Wir reden über: Beautiful Creatures

Review Header 136

„What I can’t figure is, you go to church everyday, how do you believe in all of this and still believe in God? – God created all things didn’t he? Only man will decide which ones is mistakes.“

Mittlerweile scheint es fast so, dass man sich in der Filmindustrie davor fürchtet dass sich irgendwelche Schwärzen Löcher auftun, die Zombieapokalypsen beginnt oder sonst was passiert, wenn man nicht jedes Jahr, seit dem Ende Harry Potter eine neue Verfilmung eines Kinder/Jugendbuches auf den Markt bringt. Darunter gab es gute wie die Harry Potter Verlfilmungen selber, oder auch Hunger Games oder die Narnia Trilogie, mässige bis leicht zu vergessende wie Percy Jackson, Eragon oder Cirque du Freak: The Vampire’s Assistant und natürlich die Twilight Filme die viele Leute als das schlimmste ansehen, was der Menschheit seit dem zweiten Weltkrieg zugestossen ist. Beautiful Creatures sah zwar den ersten Bildern nach zu urteilen, doch ziemlich danach aus als würde es in die Kategorie Twilight fallen, doch wollte ich dem Film dann dennoch ein Chance geben.

Story:

Ethan lebt ein ganz normales und eigentlich ziemlich langweiliges Leben in der eintönigen Stadt Galtin in South Carolina. Eines Tages taucht aber die geheimnisvolle Lena, die er glaubt aus seinen Träumen zu kennen. Die beiden kommen sich ziemlich schnell näher, doch dann muss Ethan erfahren, dass Lena eine Art Hexe oder besser gesagt eine „Casterin“ ist. Am Tag ihres 16. Geburtstages muss sich Lena zwischen der Guten und der Bösen Seite entscheiden, der aufgrund eines uralten Fluches auf ihrer Familie lastet. Doch die Liebe der beiden wird nicht nur auf eine harte Probe gestellt, sondern kann sie auch für das Ende diesen Fluch sein

Stil:

Der Film ist natürlich wenn man sich den Plot und die Trailer anschaut mehr oder weniger eine Mischung aus den schlechten Aspekten von Harry Potter und den noch schlechteren Aspekten von Twilight. Obschon der magischen Storyelemente wird diese dann doch eigentlich ziemlich unspektakulär eingesetzt und beschränkt sich lediglich auf ein paar Effekte um die Zauberei hervorzuheben, die dann aber auch wirklich nicht allzu spektakulär waren, wobei man den Machern dann doch zugute halten muss, dass sie sich dabei vor allem mehr auf Practical als auf Special Effects verliessen. Storytechnisch bietet der Film wie gesagt auch nicht wirklich etwas aussergewöhnliches oder originelles, da man wie gesagt einfach nur Dinge von Harry Potter und Twilight geklaut und recycelt hat, zudem ist das Ganze auch noch vollgespickt mit Klischees, wobei dann die christlich-fanatischen Südstaatler da noch das amüsanteste dabei waren.

Charaktere:

Ich war dann doch überrascht, dass man für dieses Projekt doch einige gestandene Schauspieler, wie Jeremy Irons oder Emma Thompson, engagieren konnte die dann auch eine gute bis zuweilen urkomische Performance ablieferten. Dennoch nehmen die meiste Spielzeit die Newcomer Alden Ehrenreich als Ethan und Alice Englert als Lena ein, wobei man hier Entwarnung geben kann, da beide zwischendurch durchaus in der Lage sind Emotionen zu zeigen, obschon ihre Leistung dann auch nie ganz an die Leistungen von Jennifer Lawerence in Hunger Games herankommen, obwohl man ja durchaus Hoffnung für die beiden schöpfen kann, da gerade Miss Englert dieses Jahr in Ginger & Rosa durchaus beweist dass, sie auch anspruchsvollere Rollen übernehmen kann.

Fazit:

Ich muss ehrlich zugeben ich bin mit der festen Erwartung in den Film gegangen, einen richtig schlechten Film à la Twilight zu sehen, wobei ich dann doch ein wenig enttäuscht war als dann einen Film erhielt, der dann doch einige Qualitäten aufwies, wobei dies dann aber auch nicht allzu grosser Zahl vorhanden waren. Der film ist nicht wirklich schlecht und auch nicht wirklich gut und würde von mir wohl am ehesten das Prädikat „meh“ erhalten, weil der Film weder besonders negative noch irgendwelche positiven Emotionenwas teilweise fast teilweise fast noch schlimmer ist als sich richtig aufzuregen oder sich daran zu erfreuen…aber ja der Film ist besser als Twilight, wenn auch nicht um Längen.

Review Rating 4.5

4.5/10

Advertisements

3 Responses to “Wir reden über: Beautiful Creatures”


  1. 1 Graf Schwanzula April 13, 2013 um 3:01 pm

    Ich weiss bis Heute noch nicht so wirklich was eig. passiert ist in dem Film.
    Vil, liegt es an erhötem alkohol gehalt im Körper oder einfach nur daran das die Story so total random war das man es nicht verstehen konnte…

    Anyway: bis jetzt der schlechteste Film den ich gesehen habe, auch wenn die Animation und die Stimmung sehr gut rüber gebracht wurden.

    • 2 maloney April 13, 2013 um 3:10 pm

      Schlecht war e ja wie gesagt in dem Sinn nicht, halt einfach über weite Strecken ziemlich lieb- und glanzlos, wobei man sich darüber nicht mal aufregen konnte


  1. 1 Wir reden über: The Mortal Instruments: City of Bone | The Sweet Nonsense Trackback zu September 9, 2013 um 9:03 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




Aktuell:

Stimmung:
Amerikanisch
Schauen:
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
The Legend of Korra - Book 2 : Spirits
The World's End
Hannibal
Shingeki no Kyojin (Attack on Titan)
Hören:
Daft Punk - Random Access Memories
Caravan Palace - Caravan Palace
Lesen:
Homestuck
Spielen:
Flow
Flowers
Journey
Warten auf:
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Captain America: The Winter Soldier
Machen:
Something, something,useless!

Wieviel mal geklickt?

  • 447,021 hits

%d Bloggern gefällt das: