern ab so gesehen zum Beispiel bei Zombie-LeChuck.

Audio:

Die meisten Synchronsprecher wurden weitgehend aus dem dritten Teil übernommen, lediglich Elaines Stimme und die einiger wiederkehrender Nebencharaktere wurden neu besetzt, die kommen aber bei weitem nicht an die erst Synchronisation heran. Wieder mit von der Partie ist Dominic Armato, der für einen der grossen Lichtblicke des Spiels sorgt, denn sein Synchrontalent ist wieder überragend  . In der deutschen ausgabe wurden alle Stimmen aus Curse of Monkey Island übernommen, doch klingen sie für mich weniger engagiert als zuvor, einzig Norman Matt konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Für den Soundtrack wurden lediglich altbekannte Melodien neu aufbereitet.

Fazit:

Wie schon erwähnt ist der vierte Teil für mich der schlechteste der ganzen Reihe. Es scheint mir so als wollte man unbedingt ein wieder ein Monkey Island-Spiel herausbringen aber es konnte nicht genügend Ideen und Zeit aufgebracht werden um die ganze Sache anständig anzugehen. Naja man hat dann gesehen was dabei heraus kam.

Wir reden über: The Secret of Monkey Island

„That’s the second biggest monkey head I’ve ever seen!“

The Secret of Monkey Island ist daserste Spiel der Monkey Island Reihe und gilt als Meilenstein in der Geschichte der Computerspiele.

Story:                     

Piratenanwärter Guybrush Threepwood landet auf Mêlée Island und will ein mächtiger Seeräuber werden, dazu muss er aber erst drei Prüfungen ablegen.  Diese bestehen aus Schwertkampf, Diebstahl und Schatzsuche. Während der Prüfung in Diebstahl lernt er die bezaubernde, und etwas herrische, Gouverneurin Elaine Marley kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Um mit ihr auszugehen muss er noch die restlichen Prüfungen beenden doch als er schon auf ein Date mit der  Dame seines Herzens hofft erfährt er, dass sie vom bösen Geisterpiraten LeChuck, dem sie vor Jahren einen Korb gegeben hat, entführt und in sein geheimes Versteck auf Monkey Island gebracht hat. Jetzt ist es an Guybrush die Gouverneurin zu retten, doch vorher braucht man ein Schiff und eine Mannschaft.

Gameplay:

Die Figur von Guybrush wird bewegt indem man mit dem Cursor auf bestimmte Stellen klickt, zu welchen sich unser Held dann auch unverzüglich begibt. Aktionen und Handlungen werden ausgeführt in dem man im unteren Teil des Bildschirms bestimmte Verben auswählt und mit dem jeweiligen Objekt , bei dem die Aktion ausgeführt werden soll verbindet. Zum Beispiel wenn man eine Türe öffnen will, klickt man auf das Verb „Öffnen“ und dann auf die Türe und schon ist sie nicht mehr verschlossen. Um im Spiel weiter zukommen müssen bestimmte Items gesammelt werden die einzeln oder  kombiniert ein bestimmtes Rätsel lösen und so den Helden Stück für Stück zum Ziel führen.

Charaktere:

Das Augenmerk liegt natürlich meistens auf Piratenazubi Guybrush, der immer wieder von einer brenzligen Situation zu nächsten stolpert und dabei immer wieder flotte Sprüche, wie „Ich verkaufe diese Lederjacken“ loslässt und durch seine Unbeholfenheit und Naivität aber auch wiederum wegen seines Mutes und Wortwitzes konnten und können sich die meisten Spieler mit ihm identifizieren.

Wo ein Held ist, da ist aber immer auch ein Gegenspieler. LeChuck tritt man zwar erst ganz am Ende des Spiels gegenüber und zu Beginn  scheint er sich für euch nicht sonderlich zu interessieren , doch als er merkt das man seine Pläne durchkreuzen will setzt er doch alle Hebel in Bewegung um euch davon abzuhalten Elaine zu daten und ein Pirat zu werden.  Zu Beginn wird er zwar als kaltblütiger Killer dargestellt der ein ganzes Schiff gekapert und die Mannschaft getötet und in Geister verwandelt hat, doch mit der Zeit merkt man, dass er doch nicht der hellste ist, der ein Brautkleid voller Affen nicht von der echten Elaine unterscheiden kann.

Der heimliche Star des Spiels ist für mich aber der Eremit Herman Toothrot. Bei dem man nie weiss ob er jetzt an Inselwahnsinn oder Senilität leidet oder einem doch nur aus Spass auf die Palme bringen will.

Humor:

Der Humor spielt sehr oft auf andere Spiele von LucasArts oder der damaligen Zeit, wie Indiana Jones, Loom oder aber auf Star Wars an. Ist man kein Insider sind die Gags vielleicht nicht ganz so witzig wie beabsichtigt aber  immer noch sehr unterhaltsam. Ebenfalls äusserst amüsant waren die diversen Easter Eggs, bei denen man zum Beispiel testen konnte ob Guybrush wirklich seinen Atem für zehn Minuten anhalten kann oder auf Monkey Island das eigene Schiff samt Crew mit ein Katapult beschiessen.

Fazit:

Das Spiel war zur damaligen Zeit wohl eines der besten Spiele auf dem Markt aber auch heutzutage kann es in den meisten Punkten, mal ausgenommen von der Grafik, mit anderen Spielen mithalten.

Wir reden über: The Curse of Monkey Island

 The Curse Monkey Island ist das dritte Spiel der legendären Monkey Island Reihe und war für mich sozusagen die „Einstiegsdroge“ in die wunderbar chaotische Welt von Monkey Island.

Story:                                    

Möchtegern Pirat Guybrush Threepwood , kämpfte in den letzten beiden Spielen gegen seinen Erzfeind, den Zombie-, vormals Geisterpiraten LeChuck um die Liebe seines Lebens, Gouverneurin Elaine Marley.  Dabei geriet er in den dämonischen Vergnügungspark von LeChuck  und wurde dort gefangen gehalten. Guybrush konnte aber den infernalischen Mächten entkommen, jedoch treibt er jetzt ziellos, ohne Wasser und Proviant, im offenen Meer umher. Als er die Lage schon für absolut hoffungslos abstempelt treibt er in den Hafen der Insel Plunder Island, wo LeChuck gerade dabei ist die Festung von Elaine zu attackieren. Guybrush wird prompt von LeChuck gefangen genommen und in den Bauch des Schiffes gesperrt, ihm gelingt jedoch die Flucht mit einem vermeintlich  harmlosen Diamantring den er nachdem er Elaine einen  Heiratsantrag gemacht hat an den Finger steckt. Dieser verwandelt Elaine jedoch, durch eine mächtigen  Voodoofluch, in eine massive Goldstatue. Der Fluch kann nur gebrochen werden, wenn man einen unverfluchten Diamantring findet der auf einer weit entfernten Insel liegt und Guybrush hat weder Schiff noch Mannschaft.

Gameplay:

In Gegensatz zu seinen Vorgängern setzt der dritte Teil auf eine durch die Maus geführte „point-and-click“-Steuerung  was das Handling wesentlich erleichtert. Auch werden nicht mehr tausend Verben in einer Leiste unterhalb des Bildschirms eingeblendet, sondern erscheint nur noch eine sogenannte „Verb-Coin“ welche die Handlungen auf n hand-, fuss- , mund-, und augengesteuerte Aktionen reduziert.  Am Anfang kann man sich  zwei Schwierigkeitsgraden entscheiden. wobei im schwierigen lediglich die Rätsel etwas komplexer sind, die Story bleibt sich jedoch gleich. Die Rätsel sind  mit ein wenig Anstrengung der grauen Zellen leicht zu lösen sind, es gab für mich keine Stelle an der ich mich in einer spielerischen Sackgasse befand.

Grafik:

Die Figuren und Hintergründe sind in der zweiten Dimension gehalten, lediglich in Schiffskampf wurden 3D Objekte eingefügt, welche aber ein bisschen fremd in der sonst so „flachen“ Umgebung wirken. Der neu gewählte Comic-Stil ist im Vergleich zu seine realistisch gehaltenen Vorgängern,  vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, besonders für Liebhaber der nostalgischen Pixelgrafik, stellt aber keineswegs eine Verschlechterung dar. Für das Design der Charaktere war Bill Tiller zuständig, der mit seinem Stil auch Spiele wie „A Vampyre Story“ geprägt hat.

Audio:

Zum ersten Mal hört man die Figuren aus Monkey Island mit echten Stimmen sprechen, denn nur schon die Synchronisation ist ein Highlight für sich und wahrscheinlich mit ein Grund für den grossen Erfolg des Spiels. In der englischen Version leiht Dominic Armato Guybrush seine Stimme, welche er herrlich naiv, aber zu keinem Zeitpunkt dümmlich rüber bringt. Ebenfalls grandios sind Elaine mit wunderbar britischen Akzent von Alexandera Boyd und der fiese LeChuck gesprochen vonEarl Boen.  In der deutschen Ausgabe wurde Norman Matt, bekannt als deutsche Stimme von Cilian Murphy oder Paul Rudd, für den Sprechpart von Guybrush gebucht und macht seine Sache ebenfalls grandios, weshalb diese Version ebenfalls grossen Anklang fand. Der Sound wurde dem Schauplatz angepasst, so hört man immer wieder herrliche Karibik Töne. Besonders genial ist der neu überarbeite Titelsong welcher schon am Anfang zu hören ist.

Fazit:

The Curse of Monkey Island ist ein Spiel, dass ich jedem Empfehle der Freude an guten Adventure Games mit einer gehörigen Portion Humor hat.


Aktuell:

Stimmung:
Amerikanisch
Schauen:
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
The Legend of Korra - Book 2 : Spirits
The World's End
Hannibal
Shingeki no Kyojin (Attack on Titan)
Hören:
Daft Punk - Random Access Memories
Caravan Palace - Caravan Palace
Lesen:
Homestuck
Spielen:
Flow
Flowers
Journey
Warten auf:
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Captain America: The Winter Soldier
Machen:
Something, something,useless!

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