Wir reden über: Sherlock – Season 2 Episode 2: The Hounds of Baskerville

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„It’s a strange place, Dewer’s Hollow. Makes you feel so cold inside, so afraid. – Yes, if I wanted poetry, I’d read John’s emails to his girlfriends. Much funnier.“

Wenn man an die Fälle von Sherlock Holmes denkt, kommt einem wahrscheinlich oder sogar ziemlich sicher, sein wohl berühmtester Fall, The Hound of the Baskervilles, in den Sinn, der ja auch gleichzeitig einer seiner unheimlichsten Aufträge ist, wobei aber dies aber genau das ist, was mich an der Geschichte so faszinierte. Kein Wunder also war ich auf die Sherlock Folge The Hounds of Baskerville ganz besonders gespannt.

Vor etwa zwanzig Jahren musste Henry Knight mit ansehen, wie sein Vater von einem hundeartigen Monster regelrecht zerfleischt wurde. wobei ihn seither dauernd Angstfantasien plagen, die nur noch schlimmer werden als er jetzt riesige Fussspuren in der Nähe von Baskerville entdeckt. Sherlock Holmes und Watson machen sich nun, nachdem Knights Erzählungen vor allem Holmes neugierig gemacht hat, auf um dem angeblichen Monsterhund zu finden, wobei Sherlock diesen fast schneller zu Gesicht bekommt als ihm lieb ist.

Wer den dazugehörigen Roman kennt, weiss, dass es Sherlock hier keineswegs mit dem übernatürlich zu tun hat, sondern nur mit geschicht platzierten Täuschungen, wobei aber der Glaube an solche fast über die ganze Folge hinweg aufrecht erhalten wird und daher diese Episode auch in ihrer Art wohl am ehesten an den Sherlock Holmes Kinofilm erinnert, wo ja einem auch vorgegaukelt wurde, dass dort finstere Mächte am Werk waren, anstelle von ganz gewöhnlichen Verbrechern. Wie gesagt waren meine Erwartungen an diese Folge im Speziellen, dann auch recht hoch und ich wurde keineswegs enttäuscht, da man als Zuschauer sich natürlich doch die ganze Zeit über fragt ob sich die Macher jetzt doch entschieden haben Sherlock in die Welt des Mythen und Geister eintauchen zu lassen.

Cumberbatch und Freeman sind natürlich gewohnt genial, wobei hier aber wahrscheinlich deutlicher als in jeder anderen Folge bisher, Sherlocks sadistische Ader durchschimmert und er Watson aufgrund von eigenen Interessen bewusst in gefährliche Situationen bringt, die anders als in frühehen Fällen keineswegs durch Zufall entstanden sind. Meiner Meinung nach wurde auch jetzt  auch höchstwahrscheinlich die 1:2 Regel, die ich ja hier mal aufgestellt hatte, gebrochen, die ja besagt, dass die ungeraden Folgen immer die Besseren seien und ich durchaus behaupten kann, dass dieser Fall dem Vorgänger in Nichts nachsteht und diesen vielleicht sogar noch, vor allem bedingt durch das Element des Mythischen, ein bisschen übertrifft. Wobei aber ganz klar darauf hingedeutet wird, dass mir der wahre Höhepunkt dieser Staffel erst noch bevor steht.

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