Wir reden über: Sherlock – Season 1 Episode 3: The Great Game

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„I’m glad no-one saw that.- Mm? – You ripping my clothes off in a darkened swimming pool. People might talk. -People do little else.“

Nach zwei Folgen sind wir auch schon zum Ende der ersten Staffel von Sherlock und damit auch beim ersten Staffelfinale angekommen, wobei ich ohne Zweifel behaupten kann, dass dies die bisher beste Folge dieser Neuauflage von Sherlock Holmes ist und das liegt ganz klar an einem Namen und der lautet Andrew Scott aber wie gewohnt zuerst mal eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, bevor ich dann zum wesentlichen komme.

Sherlocks Bruder Mycroft will von diesem unbedingt die Aufklärung eines, auf den ersten Blicks ziemlich lapidaren Todesfalls neben den Bahngeleisen, doch der zieht nach wie vor die Zusammenarbeit mit der Polizei vor. Diese ermittelt gerade in einer Serie von Bombenattentaten, bei der auch unter anderem die Baker Street zum Anschlagsort wird. Kurze Zeit später wird Sherlock ein Handy zugespielt, dass ziemlich genau wie eines aus einem vergangenen Fall aussieht, auf welchem er von nun an, von Geiseln des Bombenlegersmit der Lösung von diversen Rätseln, innerhalb einer gewissen Zeit, beauftragt wird, ansonsten die Bomben aktiviert werden. Woraufhin Sherlock aber auch wieder mit allen Fällen und seinem bisher grössten Gegenspieler konfrontiert wird.

Auch wenn das Staffelfinale schon nach zwei Folgen gekommen ist, büsst es dadurch keinesfalls an Spannung oder Awesomeness ein. Im Gegenteil noch mehr als in der letzten Episode wird der Fokus noch mehr auf den Fall gelegt, wobei ich diesen auch weitaus gelungener fand, als es noch bei der letzten Episode der Fall war, wodurch sich da wohl doch bis jetzt die Regel bewahrheitet, die mir vor Jan von Cinecouch erklärt wurde, dass Episode 1 und 3 bis jetzt immer besser waren als Folge 2 der einzelnen Staffeln. Die Idee einzelne kleine Mysterien, die sich dann später zu einem grossen Ganze vereinen, zu säen fand ich äusserst clever und gab auch mir als Zuschauer die Möglichkeit mitzuraten, obschon ich doch anmerken möchte, dass Holmes teilweise fast ein wenig zu schnell agiert aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

Was die Charakterentwicklung angeht, erfährt man hier zum ersten mal, dass Watson über seine Erlebnisse mit Holmes auf einem Internet-Blog berichtet, sehr zum Ungemach von diesem, wobei dadurch aber auch wieder herrlich witzige Situationen in der sonst schon vom Konflikten geprägten Beziehung zwischen den beiden, entstehen. Doch als grösste Neuerung tritt jetzt zum ersten Mal und erstaunlich früh, doch wie gesagt für ein Staffelfinale passend, Andrew Scott als Sherlocks Erzrivale James „Jim“ Moriarty auf. Ich sage das sehr selten (naja so selten nun auch wieder nicht) aber, dass war wahrscheinlich eine der besten Einführungen eines Charakters die ich je gesehen habe. Scott spielte die Rolle in solch einer Genialität und Leichtigkeit, dass sogar Cumberbatch daneben teilwiese ein bisschen alt aussah. Ich hoffe wirklich ganz stark, dass Jim in Zukunft noch mehr zu sehen ist und hoffentlich noch viele Dialoge mit Holmes haben wird, da ich die Idee des Moriarty als beratenden Kriminellen im Gegensatz zu Holmes als beratenden Detektiven einfach absolut brillant finde. Und was Andrew Scott angeht, der Mann gehört definitiv in mehr Filme, denn ich glaube ich habe mich verliebt!

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3 Responses to “Wir reden über: Sherlock – Season 1 Episode 3: The Great Game”


  1. 1 Jan August 13, 2013 um 3:35 pm

    Gerade wenn man den Vergleich zu Guy Ritchies Neuinterpretation des Holmes-Mythos zieht, fällt Andrew Scott als Moriarty übertrieben positiv auf. Der Mann ist einfach klasse und hat mir sofort ein Gefühl eines wirklich durchtriebenen Charakters gegeben. Solche Bösewichte sind gerne willkommen!

    Und danke für die Erwähnung, ich hoffe mal, dass ich mit dieser Formel der Serienhöhepunkte recht behalte 😉

    • 2 maloney August 13, 2013 um 4:12 pm

      Der Zweite Teil des Guy Ritchie Sherlocks fand ich sowieso viel weniger gut als der erste, zumal es im Vergleich zum Vorgänger auch eher ein reiner Actionfilm ohne grosses Mysterium war. Jarred Harris war da noch etwas vom besseren obschon er den Vergleich mit Scott klar verliert, zumal ja anfangs das Gerücht die Runde machte, dass Brad Pitt die Rolle des Moriarty übernehmen sollte, hätte ich persönlich ziemlich awesome gefunden.


  1. 1 Wir reden über: Sherlock – Season 2 Episode 1: A Scandal in Belgravia | The Sweet Nonsense Trackback zu August 15, 2013 um 11:41 am

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