Wir reden über: Sherlock – Season 1 Episode 1: A Study in Pink

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„Shut up. – I didn’t say anything. – You were thinking. It’s annoying.“

Ich bin ein Benedict Cumberbacht Fan, spätestens seit Star Tek Into Darkness aber ich mag auch gute Kriminalserien, die nicht einfach eine 08/15 Handlung haben und denn Zuschauer auch mal selbst ein bisschen fordern. Von dem her passt eigentlich BBCs Sherlock so ziemlich perfekt in mein Beuteschema, doch überraschenderweise habe ich mich bisher aus unerfindlichen Gründen nie daran heran getraut. Doch diese Hürde ist jetzt auch überwunden und ich habe mir gestern die erste Episode des kombinierenden Sherlock Benny angesehen und ich muss sagen, dass mich das Ganze gleich von Anfang an ziemlich gepackt hat und ich nun die nächste Episode kaum erwarten kann. Doch da die einzelnen Staffeln lediglich aus drei Episoden bestehen, die einzelnen Folgen aber etwa 1,5 Stunden lang sind habe ich beschlossen, hier mal nicht einfach nur ganze Staffeln oder die Serie zusammen zu fassen, sondern gleich alle Episoden einzeln, da es sowieso genug gibt über das man sprechen kann. Also viel Spass mit meinen SherLogs…badumm tshh!

Nachdem der Armeearzt Dr. John Watson aus Afghanistan zurück nach London gekehrt ist, plagen in teilweise immer noch die Erinnerungen daran, weshalb er sich auch in Therapie befindet. Durch Zufall lernt er dann den Detektiv Sherlock Holmes kennen, der durch seine begnadeten Kombinationsfähigkeiten, der Polizei von London immer wieder eine grosse Hilfe ist aber die ermittelnden Kommissare auch teilweise fast zur Verzweiflung treibt. Schlussendlich werden die zwei dann aber Zimmergenossen an der Adresse 221B Baker Street und ihr erster gemeinsamer Fall führt sie auf die Spur identischer Selbstmorde, hinter denen aber doch mehr zu stecken scheint als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

Die Episoden sind zwar mit einer Länge von ca. eineinhalb Stunden überdurchschnittlich lag aber der Spannung tut das trotzdem keinen Abbruch, zwar bin ich mir sicher, dass die Fälle in Zukunft noch ein wenig komplexer werden aber für den Einstieg bot die erste Folge, doch so ziemlich alles, was man von Sherlock Holmes erwartet. Bendedict Cumberbatch und Martin Freeman sind da auch grossartige Besetzungen für die Rollen des Holmes und Watson und man merkt, dass die Chemie schon am ersten Drehtag zwischen den beiden stimmte, und ich es daher auch gar nicht abwarten kann, die zwei in The Hobbit: The Desolation of Smaug zu sehen. Die Entscheidung, die Handlung vom 19. ins 21. Jahrhundert zu versetzen ist dann auch nicht wirklich tragisch und hilft teilweise sogar einige tolle Handlungselemente, wie mysteriöse SMS Nachrichten und Email Botschaften einzubauen, die um Zeit zu sparen, nur kurz als kleine weisse Texte auf dem Bildschirm auftauchen und man so nicht andauernd auf den Display des jeweiligen Handys oder Computers zoomen muss. Aber zurück zu Cumberbatch und Freeman, die wirklich die ganze Serie bzw. Folge beinahe selbst tragen, naja auch kein Wunder immerhin heisst die Serie ja Sherlock und da erwartet man auch ein gute Hauptbesetzung. Cumberbatch spielt anders als eine weitere Neuinterpretation von Sir Arthur Conan Doyles berühmter Romanfigur, diesen (bis jetzt) weit weniger actionlastig und dafür umso kombinationsbegabter zudem hat er offensichtlich noch mit gewissen gesundheitliche Problemen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Martin Freeman läuft hier eigentlich durch sein typisches Rollen Schema, dass er auch schon bei Hitchhikers Guide to the Galaxy und The Hobbit durchlief, welches zuerst aus Misstrauen und Ungläubigkeit und später dann aus viel Sarkasmus besteht. Auch der Nebencast gefällt mir jetzt schon ziemlich gut, wobei da vor allem Rubert Graves als Inspector Lestrade und Una Stubbs als Holmes Vermieterin Mrs. Hudson herrausstechen aber auch kleinere Auftritte wie die von Mark Gatiss als Mycrofft Holmes (denn ich ja zuerst für James Moriarty hielt) und Jonathan Aris als Holmes offensichtliches Lieblingsofper Pathologe Anderson waren gelungen. Ich bin also gespannt auf die nächsten paar Folgen und hoffentlich auf neue Glanzstücke der Kriminalistik und noch mehr Rätsel.

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4 Responses to “Wir reden über: Sherlock – Season 1 Episode 1: A Study in Pink”


  1. 1 Dos Corazones August 8, 2013 um 2:17 pm

    Also, ich kann dir versichern, dass deine Spannung gerechtfertigt ist. Die erste Folge diente ja viel mehr der Vorstellung und (Um)Gewöhnung an die Sherlock Holmes-Figur, wodurch der Fall – der trotzdem ganz nett ausgedacht und spannend inszeniert ist – eher in den Hintergrund gerät. Das gut an dem vom BBC gewählten Format der TV-Spielfilmlänge, statt der amerikanischen 40-minüter, bietet ohnehin genug Zeit, um Charaktere UND Story gleichermaßen zu zeigen.
    Überhaupt gefallen mir die Anpassungen ans 21. Jahrhundert sehr gut: Watson war in Afghanistan, er schreibt kein Tagebuch, sondern ein Weblog. Holmes braucht Nikotinpflaster. Und so weiter. Also – dranbleiben (und alle anderen: EINSCHALTEN!!)

    • 2 maloney August 8, 2013 um 2:24 pm

      Sind die meisten BBC Serien dann länger als eine Stunde? Dr. Who ist ja auch nur 40minütig. Und ja du hast absolut recht die Vorstellung der Charaktere war toll obschon ich den Fall besonders den Klimax auch sehr toll fand.

      Ich mag Umstellung von Alt auf Modern eigentlich meistens nicht aber hier ist es wirklich toll geworden…stimmt das waren Nikotinpflaster ich dachte zuerst das wären Pflaster für Einstichwunden.

      Jap unbedingt EINSCHALTEN!!!

  2. 3 spanksen August 8, 2013 um 3:50 pm

    Großartige Serie, tolle Darsteller, Top!


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