Wir reden über: The Bling Ring

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„Living the Dream, One Heist at a Time – If you can’t be famous, be infamous.“

Ruhm und Reichtum, fast jeder träumt  davon dies zu besitzen aber erreichen tun es nur wenige. Vor allem auf leicht zu beeindruckende Teenager übt diese Glamourwelt eine ungebremste Faszination aus, Doch wer es halt nicht aus eigener Kraft schafft in versucht über andere Wege an diesen zu kommen. Während schöne Frauen reiche und/oder erfolgreiche Männer heiraten, verübt die Teenietruppe in Sofia Coppolas neustem Machwerk The Bling Ring ein paar Einbrüche in Promivillen, wobei der eigentliche Grund warum ich mir den Film ansehen wollte ja Emma Watson hiess.

Story:

Nachdem Teenager Mark aufgrund zu vieler Absenzen die Schule wechseln musste kommt er für sein Abschlussjahr an die Indian High School, wo man sich auf Problemfälle wie ihn spezialisiert hat. Dort freundet er sich schnell mit Rebecca an, die deren grösste Hobbies Mode, shoppen und mit ihren Freundinnen Nicki, Sam und Chloe in den Nachtclubs von Los Angeles abzuhängen, sind. Doch daneben holt sie sich den besonderen Kick aber bei Einbrüchen in die Häuser der Promis von Hollywood, wie Paris Hilton oder Lindsay Lohan, wobei sie aber nur soviel entwendet, damit es neben all dem Reichtum nie wirklich auffällt, und sie  dann auch Mark, Nicki, Sam und Chloe da mit reinzieht, doch nach und nach, bringen ein Überwachungsvideo und ein paar unvorsichtige Bemerkungen in Gegenwart von Bekannten die Bande ziemlich schnell in Bedrängnis.

Stil:

Nach den ersten Trailern und auch jetzt, komme ich nicht daran vorbei einige Parallelen, zu einem weiteren Film dieses Jahres zu ziehen, der sich ebenfalls mit gelangweilten Mädchen, die sich mit dem Gesetz anlegen dreht, mämlich Spring Breakers, doch anders als dieser gefiel mir dieser Film hier ziemlich gut, denn im Gegensatz zu Harmony Korines Party-Exess-Film, merkt man das The Bling Ring weitaus unverkrampfter angegangen wurde, nur schon allein dadurch, dass man ausser Emma Watson keine wirklich grosse Namen verpflichtete, auch wenn Stars wie Paris Hilton oder Kirsten Dunst kurze Cameo Auftritte darin haben und sogar zum Teil ihre Häuser als Filmlocation zur Verfügung gestellt haben. Mansieht, dass Macherin Coppola das Thema, oder zumindest die Umsetzung nicht allzu ernst angehen wollte und so wirken, dann die ganzen Swag-Fag- und Coolness Ausdrücke zum Teil ziemlich aufgesetzt und die Story ist auch klar vorhersehbar, dennoch macht genau das für mich den Charme des Films aus und man merkt, dass man fast eine Art Parodie auf die Protz- und Neidgesellschaft in Amerika bzw. Kalifornien schaffen wollte.

Charaktere:

Die Charaktere selbst besitzen durchs Band nicht wirklich die ausgereiftesten Persönlichkeiten, was sie aber angesichts des engmaschigen Plots auch nicht wirklich brauchen, denn alles was man wissen muss um sich in sie hinein zu fühlen, ist das sie alle die Liebe zur Mode und Promiwelt gemeinsam haben. Als Hauptdarstellerin fungiert, dann auch nicht etwa Emma Watson, wie man es nach den ganzen Berichten zum Film erwarten könnte, sondern Katie Chang als Rebecca und Israel Broussard als Mark, wobei man bei Broussards Figur nie genau weiss ob er sich jetzt mit den Mädchen nur abgibt um einfach dazuzugehören, aus Liebe zur Mode oder doch aus persönlichen Gründen. Emma Watson’s Figur ist dann aber im Endeffekt, doch noch die Figur welche die meiste Zeit zur Charakterentwicklung gelassen wird, auch wenn es nicht mit ihren Auftritt The Perks of Being a Wallflower zu vergleichen ist, und es war (optisch) doch sehr schön sie mal in einer etwas freizügigeren und wilderen Rolle zu sehen als es ja bei noch ihren Parts als Hermine in den Harry Potter Filmen der Fall war, nur an ihrem amerikanischen Akzent sollte die Süsse noch ein bisschen Feilen 😉

Fazit:

Wie gesagt, der Film war für mich definitv besser gelungen und unterhaltsamer als Spring Breakers, dennoch ist die Story schnell erzählt und man merkt, dass man mehr Wert darauf legte eine parodistische Darstellung von heutigen Teenagern darzustellen als sich ein bisschen mehr auf deren Charakterentwicklung zu konzentrieren. Trotzdem hab ich mich bestens unterhalten und durch die Tatsache, dass ich erst kürzlich in der Umgebung in der der Film gedreht wurde Urlaub machte, konnte für mich dann zusätzlich noch Identifikationsmaterial schaffen, welches ebenfalls noch ein wichtiger Pluspunkt ist. Zudem weiss ich jetzt, dass Promis in Hollywood offenbar nicht wirklich wissen wie man sein Haus oder Auto abschliesst….gut zu wissen 😉

Review Rating 7.0

7/10

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