Wir reden über: Star Trek

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„Live long and prosper!“

Was kommt einem in dem Sinn wenn man ein gutes Beispiel für Science Fiction sucht? Star Wars? Dr. Who? Aber ganz sicher auch Star Trek. Die Abenteuer des Raumschiff Enterprise und seiner Besatzung sind seit jeher das Objekt der Begierde von Nerds und Geeks aus der ganzen Welt. Kein Wunder also, dass die Serie nach Dr. Who die Science Fiction Serie war, die bis 2005 fast am längsten lief und es bis jetzt sage und schreibe elf Filme gab. Wobei aber der elfte Film aber auch gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära darstellt, da dies ist nicht nur das erste mal war, dass Lost Schöpfer J.J. Abrams die Regie in der Franchise übernahm, sondern dass man auch die altbekannten Enterprise Charaktere beibehielt aber sie durch jüngere Schauspieler ersetzte.

Story:

Nachdem die U.S.S Kelvin von einem romulanischen Schiff ohne Vorwarnung angegriffen und zerstört wurde, wird James T. Kirk, dessen Vater an Bord eben jenes Schiffes gekämpft und gestorben ist, von einem Captain der Sternenflotte überredet in diese einzutreten. Als er sich Kirk aber bei einem wichtigen Eignungstest durch Manipulation einen Vorteil verschafft, wird ihm nicht erlaubt an einer Mission teilzunehmen, wobei er aber durch seinem Freund und Schiffsarzt Leonard „Bones“ McCoy aber doch noch an Bord des Raumschiffes Enterprise kommt. Wobei sich die Wege der Enterprise aber bald wieder mit den Romulanern kreuzt, die für den Verlust ihres Planeten, selber ein paar Planeten zerstören wollen.

Stil:

Ich muss zugeben ich kann bis heute mit dem Hype um Star Trek nicht wirklich etwas anfangen, das Konzept, besonders jenes von der Serie wirkte auf mich bis jetzt immer ein bisschen lächerlich. Doch als bekannt wurde, dass J.J. Abrams die Federführung übernommen hatte, war ich dann doch ein bisschen neugierig und gab den Ganzen doch eine Chance. Abrams schaffte es dann doch den von vielen so hochgelobte Charme (der halt mir persönlich eben ein bisschen zu lächerlich war), der alten Serie bei zu behalten und das Ganze dann doch auf ein modernes und zeitgemässes Level zu heben, so sind zum Beispiel die Biep und Beam Geräusche die man auch andauernd in der Serie hörte, stets vorhanden aber dennoch wirkt die Brücke der Enterprise als hätte beim Design etwa Apple seine Finger im Spiel gehabt. Zwar hat der Film für Abrams Verhältnisse relativ wenig Plottwists aber dennoch bietet der Film vor allem optisch tolle Bilder und widmet sich zwischendurch auch mal den ruhigen Momenten ohne dabei die Story aus den Augen zu verlieren.

Charaktere:

Es ist klar, dass wenn es um Star Trek, vor allem wenn um die erste Generation geht, man nicht um Captain Kirk und Mister Spock herumkommt und genau auf diese beiden Figuren konzentriert sich der Film hauptsächlich. doch es ist auch klar, dass die Neubesetzung dieser zwei Ikonen, die so durch ihre Schauspieler definiert wurden, keine leichte Aufgabe für die Macher war. dennoch fand man mit Chris Pine als Kirk und Zachary Quinto als Spock sicher zwei Schauspieler die das Potenzial haben in die grossen Fussstapfen von Wiliam Shattner und Leonard Nimoy zu treten…zumal Zweiterer ja noch selbst im Film aufftritt. Man merkt beiden deutlich an, dass sie keine Imitation sondern ihre eigene Performance in den Rollen abgeben wollen ohne aber die Vorlagen aus den Augen zu lassen. Auch bei den Nebenrollen bewies Abrams ein gutes Händchen und castete tolle Charakterdarsteller wie Carl Urban Zoë Seldaña, Simon Pegg, Anton Yelchin oder John Cho0, denen man ebenfalls allen anmerkt, dass sie ihre eigenen Anstrich den Rollen verleihen möchten ohne aber dabei das Original aus den Augen zu verlieren. Dem gegenüber steht Eric Bana als fieser Nero, der aber durch seine Hintergrundgeschichte doch fast ein tragischer Charakterer ist.

Fazit:

Zwar bin auch nach diesem Film noch kein Star Trek Fan aber Abrams schaffte es, zumindest hier meine Interesse für die Charaktere zu wecken, was vor allem auch daran liegt, dass mit der Reboot auch Neulinge und Noobs wie ich gut in die Franchise einfinden. Daneben funktionier der Film auch sehr gut als eigenständiger Science Fiction Film und kann sicher so auch mit den Klassikern mithalten. Teil 1 war gut ich hoffe jetzt, dass Teil 2 noch besser wird.

Review Rating 8.0

8/10

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10 Responses to “Wir reden über: Star Trek”


  1. 1 Xander81 Mai 9, 2013 um 4:13 pm

    Was genau fandest du denn so lächerlich an dem Konzept und dem Charme von „Star Trek“?

    • 2 maloney Mai 9, 2013 um 7:46 pm

      Das Konzept hat mich einfach nie wirklich angesprochen :/

      • 3 Xander Mai 10, 2013 um 11:46 am

        Aber „nicht angesprochen“ und „lächerlich“ sind schon noch zwei verschiedene Sachen. Wenn einen das nicht anspricht, kann ich das ja verstehen, aber wenn man etwas „lächerlich“ findet, steckt da oft mehr dahinter.
        Du merkst, reine Neugierde. Hat rein gar nichts damit zu tun dass ich Star Trek-Fan bin 😛

        • 4 maloney Mai 10, 2013 um 3:25 pm

          Ich fand den Look einfach schon immer lächerlich, bei Star Wars hatte man zum Beispiel lange Roben und coole Rüstungen und bei Star Trek einfach nur irgendwelche bunten Shirts.

  2. 5 donpozuelo Mai 9, 2013 um 7:02 pm

    Ich bin auch eher ein Sternenkrieger, aber Abrams hat der Serie schon wieder gut Leben eingehaucht. Ich fand jetzt den zweiten Teil auch schon wesentlich besser als den ersten… und bin ja mal schwer gespannt, was er später mit „Star Wars“ so anstellen wird. Was ja auch eher nach seinem Geschmack ist.

    • 6 maloney Mai 9, 2013 um 7:50 pm

      Der zweite Teil wird am Samstag geschaut und ich muss sagen ich freu mich wirklich tierisch, was sicher auch mit Cumberbatch zu tun hat…aber ja Abrams machte einen tollen Job 🙂

  3. 7 Charles Schnyder Mai 9, 2013 um 11:41 pm

    Naja, ich habe mir Star Trek aus Langeweile während des Studium reingezogen und war anfangs wegen der veralteten visual/special effects etwas angewiedert. Mich hat die Geschichte und das Konzept der Serie dann aber doch gepackt. Leider gehen diese Dinge durch die actionreichen neuen Filme etwas verloren. In diesem Punkt widerspreche ich Dir also 😉
    Bin aber dennoch gespannt den neusten Wurf mit Dir am Samstag zu schauen.
    Gruss
    C
    PS: Bin gleichzeitig (Sakrileg) ein grosser Fan von Star Wars. Dort gilt meiner Meinung nach das Gleiche. Die neuen Filme nehmen laufend an Qualität ab und verlieren immer mehr vom ursprünglichen Star Wars Charme…

    • 8 maloney Mai 9, 2013 um 11:55 pm

      Star Trek spricht einem halt an oder nicht, da kann das Konzept auch noch so gut sein ähnlich wie bei Dr. Who das mich ja auch nie wirklich gepackt hat.

      Star Wars ist super und ich geb dir absolut recht die Prequel Trilogie ist nichts gegen die Originalfilme in denen man noch liebevoll Puppen und echte Kulissen verwendete und diese auch teilweise richtig dreckig und verstaubt daherkamen. Dennoch ist Revenge of the sith so eine Art Guilty Pleasure von mir.

  4. 9 vEnoMaZn Juni 29, 2013 um 7:21 pm

    bei mir ist genau das selbe, abrams hat durch den reboot mich zu einem leichten fan gebracht.

    vorher wars wirklich uninteressant, uncool, lächerlich und eher für geeks.


  1. 1 Wir reden über: Star Trek Into Darkness | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu Mai 12, 2013 um 5:20 pm

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