Wir reden über: Batman: Under the Red Hood

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„Yes. You can’t stop crime. That’s what you never understood. I’m controlling it. You wanna rule them by fear. But what do you do with the ones who aren’t afraid? I’m doing what you won’t, I’m taking them out.“

Batman gehört ja definitiv zu den bekanntesten Superhelden dieses Planeten, neben unzähligen Comic, ist er auch der Star diverser Fernsehserien und Filme. Sein Partner Robin, der ebenfalls als bekanntester Held, jedoch in der Junior Abteilung, gilt,  kann ebenfalls auf ein grosses Résumé zurückblicken, wobei es da eine Ausnahme gibt, während sein Mentor schon etliche Filme auf dem Buckel hat, durfte Robin so richtig erst in zwei Filmen (mal abgesehen von Serienfilmen, wie Teen Titans oder ähnliches) die grosse Nummer spielen, wobei einer davon sogar seinen Namen im Titel trug, doch auf diesen kann nicht mal der Wunderknabe selbst stolz sein. Höchste Zeit also, dass also auch Robin eine Hauptrolle in einem Film kriegt. Im Jahr 2010 war es dann im Film Batman: Under the Red Hood auch endlich soweit, doch ist die Sache nicht so einfach wie sie sich anhört und ich muss dazu, wie üblich etwas weiter ausholen. Spoiler Gefahr ist also garantiert.

Story:

Nachdem in Gotham City ein neuer Verbrecher namens Red Hood, ein Drogenkartell nach dem anderen in seine Gewalt bringt, beginnen die anderen Mafiabosse, wie Black Mask, langsam Panik zu schieben, zumal Batman offensichtlich nichts konkretes gegen diesen unternehmen will. Doch trifft dies nicht ganz zu, denn Bruce versucht sehr wohl Red Hood das Handwerk zu legen, doch muss er bei seinen Ermittlungen feststellen, das Red Hood nicht irgendein gewöhnlicher Krimineller ist der plötzlich grössenwahnsinnig ist, sondern jemand der ihm einmal sehr nahe gestanden hat.

Stil:

Batman ist ja spätestens seit Tim Burtons Neuinterpretation anfang der 90er wieder in den düsteren Gefilden angekommen, dennoch, legt der Film bei diesem Motiv gleich nochmal einen Zacken zu. So schreckt man in keiner Art davor zurück rohe Gewalt und Blut zu zeigen, wobei sich diese nicht nur auf banale Schlägereien oder Faustkämpfe beschränken, sondern es teilweise ziemlich hart zur Sache geht, was man schon in den ersten paar Minuten des Films zu spüren bekommt, wenn dann Robin vom Joker halbtot geschlagen wird. Der Film macht zwar aus dem Plot anfangs ein ziemlich grosses Geheimnis. doch muss man nicht unbedingt Batmans kriminalistisches Gespür haben um auf dessen Lösung zu kommen, besonders wenn man sich ein wenig mit den Comics auskennt, dennoch ist die Geschichte sehr gut aufgebaut und zieht einem mit ihren action- und spannungsreichen Momenten gut in ihren Bann. Wie schon erwähnt wählte man einen äusserst düsteren Erzählstil für den Film, der sich natürlich auch in der Animation niederschlug und man so den, schon von Batman: The Animated Series, bekannten Art Déco Stil mit modernen Elementen kombinierte, und man dadurch eine, meiner Meinung nach, äusserst passende Atmosphäre schuf.

Charaktere:

Wie gesagt, steht vor allem Robin im Mittelpunkt dieses Films, naja nicht ganz, denn genauer gesagt sind es nicht ein, sondern zwei Robins, zu einen, Dick Grayson, der erste Robin,  hier aber in seiner erwachsenen Form als Nightwing, übrigens gesprochen von Neil Patrick Harris, wobei er hier wieder mehr als Batmans Assistent waltet und zum anderen natürlich der zweite Robin, Jason Todd, Stimme Jensen Ackles (Dean aus Supernatural). Wie erwähnt könnte es hier den einen oder anderen Spoiler geben, für die, die also den Film noch nicht gesehen haben bitte nicht weiterlesen! Nachdem er wie erwähnt vom Joker schwer verletzt wurde, sprengt dieser auch gleich noch das Lagerhaus in dem sich Robin gerade befand in die Luft und tötet diesen dabei. Doch wie in Comics üblich, bleibt niemand lange tot und so kehrt Jason, mit ein bisschen Hilfe von Ra’s Al Ghul’s Lazarus Quelle, als kaltblütiger Red Hood zurück um zu zeigen, dass man auch mit harten Methoden, Gotham vom Verbrechen befreien kann, indem man dieses ganz einfach kontrolliert. Dieser Wandel wird nicht einfach so aus dem Nichts herbei geführt, sondern immer wieder mit passenden Rückblenden auf Jasons frühere Tage als Robin sehr schön verständlich gemacht, dazu kommt, dass sich Bruce sowohl die Schuld an Jasons Tod wie auch dessen Sündenfall gibt, was zusätzliches Drama produziert. Batman selbst steht, wie schon so oft im Kreuzfeuer von mehren Schurken gleichzeitig, wobei da natürlich Red Hood auf der einen Seite und zum anderen aber auch Black Mask und der Joker auf der anderen Seite stehen, wobei, zweiter hier wohl seit The Dark Knight nie mehr so psychopatisch gewesen ist. Daneben machen kleine Anspielungen auf das Golden Age und Gastauftritte von Riddler (gesprochen von Bruce Timm persönlich!) oder Ra’s al Ghul (Jason Isaacs) den Film noch spannender

Fazit:

Ähnlich wie Batman: Year One, verzichtet der Film auf grosse Einführungen und geht gleich voll zur Sache, wobei mir beide Filme dabei etwa gleich gut gefielen, doch wie gesagt ist der Film eine Robin und keine Batman Geschichte auch wenn der Flatterman darin eine grosse Rolle spielt. Das Thema der Schuld zieht sich über den ganzen Film hindurch und man merkt, dass anders als der Tod seiner Eltern, dieses Schuldgefühl Batman eher einschränkt als anspornt. Auch wenn ich mir vielleicht ein ganz klein wenig mehr Plottwists gewünscht hätte, so ist der Film doch eine actiongeladene Comicverfilmung die alles bietet was man von einem Batman…pardon Robinfilm erwartet.

Review Rating 8.0

8/10

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3 Responses to “Wir reden über: Batman: Under the Red Hood”


  1. 1 donpozuelo Juli 5, 2013 um 9:26 am

    Yup!!! Kann ich nur zustimmen. Hab dem auch 8 Punkte gegeben. aber immer, wenn ich die Batman-Trickfilme sehe, muss ich daran denken, dass ich mir unbedingt noch einmal „Batman – The Animated Series“ anschauen will. Das war Batman in ultra-gut! 😉

    • 2 maloney Juli 5, 2013 um 6:14 pm

      Bei Batman TAS war halt das tolle das sie sowohl Kinder wie auch Erwachsene gleichermassen ansprach, wobei dieser Film aufgrund seiner exessiven Gewalt für Kinder keinenfalls geeignet ist mir aber dafür umso mehr gefiel


  1. 1 2. Allgemeine Altpapiersammlung | The Sweet Nonsense Trackback zu Dezember 1, 2013 um 6:44 pm

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