Wir reden über: G.I. Joe: Retaliation

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„We have to assume that there’s no one we can trust – There’s one  man. There’s a reason we call ourselves Joes“

Hollywood hat klare Regeln, Fortsetzung gibt’s eigentlich nur unter zwei Umständen, natürlich zu allererst dann wenn der Film mit seinem Einnahmen die Ausgaben weit übertrifft und zum anderen wenn es gute Kritiken hagelt. Beim ersten Teil von G.I. Joe spielte man zwar doch eine gewisse Summe ein aber trotzdem waren die Kritiken verheerend, weil der Film gelinde gesagt einfach totaler Bullshit war. Dennoch  entschloss man sich danach recht schnell für einen zweiten Teil der eigentlich schon letzten Sommer in die Kinos hätte kommen sollen, doch durch diverse etwas schwammige Ausreden wobei die plausibelste da wohl die, war,  dass man den Film nachträglich noch zu 3D konvertieren musste, kam G.I. Joe: Retaliation halt erst diese Woche in die Kinos.

Story:

Cobra Commander und Destro sitzen beide in einen Höchstsicherheitsgefängnis und die Joes werden mittlerweile von Duke angeführt. so weit so gut, doch als die Joes einige Sprengköpfe aus den Händen von Terroristen entwenden müssen und danach noch ein Attentat auf den Präsident von Pakistan verübt wird für welches der ebenfalls zu den Joes gehörende Snake Eyes verantwortlich gemacht wird, klagt der US-Präsident diese für Hochverrat an und ordnet die sofortige Eliminierung der Truppe an. Doch durch Glück konnten drei Mitglieder der Truppe, Road Block, Flint und Lady Jaye dem Attentat entkommen, müssen sich aber von nun an vor den Cobra-Truppen verstecken, die der Präsident als Spezial Einheit einsetzen liess, wobei dieser aber noch gleichzeitig aus irgendeinem Grund, die weltweite atomare Abrüstung vorantreibt.

Stil:

Der erste Teil war scheisse, das ist kein Geheimnis weshalb ich auch wirklich keine grossen Ansprüche an den Film stellte, zumal im Regiestuhl ja dieses mal Jon M. Chu sass, dessen letzte zwei Filme ja Justin Bieber: Never Say Never und Believe 3D waren. Doch im Gegensatz zum Vorgänger merkt man hier schnell, dass man sich hier doch etwas mehr an die Vorlage halten wollte, zwar ist der Plot dieses mal auch, nicht viel weniger abstrus und baut immer noch auf dem Weltherrschaftsklischee auf, dennoch ist dieses doch um einiges besser umgesetzt als es noch im ersten Teil der Fall war. Bei den Spezialeffekten versuchte man dieses mal auch mehr auf Qualität anstelle von Quantität zu setzten was dann doch einigermassen, gut gelungen ist, und die Fights an schwindelerregenden Felswänden zuweilen doch recht beeindruckend wirken, wobei man dieses mal sogar in einer echten Wüste drehte!! Das 3D wirkt für eine Nachkonvertierung eigentlich auch ziemlich solide, obwohl man hier auch nur wieder Zeugs dem Zuschauer entgegen schleudert und es dadurch nicht sonderlich innovativ wirkte.

Charaktere:

Vom Cast des letzten Teils ist eigentlich, ausser Channing Tatum niemand zurückkehrt, wobei dieser aber *Spoiler* schon nach den ersten 15 Minuten abgeknallt wird, weshalb mir das Marketing welches gross mit ihm warb, im Nachhinein doch ein bisschen schräg reinkam. Dafür übernimmt dann Dwayne „The Rock“ Johnson schnell die Führung, wobei er eigentlich doch ganz erträglich war, zumal er meistens vor allem seine Fäuste sprechen liess. Bruce Willis, der ebenfalls gross auf den Postern angepriesen wurde, ist eigentlich genau genommen auch nur für etwa gesamthaft eine halbe Stunde auf der Leinwand zu sehen, doch die waren es dann durchaus wert, wenn man dann sieht wie er in seinem gesamten Haus Geheimfächer gefüllt, mit Artillerie jeglicher Art versteckt hat. Die Gegenseite rüstete ebenfalls auf und bringt neben dem altbekannten Snake Eyes und Cobra Commander (hier übrigens NICHT Joseph Gordon-Levitt und Badass) auch den neuen Firefly, verkörpert von Ray Stevenson,  wobei Cobra zudem gleich auch noch ein ganzes Arsenal von neuen Spielzeugen mitbringen, wobei das innovativste Sicher der Gravitations-Vernichtungs-Satellit Zeus ist.

Fazit:

Es konnte nach dem ersten Teil nur aufwärts gehen und das Tat es hier definitiv auch wenn die Steigung nicht gleich 90° beträgt. Man merkte, dass man sich vom Vorgänger distanzieren wollte und anstelle von vielen unbekannten Jungschauspielern lieber ein paar gestandene Actionfilm Legenden engagieren, was ja schon eigentlich recht gut in The Expandables funktioniert hat. Die Effekte haben sich auch merklich seit dem ersten Film verbessert und das Effektfeuer ist übersichtlicher aber trotzdem nicht minder wahnsinniger geworden, wobei dies aber in einem positiven Sinn gemeint ist. Klar ist die Story nichts aussergewöhnliches und die schauspielerischen Leistungen sind nur leicht besser worden, dennoch ist es eine grosse Verbesserung gegenüber dem ersten Teil und es ist alles in allem ein solider Actionfilm, bei dem man auch gern die paar Franken mehr fürs 3D bezahlt.

Review Rating 6.0

6/10

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3 Responses to “Wir reden über: G.I. Joe: Retaliation”


  1. 1 Charles Schnyder März 31, 2013 um 2:49 am

    Ah ah, gib mir Bescheid wenn Du den Film schauen gehst 😉
    Würde mich interessieren^^
    Gruss
    Charlie


  1. 1 Wir reden über: Oblivion, Mama, G.I. Joe: Resolute, God Bless America | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu Mai 2, 2013 um 9:39 am

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