Wir reden über: The Powerpuff Girls vs My Little Pony: Friendship is Magic

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic

Cartoons haben eine klare Zielgruppe, sie sind für kleine Kinder gemacht um diese für ein paar Stunden zu beschäftigen damit ihre Eltern sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens widmen können. Doch wir alle wissen, dass sich nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene Zeichentrickserien ansehen, dennoch möchte man sich trotzdem etwas ansehen was den eigenen Interessen entspricht. So mag der Comicfan Superheldenserien, der Animefan…naja Animes oder die Eltern sehen sich Shows zusammen mit ihren Kindern an. Doch nicht immer ist die Sendung auf den ersten Blick, klar als Objekt des Interesses zu erkennen, da sie in einer völlig anderen Verpackung daher kommt oder vermarktet wird und sich erst bei genaueren hinsehen als Perle offenbart. Momentan erfreut sich ja die vierte Generation von Hasbros My Little Pony Serie grosser Beliebtheit  und das nicht wie man annehmen sollte, bei kleinen Mädchen sondern hauptsächlich bei erwachsenen- und halberwachsenen Männern, die die Show aufgrund ihrer Charaktere und tollen Erzähl- und Animationsstil lieben. Doch schon früher sorgte eine Zeichentrickserie, die im, auf den ersten Blick, niedlichen und kitschigen Design daherkam, für ein wenig Furore. Kein Wunder arbeitete doch Lauren Faust die Schöpferin der neuen Ponies ebenfalls auch an den Powerpuff Girls. Doch welche Serie kann auch bei einem Publikum punkten, dass sonst diesen Serien eher abgeneigt ist? Supermädchen oder doch Ponies? Superkräfte oder Pferdestärke?

Story:

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic - Story

Eigentlich ist die Ausgangslage ziemlich ähnlich, beide Serien drehen sich um eine Gruppe junger weiblicher Protagonisten, die in ihren Heimatorten Townsville und Ponyville jeden Tag neue Abenteuer zu bestehen haben. Doch während die Ponies sich einfach nur mit alltäglichen Probleme herumschlagen müssen, haben die Powerpuff Girls auch noch mit riesigen Monstern, Superschurken und dem Kindergartenalltag zu kämpfen.

Zucker, Pfeffer und lauter bunte Sachen mischte Professor Utonium in seinem Labor zusammen, in der Hoffnung daraus die perfekten kleinen Mädchen zu erschaffen. Doch in seiner Unachtsamkeit mischte er dem Gebräu auch noch einen weitere Zutat hinzu, die Chemikalie X! Daraus entstanden die drei Mädchen Blossom, Bubbles und Buttercup, die dank der Chemikalie nicht nur zum Leben erweckt wurden, sondern auch mit Superkräften ausgestattet wurden. Fortan sind die drei nun Beschützerinnen ihrer Heimatstadt Townsville, von der sie Tag für Tag allerlei Übles abwenden müssen, sei es nun den bösen Mojo Jojo oder einfach nur ein paar Falschparker. Dabei müssen sie aber auch ihre Ausbildung im Kindergarten nicht vernachlässigen und stets vor dem Eindunkeln im Bett sein, wie es ich für brave kleine (Super)Mädchen gehört.

Weil sich die gute Twilight Sparkle zu sehr in ihren Studien vertieft als ihr Sozialleben zu pflegen, schickt sie ihre Mentorin Prinzessin Celestia in die Kleinstadt Ponyville um dort ein paar Lehrstücke in Sachen Freundschaft zu lehren. Schnell freundet sich Twilight mit den fünf Ponies Pinkie Pie, Applejack, Rainbow Dash, Rarity und Fluttershy an, die ihr fortan bei jeder Schwierigkeit zu Seite stehen. Weiterhin verwaltet Twilight ab jetzt die Bibliothek von Ponyville, wobei mit der Macht der Magie und der Elemente der Harmonie, die sie und ihre Freunde darstellen, in Zukunft sowohl alltägliche als auch weniger alltägliche Probleme und Bedrohungen von Ponyville aber auch der ganzen Welt abwendet.

Auch wenn die Bronys immer wieder betonen, dass die Serie seit der vierten Generation nicht mehr nur für kleine Mädchen gemacht wurde, vermögen doch die einzelnen Geschichten, auch wenn weitaus intelligenter gestaltet als es noch bei Generation 1, 2 oder 3 der Fall war, einem doch nicht ganz von dieser Vermutung überzeugen. Es fehlt teilweise einfach der Mut etwas richtig grosses oder ernstes zu wagen wie es die Powerpuff Girls taten. Zudem werden dann die ewige Rückkehr zum Status Quo, kurze Spannungsbögen oder fehlende grössere Storyarcs auf Dauer doch ein bisschen langweilig.

Auch wenn die Powerpuff Girls in erster Linie kleine Mädchen sind, sind sie doch auch knallharte Superhelden und können auch dementsprechend zupacken, weshalb sich der Grossteil der Episoden in der Serie um den Kampf mit Superschurken, Monster oder sonstigen Verbrechern dreht. Klar kommen in der Serie, passend zum Alter und Umfeld der Mädchen auch alltägliche Probleme zum Zug aber auch die werden wieder auf superheldnmässige Art aus dem Weg geräumt, wobei aber jedes mal am Ende eine Moral dabei herausspringt, wobei auch oftmals ernste Themen behandelt wurden, weshalb die Serie genauso gut Kinder und Erwachsene bzw. Männer sowie Jungs und Mädchen anspricht.

1:0

 Stil:

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic - Stl

Blosse Kinderserie oder doch mehr? Was finden die Fans nur an diesen beiden Serien? Ist es der Humor, die Popkultur Anspielungen oder doch ihre Tiefgründigkeit?

Man merkt schon in den ersten paar Minuten, dass die Powerpuff Girls so ziemlichen jeden Superhelden parodieren, der einmal auf den Seiten eines Comics gedruckt wurde, dennoch vermögen die käferäugigen Mädchen durch ihren Charme, ihre knallharte Treffsicherheit und ihre Unschuldigkeit überzeugen. Die Themen die in den einzelnen Folgen selbst behandelt werden, sind wie schon erwähnt neben Anspielungen auf klassische Superheldenstories durchaus auch von ernsterer Natur, wie zum Beispiel der Verlust von Familienmitgliedern, oder dem Umgang mit Kriminalität oder Sekten. Dennoch kommen aber auch Anspielungen auf moderne und populäre Themen nicht zu kurz, so tun sich in einer Episode vier Gegenspieler zusammen um die Powerpuffgirls endgültig zu vernichten wobei sie sich selbst die „Beat Alls“ nennen, wobei natürlich klar ist, das die Folge vollgespickt mit Hinweisen auf die berühmten Pilzköpfe ist.

Lauren Faust, bemühte sich sowohl den klassischen Charme und die Botschaft von Freundschaft, der ersten Generation von Ponys, mit der sie auch aufgewachsen ist, zu bewahren aber auch etwas neues damit zu erschaffen. Über das was dabei rauskam, könnte einem jeder Brony wohl tagelang Vorträge halten. Die Geschichten sind clever und die Charaktere liebenswert, doch wie verhält es sich mit dem zuckersüssen technicolorisierten Stil der Serie? Neben dem überarbeiteten Design der Ponys, welches auf den ersten Blick diese nicht gleich als solche erkennen lässt, wurde auch viel an den Hintergründen und Landschaften gearbeitet, wobei das ganze mit Flash animiert wurde. Beim aussehen von Ponyville nahm man sich offenbar typische beschauliche, europäische Fachwerkstädte zum Vorbild um dem ganzen auch einen authentischen Charme zu verleihen. Daneben versteckte man aber auch viele kleine Anspielungen an die populär Kultur, und vor allem in den kommenden Staffeln einen Haufen Fanservice, zumindest in Staffel 2, was die Serie so auch für älteres Publikum ansprechend machte.

Ponys bleiben Ponys, da könnte auch Michael Bay oder J.J. Abrams nichts daran ändern. Dennoch schaffte es Lauren Faust, quasi über Nacht, der mit klischeebehafteten, Franchise ein völlig neues Erscheinungsbild zu verpassen. Die Geschichten sind zwar immer noch nicht auf dem Niveau eines Actioncartoons aber das liebliche und innovative Design der Figuren sprach offenbar viele, und offensichtlich nicht nur Mädchen an. Weshalb Miss Faust dafür sicher Respekt gezollt werden soll und muss. Umso tragischer, dass sie dann die Serie nur schon nach einer Staffel verliess.

Wer Superhelden und tolle Action liebt, wird sicher auch die Powerpuff Girls lieben. Die Mädchen versprühen eine Energie, der man sich fast nicht entziehen kann und zwangsläufig in ihren Bann gezogen wird. Die Niedlichkeit der Mädchen ist sicher etwas was vor allem die jüngeren Zuschauer anspricht und die knallharte, zum Teil recht graphische Gewalt, zielt mehr oder weniger auf Erwachsene ab. Aber auch die Themenwahl einzelner Folgen, die wie gesagt sich entweder mit dem Superheldenalltag, den Problemen der Mädchen oder sogar ziemlich ernsten Themen befassten, machten die Show sowohl für Kinder, wie auch für ein älteres Publikum zugänglich.

2:1

Charaktere:

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic - Charaktere

Beide Show haben weibliche Hauptdarsteller, doch ist die Umsetzung völlig verschieden. Hier die drei toughen Superheldinnen, die Tag für Tag Verbrechen bekämpfen und daneben das ABC lernen müssen und dort die sechs Ponys die eigentlich nur versuchen ihr Leben in Ponyville zu meistern. Doch welche Show vermag mit ihrem Konzept vollends zu überzeugen?

Die Persönlichkeiten der drei Mädchen sind eigentlich ziemlich klar definiert, hier Blossom die kluge und belesene Anführerin der drei, da Bubbles die süsse und unschuldige, die vielleicht am besten in das Klischees eines kleinen Mädchen passt und dort Buttercup die ganz klar das Superheldenleben und das Fäuste verteilen am meisten geniesst und daher auch mein Liebling der drei ist. Doch reichen diese eigentlich ziemlich oberflächlichen Charaktere aus um die Show über Wasser zu halten? Und die Antwort ist ganz klar ja, denn nicht nur das die Mädchen durch ihre Synchronsprechrinnen Cathy Cavadini (Blossom), Tara Strong (Bubbles) und E.G. Daily (Buttercup) unglaublich tolle Stimmen geschenkt bekommen haben, so sind ihre verschiedenen Charaktere und die daraus resultierenden Meinungsdifferenzen auch immer wieder Zentrum der Aufmerksamkeit. So stiehlt Blossom in eine Folge aus lauter Verzweiflung, nicht mehr dessen Liebling zu sein. ein Geschenk für den Professor, Buttercup weigert sich zeitweise aufgrund ihres übergrossen Egos ein Bad zu nehmen, da sie dies nur vom Monster bekämpfen ablenkt und Bubbles muss immer wieder beweisen, dass sie genauso zupacken kann wie die anderen.

Es wurde schon oft gesagt aber ich erwähne es gerne nochmals, wenn wir ehrlich  sind, sind die sechs Hauptcharaktere, von den Bronys liebevoll „Mane 6“ genannt, nichts anderes als eine Reinkarnation der Persönlichkeiten der Powerpuff Girls, was durchaus logisch ist, da Lauren Faust ja auch an dieser Show massgeblich beteiligt ist. So ist Twilight Sparkle ganz klar eine Weiterführung von Blossoms Charakter, der ebenfalls sehr auf den Intellekt ausgerichtet war. Rainbow Dash könnte Buttercups Schwester im Geiste sein und Fluttershy ist genauso scheu…und ja süss wie es Bubbles war. Doch auch in den anderen drei lässdt sich ein bisschen von jeden Powerpuff Girl entdecken, so ist Pinkie Pie überdreht wie Bubbles in ihren knappen Minuten war, Rarity liebt es ihre Haare zu stylen wie es Blossom tat und Applejack liebt ihr Handwerk wie auch schon Buttercup. Daneben machen auch hier die Synchronsprecherinnen wie (again) Tara Strong (Twilight Sparkle), Andrea Libman (Pinkie Pie, Fluttershy), Ashleigh Ball (Rainbow Dash, Applejack) und Tabitha St.Germain (Rartity) ebenfalls einen überzeugenden und ausgezeichneten Job, weshalb sie in der Fanszene, fast wie Göttinnen behandelt werden.

Ich will natürlich nicht sagen, dass die Mane 6 ein billiger Abklatsch der Supermädchen sind, im Gegenteil, man schafft so Wiedererkennungswert und die Probleme mit den klar definierten Persönlichkeiten werden erneut von Zeit zu Zeit immer wieder aufgerollt und (fast immer) neu und innovativ behandelt. Einzig Abstriche gibt es hier da man vor allem die Charakterentwicklung des Öfteren sträflich vernachlässigt und wenn man dann doch etwas wagt am Schluss doch immer wieder zum Status Quo zurückkehrt und das mir von den Hauptcharakteren Fluttershy so ziemlich überhaupt nicht zusagt.

Die zeitweiligen Konflikte, bedingt durch ihre verschieden Persönlichkeiten, unter den Mädchen bietet immer wieder Nährboden für sehr gutes und glaubhaftes Drama, was wiederum zu genauso guten und glaubhaften Episoden führt, die und ich wiederhole mich gerne, sowohl für ein jüngeres wie auch für ein älteres Publikum absolut ansprechend sind, zudem machen die drei Synchronsprecherinnen allesamt einen hervorragenden und grandiosen Job, mit dem sie ikonische Figuren geschaffen haben, die auch heute noch genauso beliebt wie damals sind.

3:1

Gegner:

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic - Villains

Dass sich den Powerpuff Girls als Superhelden natürlich Gegenspieler jeglicher Art in den weg stellen, seien es nun Superschurken, Monster oder sonstige Verbrecher, ist natürlich klar aber auch Ponyville wird immer mal wieder von Bösewichten heimgesucht, die nicht minder lästig sind. Doch welche Show präsentiert einen die spannendere und unterhaltsamere Palette von Superschurken?

Von allen Schurken mit denen sich die Powerpuff Girls herumschlagen müssen ist Mojo Jojo sicher der aufsässigste, dies kommt vor allem daher, dass er zur selben wie die Mädchen „geboren“ wurde und zuvor der Laboraffe von Professor Utonium war, und seither einen persönliche Groll gegen die Mädchen hegt. Seine Pläne zur Zerstörung der Mädchen, sind so irsinnig wie komisch, erinnern in ihren ausgeklügelten Wahnsinn teilweise an die Versuche von Will E. Coyote den Roadrunner zu fangen, da diese ebenfalls immer am Ende scheitern und die Schmach mehr psychologischen als physischen Schaden anrichtet. Aber auch sonst bietet die Show eine breite und bunte Variation von Übeltätern, die den Mädchen das Leben schwer machen, wie der infernalisch, diabolische HIM, die verzogene Prinzessin Morbucks, die männlichen Gegenstücke der Mädchen , die Rowdyruff Boys oder der hinterwäldlerische Fuzzy Lumpkins. Wobei aber auch einmalig auftretende Schurken, auch mal einen bleibenden Eindruck hinterlassen können, so zum Beispiel der kleine Gnom, der in der allerletzten Folge der Serie ganz Townsville einer Gehirnwäsche unterzieht und den Mädchen sogar ihrer Kräfte entzieht.

Wenn man die Fans fragt, welches der beste Schurke der Serie ist bekommt man ganz klar nur eine Antwort; Discord! Der verschlagene Geist des Chaos macht in den ersten zwei Folgen der 2. Serienstaffel den sechs Ponys das Leben schwer, wobei ihm dabei John de Lancie, den viele noch als Q aus Start Trek: The Next Generation kennen, seine Stimme lieh. Weshalb es nicht gross verwunderte, dass Discord schnell zum absoluten Fanliebling mutierte und man sich so schnell wie möglich eine Rückkehr oder sogar regelmässige Auftritte von diesem wünschte. Daneben waren die „grossen“ Bösewichte der Show vor allen die gefallene Prinzessin Luna, die zur rachsüchtigen Nightmare Moon mutierte, die gestaltswandelnde Changelings Königin Chrysalis oder der grausame König Sombra, wobei aber auch kleinere weniger bedrohliche, dafür aufsässigere Charaktere Platz in der Show fanden, so zum Beispiel die grosse und mächtige Trixie, die eine persönliche Fehde mit Twilight ausfechtet, der mürrische Greif Gilda oder die die gewieften Geschäftsponys Flim und Flam.

Discord war ein wichtiger Teil der Serie und für viele das was den Geist (literally) der neuen Serie ausmachte. Umso gespannter war ich dann als ich hörte, dass die Macher ihn zurück brachten. was dann aberm it ihm gemacht wurde, kam einer literarischen Hinrichtung gleich, nicht nur dass sie ihn völlig anders darstellten als es noch im Staffel 2 Auftakt der Fall war, sondern nahmen ihm auch noch am Schluss vollends das was ihn ausmachte; seinen tollen Charakter und seine Verschlagenheit! Da nützt es auch nicht, dass im Staffel 2 Finale Chrysalis als absolut bedrohlicher Bösewicht und in Staffel 3 Trixie als Herrscherin von Ponyville zurückkehrte, mit diesem Zug starb einfach zu viel in der Serie für mich und natürlich auch ein grossartiger Bösewicht, der diese Behandlung niemals verdient hat! 

Wie jeder gute Superheld haben die Powerpuff Girls ein Arsenal an Gegenspielern, das sich absolut sehen lassen kann. Mojo Jojo ist einfach nur genal in seine ständigen Unfähigkeit die Mädchen nicht vernichten zu können und durch seine Vergangenheit zudem ein äusserst tragischer Charakter. HIM, in seiner Erscheinung als transvestiterDämon, ist möglicherweise einer der verstörendsten Charaktere die es je in eine Kindersendung gab, wobei er aber auch wahrscheinlich die grösste Bedrohung ist denen sich die Mädchen in der Sendung gegenüberstellen müssen und seine Pläne von Weltherrschaft bis zu Trinkgeldforderungen reichen. Doch auch die Rowdyruff Boys mit ihren, den Mädchen gegenüber, so gegensätzlichen Persönlichkeiten sind absolut tolle Gegenspieler. Um es abzuschliessen die Bösewichte werden nicht einfach nur als blosse Storyelemente in die Serie geworfen, sondern man gab ihn Persönlichkeiten und spezielle Attribute die sie auszeichnete und auch liebenswert machte, weshalb man sie umso mehr freute wenn sie des Öfteren in den Episoden auftauchten.  

4:1

Nebenfiguren:

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic - NebencharaktereMit Hauptcharakteren allein kann keine Show lange existieren, ausser man versucht ein völlig neues und innovatives Konzept aus aber sonst sind die Nebenfiguren neben den Gegenspielern ein sicherer Garant für gute Geschichten und tolle Interaktionen unter den Figuren. Doch wer hat hier das bessere Bouquet von Charakteren zusammengestellt?

Die Stadt Townsville verfügt über eine Menge an liebenswerten und hart arbeitenden Bürgern. Als erstes wäre da sicher der Professor zu nennen ohne den die Mädchen ja gar nicht „geboren“ wären aber auch der Bürgermeister der Stadt nimmt als Zuhilferufer der Mädchen ein wichtige Rolle in der Serie ein. Im Kindergarten ist vor allem die Lehrerin Miss Keane eine wichtige Person im Leben der Mädchen, sowie die diversen Mitkindergärtner- und Mitkindergärtnerinnen.

Ponyville aber auch Equestria weisen ebenfalls ein grosse Artenvielfalt an gelungenen Charakteren auf. Prinzessin Celestia nimmt auch hier auch wieder die wichtigste Rolle, als Twilight Mentoren und Lehrerin ein, ihre Schwester Luna dagegen könnte man dagegen gut mit Shanks aus One Piece vergleichen, da beide äusserst selten in der Show in Erscheinung treten aber dennoch absolute Fanfavourites sind. Aber natürlich weiss jeder, dass der tollpatschige, schielende Pegasus Derpy der heimliche und wahre Star der Serie ist, kein Wunder waren die Aufschreie gross als Hasbro sich dazu entschied, sie in Zukunft nicht mehr so oft oder gar nicht mehr in der Sendung auftauchen zu lassen, nachdem sich ein paar Eltern über ihre Darstellung beschwert haben.

Die Powerpuff Girls leben vor allem von den Mädchen selbst aber auch von ihren, wie schon erwähnt, tollen Bösewichten, da fallen die restlichen Nebenfiguren irgendwie fast nicht auf. Klar der Professor ist als Vater der Mädchen ein wichtige Figur und der Bürgermeister sorgt in seiner, fast an Debilität grenzenden, Unfähigkeit immer wieder für Lacher aber um ehrlich zu sein, sind diese Charaktere in der Serie, das am wenigsten Interessant, man übersieht sie im Superheldengetümel einfach viel zu schnell und wenn wir ehrlich sind, sind ihre Persönlichkeiten auch nicht wirklich sonderlich interessant. 

Eine der herausragendsten Eigenschaften der Brony-Fandom ist ihre Fähigkeit, sehr viel in einen Charakter hinein zu interpretieren, so wird Celstia gerne als Troll dargstellt und Trixie als Twilight uneheliche, heimliche Schwester. Figuren, die nur für mehrere Sekunden in einer Episode zu sehen waren, werden über Nacht durch Fanart und Fanfics berühmt gemacht und so immer bekannter. Dies entgeht natürlich auch nicht Hasbro und man zollt diesen Charakteren mit grösseren Auftritten, die ihrem von Fans kreierten Ichs besser gerecht werden, Respekt und Anerkennung. Leider kann dies auch ins Negative kippen, weshalb Hasbro beschloss, nachdem sie Derpy als ein wenig „langsam“ darstellen sich darauf mehrere Eltern beschwerten, diese nicht mehr länger in der Show auftauchen zu lassen. Trotzdem sind die sogenannten „Background Ponys“ ein wichtiger Bestandteil der Serie und sogar einige meine Lieblingsponys wie Lyra oder Wildfire gehören selbst zu diesen Charakteren. 

4:2

Schöpfer:

Powerpuff Girls vs. My Little Pony Friendship is Magic - Schöpfer

Das grosse Duell zum Schluss! Ehemann gegen Ehefrau, und vielleicht fast ein bisschen ungerecht, da Lauren Faust hier gegen sich selbst antritt, da sie auch Animatorin bei The Powerpuff Girls war.  Doch hier geht es darum wer die fäden für die Shows in der Hand hatte und das war bei Powerpuff Girls nun mal Craig McCracken.

Craig McCracken ist schon seit den 90er ein sicherer Wert im Cartoongeschäft. Nachdem er zusammen mit anderen bekannten Animatoren, wie zum Beispiel Genndy Taratkovsky, das California Institute of the Arts abgeschlossen hatte, begann er seine ersten Cartoonshorts zu produzieren. der bekannteste darunter war Whoopass Stew! welcher eine frühe Version der Powerpuff Girls war und auch den Grundstein für den Erfolg der Serie legte. Nach Jobs als Art Director bei Serien wie 2 Stupid Dogs und Dexter’s Laboratory produzierte er 1998 seine erste eigene Cartoon Serie The Powerpuff Girls, welche äusserst erfolgreich bis 2003 lief. Ein Jahr später lief seine zweite Foster’s Home for Imaginary Friends an, welches sich um einen Jungen und seinen blauen kleinen Fantasiefreund Bloo drehte. Momentan arbeitet er an seiner neusten Serie Wander Over Yonder welche Ende 2013 erstmals Premiere feiern soll.

Im Gegensatz zu ihrem Mann arbeitete Lauren zuerst vor allem im Filmbusiness und war bei grossen oder sogar erfolgreichen Animationsfilmen wie Cats Don’t Dance, Quest for Camelot, oder The Iron Giant beteiligt. Danach konzentrierte sie sich ebenfalls auf Cartoon und begann zusammen mit ihrem Mann an den Serien The Puff Girls und Forster’s Home for Imaginary Friends zu arbeiten. Immer wieder versuchte sie nebenbei ihr eigenes Serienprojekt Milky Way & The Galaxy Girls Leben einzuhauchen, wobei sie aber immer wieder von den Studios abgewiesen wurde. 2010 erhielt sie aber von Hasbro die Gelegenheit die Verantwortung für die neue Generation von My Little Pony zu übernehmen, was dann beinahe über Nacht zu einem enormen Erfolg ausartete. Nach nur einer staffel verlies Faust aber die Serie und produzierte danach für den Cartoon Network DC Block die Super Best Friends Forever Shorts, die sich um Supergirl, Batgirl und Wondergirl drehen. zurzeit abeitet sie mit ihrem Mann an Wonder Over Yonder, welcher Ende 2013 erstmals Premiere feiern soll.

Craigs Resumeé kann sich sehen lassen, den vor allem in den Blütejahren von Cartoon Network, Ende 90er, anfangs 2000er war er zusammen mit Genndy Tartakovsky der Mann des Senders. Powerpuff Girls und Foster’s Home for Imaginary Friends sind auch heute noch beliebt wie am ersten Tag und die Fans  wünschen sich immer noch neue Folgen. Kein Wunder also wurde angekündigt, dass 2013 die Powerpuff Girls erstmals nach fast über zehn Jahren und einem Film wieder auf den Bildschirm zurückkehren, und das mit den Stimmen der Originalbesetzung. Auch sein Neustes Projekt Wander Over Yonder, welches aber auf dem Disney Channel Premiere feiert wird nicht nur von mir mit Hochspannung erwartet.

Die Bronys küssen mittlerweile den Boden auf dem diese Frau geht und das obwohl sie seit zwei Staffeln nicht mehr an der Show selbst beteiligt ist. Trotzdem ist sie Stammgast an Fancons und versucht so auch ihr eigenes Projekt Milky Way & The Galaxy Girls ein bisschen besser zu vermarkten. Abgesehen von den Ponys sind ihre weiteren Werke ebenfalls äusserst respektabel, werden aber vor allem von den Leuten die die tun sollten (Bronys) leider viel zu wenig beachtet. Deshalb möchte ich hier gerade Super Best Friends Forver aber auch The Iron Giant besonders empfehlen. Dennoch ist es unglaublich was für einen gigantische Fangemeinde aus Faust Show über ein paar bunte Ponys entstanden ist.

5:3

Fazit:

Powerpuff Girls

Ein bisschen knapper als man dies von, mit Superkräften ausgestatteten Mädchen, erwartet haben dann doch die Powerpuff Girls doch die Oberhand behalten. auch wenn die Bronys es jetzt vielleicht nicht wahr haben wollen aber vor allem in Sachen Story und Stil überzeugen die kugelköpfigen Mädchen einfach um einiges mehr als die zuckersüssen Ponys. Man verstand es einfach besser auf die Charaktere einzugehen und auch mal etwas zu wagen, was ich besonders in den neuen My Little Pony Folgen, schmerzlich vermisst habe. Ob der Neustart der Supermädchen ebenfalls mit den Ponys mithalten kann wird sich spätestens Ende Jahr zeigen aber fürs erste sind Mädchen halt doch männlicher als Ponys!

1 Response to “Wir reden über: The Powerpuff Girls vs My Little Pony: Friendship is Magic”



  1. 1 Double Rainboom | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu März 31, 2013 um 9:34 am

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