Wir reden über: Dragons: Riders of Berk

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„We here in Berk, we made peace with the dragons, they’re no longer enemies, they’re our friends now!“

Dreamworks hat sich mittlerweile ziemlich gemacht, sogar soweit, dass manche Kritiker, die Filme sogar besser bewerten als die von Pixar welche bislang ja als unantastbar galten. Dies ist sicher auch zu einem Grossteil dem Überraschungserfolg von How to Train Your Dragon zu verdanken, der bewies, dass Dreamsworks durchaus gute und tiefgründige Filme machen kann. Nicht erstaunlich also, dass man sich dazu entschied auch gleich eine Fernsehserie dazu produzieren, welche eine Brücke zwischen dem ersten Kinofilm und der bereits angekündigten Fortsetzung für  2014 schlagen soll. Doch ist Dragons: Riders of the Berk wirklich nur ein Marketing Gag und Lückenfüller oder schafft die Serie, den Zauber des Kinofilms doch aufrecht zu halten?

Story:

Nachdem Hiccup den Night Fury Toothless gezähmt hat, werden im Wikingerdorf Berk, die Drachen nicht mehr länger als Bedrohung sondern als Freunde und Nutztiere angesehen. Doch wie es halt wie mit jedem anderen Haustier ist, sei es auch noch so zahm, man muss es unter Kontrolle haben. Deshalb gründet Hiccup zusammen mit seinen Freunden die Drachenakademie um neben den eigenen auch viele neue Drachen zu zähmen, denn auch wenn die Feuerspeier keine Bedrohung mehr darstellen, ist Berk noch lange nicht vor allen Gefahren gefeit.

Stil:

Es ist meistens so, dass die Fernsehserie nie an die Qualität des Filmes herankommt aus dem sie entsprungen ist aber ich würde sagen, hier ist es ziemlich enges Rennen. Man merkt im Gegensatz zu anderen Dreamworks Spin-Off Serien wie The Penguins of Madagascar oder Kung Fu Panda: Legends of Awesomeness, dass man versucht hatte den Animationsstil des Filmes so gut wie möglich nachzuahmen und auch die neu eingeführten Charaktere nicht wie billige Abklatsche von den original Figuren aussehen zu lassen. Wenn es eine Berechtigung für 3D Fernsehen geben müsste, wäre die Serie sicher ein guter Kandidat für dessen Einführung, denn die Flugmanöver die Hiccup auf Toothless abzieht, sind teilweise fast so atemberaubend wie sie das im so, für sein 3D hochgelobten, Film waren. Für eine Kinderserie ist die Serie auch, ebenfalls passend zum Kinofilm, teilweise erstaunlich tiefgründig und scheut sich nicht davor ernstere Themen, wie Familienprobleme, Gruppenzugehörigkeit oder der Verlust eines Freundes anzusprechen.

Charakterentwicklung:

Natürlich kehren neben Hiccup auch die meisten anderen Hauptcharaktere des Films wie , Stoick, Gobber, Snotlout oder Astrid zurück, wobei man dafür sogar bei den meisten die originalen Synchronsprecher wiedergewinnen konnte, so wird Hiccup zum Beispiel erneut von Jay Baruchel in seiner einzigartig nasalen Form vertont, wie es wohl nicht mal Til Schweiger besser könnte aber auch Christopher Mintz-Plasse (Superbad, Kick-Ass) und America Ferrara (Ugly Betty) kehren als Fishlegs und Astrid zurück, was ich den Produzenten hoch anrechne. Aber auch bei den Neuzugängen kann man einige prominente Stimmen entdecken, so wird der neue Bösewicht Alvin the Outcast von niemand geringeren als Mark Hamill gesprochen.  Natürlich lässt die Serie auch vielmehr Raum für Charakterentwicklungen zu und so merkt man wie stark die Bindung zwischem Hiccup und Toothless schon geworden ist und das Hiccup und Stoick mittlerweile ziemlich gut miteinander auskommen. Lediglich die Beziehung zwischen Hiccup und Astrid, die ja recht eindeutig gegen Ende des Kinofilms und der DVD-Bonus Filme angedeutet wurde, wird nie wirklich vertieft und lediglich ab und zu als Running Gag gestreift.

Fazit:

Wer den Film liebte, was so ziemlich jeder war, wird auch die Serie mögen. Wie erwähnt schafft sie es ziemlich gut den Geist des Films einzufangen und auf eine neue und breitere Ebene zu tragen, was wohl auch daran liegt, dass Chris Sanders auch hier hauptverantwortlich war und ich diesen Mann dafür je länger je mehr zu lieben beginne. Durch die erneute Verpflichtung diverser Originalsynchronsprecher des Film wird ebenfalls ein authentisches Feeling erzeugt und die Chemie unter den Sprecher die schon im Film ziemlich gut war, wird weiter vertieft. Wer also nicht genug Drachenreiter kriegen kann und eine gute Überbrückung bis zu Film Nr. 2 sucht dem sei die Serie nur wärmstens ans Herz gelegt aber auch sonst empfehle ich sie jedem der auf Wikinger, Drachen und gute Animation steht.

Review Rating 8.0

8/10

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7 Responses to “Wir reden über: Dragons: Riders of Berk”


  1. 1 bullion März 26, 2013 um 9:40 am

    Klingt gut und mochte den Film. Gibt es die Serie schon auf DVD und wieviele Folgen sind es?

  2. 3 zeitzeugin März 26, 2013 um 11:06 am

    Ach was, da gibt’s jetzt ch ’ne Serie zu! Hurra!

  3. 4 donpozuelo März 26, 2013 um 11:15 am

    Oh sehr schön. Den Film fand ich ja auch echt super. Dann werde ich mir Riders of Berk auch mal zu Gemüte führen. 😉

  4. 5 maloney März 26, 2013 um 11:57 am

    @Zeitzeugin: Damn right hurra!
    @Don: Unbedingt^^


  1. 1 How to Train Your Dragon 2 Trailer | The Sweet Nonsense Trackback zu Juli 13, 2013 um 12:49 am
  2. 2 How To Train Your Dragon 2 Trailer | The Sweet Nonsense Trackback zu Dezember 19, 2013 um 11:01 pm

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