Ich bin wieder da!

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Versteckt euch unter dem Tisch und bewaffnet euch mit allem was ihr gerade zur Hand habt, denn ich bin wieder im Land Babies! Nach elf Stunden Flug und einer Überwindung von einem Zeitunterschied von neun Stunden, bin ich gestern Mittag ziemlich erschöpft aber glücklich und vollgepackt am Flughafen Zürich gelandet. Wie meine Ferien genau gewesen sind, werde ich in den kommenden Tagen dann ausführlich in Beiträgen dokumentieren, nur mal soviel Amerika ist genau so wie man es sich vorstellt, im positiven aber auch im negativen Sinn, daher gibt es sicher Sachen die ich nach diesen zwei Wochen vermissen werde.

Was ich vermissen werde:

  • Das Klima: Das klaifornische Klima fand ich ausgesprochen angenehm, überraschenderweise nicht zu heiss am Tag, ca um die 25°C und etwa 15°C in der Nacht, was einen angenehmen Schlaf ermöglichte, ganz im Gegensatz zum momentanen Klima hier, das einem teilweise ja Nachts kein Auge zutun lässt.
  • Viel Essen für wenig Geld: War ja wohl klar, dass man in Amerika grössere Portionen aufgetischt bekommt als hierzulande aber teilweise staunte ich schon nicht schlecht was mir so vorgesetzt wurde für den Preis den ich bezahlte, obschon das meiste cholesterinmässig natürlich der Alptraum jedes Fitnessfreaks war, doch mir konnte das eigentlich herzlich egal sein, da ich erstaunlicherweise sogar noch ein Kilo abnahm.
  • Free Refills: Hierzulande, ausser in einigen Subway Filian ja völlig unbekannt in Amerika aberabsolut normal. Das Recht Süssgetränke in Fastfood Ketten an den Automaten beliebig oft nachzufüllen ohne nochmal dafür zu bezahlen. Der Nachteil ist, dass man aber meistens nur Cola oder Pespi oder deren Light…pardon Diet Versionen oder ähnliches zur Verfügung hat und ich leider Cola jeglicher überhaupt nicht aussetehen kann. Doch zum Glücks gabs ja auch Wasser…mit Chlorgeschmack
  • Die Einkaufsmöglichkeiten: Schweizer Gewerkschaften würden wahrscheinlich kollektiv Herzinfarkte bekommen wenn sie wüssten, dass man in Amerika fast 24 Stunden und 7 Tage die Woche in allen Geschäften einkaufen kann. Doch überrascht es dann auch nicht gross, dass dort, beinahe nur Imigranten als Arbeiter zu finden sind.

Was ich weniger vermissen werde.

  • Der Verkehr: Wer gedacht hat, dass der Stau auf hiesigen Autobahnen ein Problem wäre, sollte sich mal zur Rush Hour nach L.A. begeben, denn trotz achtspurigem Freeway bewegt man sich teilweise minutenlang keinen Meter, und auch auf den Nebenstrassen gehts nicht wirklich schneller zu und her, da neben den Lichtsignalen noch alle hundert Meter ein Stopschild zu finden ist, dass man ja nicht übersehen darf, da ja bekanntlich hinter jedem Strassenschild ein Polizeiauto wartet, da ist mir dann sogar der Stau vor dem Gotthard noch lieber.
  • Die undurchsichtigen Preise: Hier ist man es sich gewönht, die Mehrwertsteuer ist im Preis inbegriffen, was ich auch nur fair dem Konsumenten gegenüber finde, doch in Amerika wird einem teilweise erst an der Kasse klar, dass man die Katze im Sack gekauft hat, da die Steuern teilweise fast noch einen Drittel auf den Preis aufschlagen.
  • Das Geld: Dollar sind immer noch die wichtigste Währung der Welt aber trotzdem schafft man es nicht diese ein wenig konsumentenfreundlicher zu gestalten. Eines vorweg, versucht nie dort mit einer grösseren Einheit als 20 Dollar zu zahlen, wenn ihr nicht ein elendiglanges Prozedere hinnehmen wollt, bei der jede Note genau auf ihre Echtheit gepürft wird. Die Noten selbst sind dann von so guter Qualität wie etwa das Einwickelpapier eines Kaugummis und man diese auch in der Grösse nicht voneinander unterscheiden kann. Von den Münzen will ich gar nicht erst anfangen, die aber erstens völlig unnötig sind und zweitens man als Ausländer wirklich nie weiss welche man jetzt eigentlich gerade in der hand hält.
  • Die Grössenangaben: Während die ganze restliche Welt mit Metern, Litern und Kilos rechnet muss man scih in Amerika Meilen, Gallonen oder schlimmeren herumschlagen. Klar beim Autofahren ist das egal, da dort überall alles angeschrieben ist und man eifach den Schildern Folgen muss, doch kommt sich dabei eher vor als wäre man in einem Harry Potter Roman gelandet, da diese meistens mit 1 3/4 Meilen oder ähnlichem angeschrieben sind. Doch hat man zum Beispeil beim tanken keine Ahnung wieviel Liter man jetzt in den Tank gepumpt hat und auch beim Einkauf ergeben sich dadurch auch einige kleinere Probleme.

Soviel mal dazu, wie gesagt mehr folgt später und ich zieh jetzt erst mal die Bauernkutte an schliesslich haben wir heute ja den 1. August und am Wochenende weile ich auchdann auch schon wieder im Ausland, genauer gesagt in Stuttgart aber fragt mich jetzt bitte nicht warum. 😀

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8 Responses to “Ich bin wieder da!”


  1. 1 Jan August 1, 2013 um 5:45 pm

    Na, das klingt doch schonmal nach ein paar spannenden Eindrücken. Ich freue mich schon auf die detaillierteren Reiseberichte. Aber überarbeite dich nicht damit, sondern akklimatisiere dich erstmal wieder 😉

    Und willkommen zurück!

  2. 2 vEnoMaZn August 1, 2013 um 6:59 pm

    welcome back, die schweiz hat dich vermisst 🙂

  3. 3 maloney August 1, 2013 um 10:06 pm

    @Jan: Nene keine angst bin schon fast über den Jetlag hinweg 😀
    @vEno: Sagt der Deutsche 😉

  4. 4 donpozuelo August 1, 2013 um 10:25 pm

    Welcome back… endlich ist wieder Stimmung in der Bude!!!! 😉

  5. 6 bullion August 3, 2013 um 11:59 am

    Willkommen zurück, da freue ich mich doch mal auf ausführliche Berichte 🙂


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