Wir reden über: How to Train Your Dragon

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„This is Berk. It snows nine months of the year, and hails the other three. Any food that grows here is tough and tasteless. The people that grow here are even more so. The only upsides are the pets. While other places have ponies or, parrots… we have… dragons.“

Drachen sind cool! Schon als kleines Kind war ich von den geflügelten und feuerspeienden Biestern fasziniert wie von nichts anderem. Da spielte es keine auch Rolle in welcher Form die Dinger jetzt daher kamen, ich freute mich über jede Art. Da ich aber offenbar nicht der einzige bin, der diese Begeisterung besitzt, entschied man sich bei Dreamworks dazu, dass vor allem im englischsprachigen Raum, beliebte Kinderbuch How to Train Your Dragon zu verfilmen. Zusammen mit atemberaubenden 3D sollte der Film Dreamworks, sprichwörtlich zu neuen Höhen beflügeln.

Story:

Im Wikingerdorf Berk ist man erst ein richtiger Wikinger, wenn man seinen ersten Drachen erledigt hat, da die Viecher eine ständige Plage für die tapferen Männer dort darstellen. Hiccup der Sohn des Häuptlings ist aber nicht gerade das was man sich unter einen Wikinger vorstellt und eher der Typ der lieber seinen Kopf als seine Fäuste einsetzt, was wie man sich vorstellen kann seinen Vater nicht gerade besonders freut. Als Hiccup per Zufall einen ganz seltenen und als besonders gefährlich geltenden Drachen, einen Night Fury, vom Himmel holt, bringt er es nicht übers Herz diesem den Garaus zu machen, stattdessen päppelt er ihn wieder auf, trainiert ihn und gibt ihm den Namen Toothless. Durch dieses Training erlangt Hiccup plötzlich auch enormes Wissen über Drachen und findet heraus, dass diese gar nicht die gnadenlosen Killer sind für die man sie immer gehalten hat, wobei er aber dadurch und dem damit verbundenen Umgang mit den Bestien plötzlich als der grosses Held dasteht. Doch muss Hiccup immer noch um die Gunst seines Vaters kämpfen, der Drachen nach wie vor für eine Bedrohung hält.

Stil:

Wie schon erwähnt stellt der Film für Dreamworks endgültig einen Wendepunkt dar, den hier bewies man endlich, dass man durchaus auch in der Lage ist einen Film zu machen, der sich in seiner Art und Weise ohne Probleme mit einem Disney- oder Pixarfilm messen kann, kein Wunder, war doch Regisseur Chris Sanders früher selber für Disney tätig und man fühlt sich dadurch zum Beispiel bei den Drachenritten ein bisschen an den fliegend Teppich aus Aladdin erinnert. Der Film ist im Gegensatz zu Shrek oder Shark Tale auch kein Seitenhieb an irgendwelche anderen Filme oder eine blosse Aneinanderreihung von Pop-Kultur Referenzen, sondern versucht in seiner völlig eigenen Welt zu existieren. Die Drachen die diese Welt dann bevölkern wirken zwar teilweise ein bisschen cartoonhaft aber haben doch immer genug Leben in sich um den Zuschauer in ihren Bann ziehen, was auch an den vielen verschieden, innovativen Designs liegt, wobei Toothless dabei natürlich am meisten heraussticht und eher wie eine Mischung aus Katze, Hund, Salamander und Fledermaus wirkt, wobei Chris Sanders ihn explizit nach Stitch, der Hauptfigur aus seinem ersten Kinofilm Lilo & Stitch modeliert hat.

Charaktere:

Hiccup ist wie schon erwähnt nicht gerade der typische Wikinger und erinnert dadurch zusammen mit seinem Ideenreichtum, der seiner Zeit manchmal fast ein bisschen voraus ist und seiner schwierigen Beziehung zu seinem Vater, fast ein bisschen an den bei uns so beliebten Wickie. Jay Baruchel verleiht ihm dabei diese unglaublich einzigartige und nasale Stimme die einfach auf unerklärliche Weise so dermassen gut zur Figur passt, das man sich wirklich wenn man nur die Originalversion kennt bei Synchronisationen plötzlich nur an den Kopf fassen kann. Aber auch die restlichen Charaktere wurden allesamt behutsam zusammengesetzt und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich dabei alle durchs Band liebenswert und  daneben auch extrem witzig gefunden habe auch wenn mit dem Humor doch teilweise Recht zurück gehalten wurde. Gerard Butler, darf hier zum zweiten Mal nach seiner Rolle als Leonidas in 300 den Stammeshäuptling mimen, wobei er dies hier sogar, als einer von zwei Figuren, mit schottischem Akzent tun darf, wobei der andere seine Recht Hand Gobber wäre, der äusserst amüsant von Craig Ferguson gesprochen wird. Zu Hiccups Drachentruppe gesellen sich dann America Ferrara als toughe Astrid, Christopher Mintz-Plasse als beleibter Fishleg, Jonah Hill als etwas stumpfer Snotlout und T. J. Miller und Kristen Wiig als die beiden Hardcore Zwillige Ruffnut und Tuffnut. Wobei aber wie gesagt alle überaus amüsant und in keinster Weise nervig wirkten.

Fazit:

Ich würde mit Fug und recht behaupten, dass der Film, bis jetzt zum besten gehört was Dreamworks bisher abgeliefert hat, ich weiss das habe ich auch The Prince of Egypt gesagt, aber hier hat man definitiv zwei grosse Vorteile die die Drachen dem Prinzen überlegen machen. Erstens der Film ist es kein Musical, denn auch wenn die meisten Songs, bei Prince of Egypt gut bis sehr waren, wirkten doch einige davon ablenkend und man verlor dadurch fast ein wenig die Geschichte aus den Augen und zweitens ist die Animation natürlich atemberaubend, ich empfehle sobald sich irgendwo jemals wieder die Möglichkeit bietet den Film erneut in 3D im Kino zu sehen, diese sofort zu nutzen, denn man kann mit Worten gar nicht beschreiben was für ein Erlebnis es ist sich zusammen mit Hiccup, Toothless und der 3D Brille in die Lüfte zu schwingen und über die Wolken zu gleiten. Es gibt einen Grund warum Drachen so beliebt sind und der Film trägt eindeutig dazu bei dies noch zu verstärken. Drachen rocken halt schlichtweg einfach!

Review Rating 10

10/10

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10 Responses to “Wir reden über: How to Train Your Dragon”


  1. 1 donpozuelo März 27, 2013 um 9:09 am

    Ein absolut toller Film. Coole Story, nette Charaktere und verdammt geile Drachen-Flug-Action. Der macht wirklich sehr viel Spaß.

    • 2 maloney März 27, 2013 um 10:03 am

      Stimmt voll und ganz! aber deine Meinung dazu konnte ich ja schon vor einigen Monaten lesen. Aber es ist wie es ist der film ist brillant und hat keine tieferen Bewertungen verdient^^

  2. 3 sisterbloom März 27, 2013 um 8:02 pm

    Zuerst wollte ich den ja nicht gucken, weil der von Dreamworks ist und ich die meisten Filme von denen, die ich so kenne, ziemlich langweilig finde. Umso überraschter war ich dann, wie toll er doch ist. 🙂

  3. 5 George März 28, 2013 um 2:10 pm

    Ich war völlig überrascht, das der Film so originell und Unterhaltsam ist. Ein Freund legte uns den Film sehr ans Herz und ich gab erstmal den Mister-Know-It-All. Total getäuscht.


  1. 1 Wir reden über: Dragons: Riders of Berk | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu März 26, 2013 um 11:54 pm
  2. 2 Wir reden über: Lilo & Stitch | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu April 5, 2013 um 4:24 pm
  3. 3 Wir reden über: Turbo | The Sweet Nonsense Trackback zu Oktober 12, 2013 um 8:51 am
  4. 4 How To Train Your Dragon 2 Trailer | The Sweet Nonsense Trackback zu Dezember 19, 2013 um 11:01 pm

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