Wir reden über: Monsters vs. Aliens

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„Once again, a UFO has landed in America, the only country UFOs ever seem to land in.“

Das Genre des sogenannten „Monstermashs“ ist nicht neu, im Gegenteil, schon mit dem Aufkommen der ersten Horrorfilme wie Dracula, dem Werwolf, Frankenstein oder der Mumie, kamen auch die ersten Crossoverfilme auf, welche die Biester entweder gegeneinander kämpfen liessen oder sich zusammen gegen die Menschheit auflehnten. Doch auch in jüngerer Zeit gab es mit Hotel Transylvania oder Dark Shadows Filme, die die klassischen Filmmonster zusammen auf die Leinwand brachten. Im Jahre 2009 versuchte sich dann auch Dreamworks mit Monsters vs. Aliens an einem Konzept, dass diverse Schreckgestalten in einem Film zusammenführte, wobei wie der Titel schon vorgibt, die Monster diesmal nicht gegeneinander, sondern sich gegen ausserirdische Invasoren kämpfen mussten.

Story:

Susan ist überglücklich, endlich ist der Tag gekommen an dem sie den Mann ihrer Träume heiraten darf, doch anstelle sich vor dem Traualtar die ewige Liebe zu schwören wird Susan noch vor ihrer Hochzeit von einem Meteoriten getroffen, wobei sie dadurch aber nicht umkommt sondern zu übernatürlicher Grösse anwächst. Kurz darauf wird sie vom Militär gefangen genommen und in einer streng geheimen Militärbasis eingesperrt. Jedoch ist sie dort bei weitem nicht die einzige „Abnormität“, so sind ihre Mitgefangenen der zur Kakerlake mutiere Dr. Cockroach (Zufall?), der Missing Link der halb Affe und halb Fisch ist, der gallertartige B.O.B und der Monsterkäfer Insectosaurus. Doch als ein ausserirdischer Riesenroboter mitten in Los Angeles landet und damit beginnt grosse Zerstörungen anzurichten, werden die Monster als Geheimwaffe des Militärs ausgesandt um gegen den interplanetarischen Eindringling anzukämpfen

Stil:

Monsters vs. Aliens ist ein klassischer Team-Up Film, der vor allem das Sci-Fi und Katastrophenfilm Genre parodiert. Wobei natürlich der Film schon durch seinen Plot und Charaktere zahlreiche Anspielungen auf Filme wie Attack of the 50 Foot Woman, War of the Worlds, Creature of the Black Lagoon, The Fly oder The Blob bereithält. Man merkt dem Film sofort an, dass es sich um einen Dreamworksfilm handelt, da ähnlich wie bei Shrek oder Madagascar die Gags haufenweise gesät werden, wobei ich aber erwähnen möchte, dass der Film überraschend viele Witze bereithält die hauptsächlich an ein älteres Publikum gerichtet sind auch wenn es nie wirklich unanständig wird, was schon dabei anfängt, dass Susan immer noch in ihr Hochzeitskleid passt auch wenn sie plötzlich 15 Meter gross ist. Das Design und die Aktionen der Figuren, besonders die der Monster erinnern zwar teilweise extrem an die Looney Tunes oder die alten Disney Cartoons können aber nicht ganz mit deren Charme mithalten, auch wenn der Humor, der ja auch grösstenteils aus dem Verhalten der Charaktere resultiert meines Erachtens sehr gelungen ist.

Charaktere:

Die Geschichte dreht sich ganz klar um Susan…pardon Giantnormica, die auch wenn ziemlich unfreiwillig einen ziemlichen glaubhaften Charakterwandel durchmacht. Anfangs noch die typische Braut die sich auf das Leben als Ehefrau gefreut hat, mutiert sie (sprichwörtlich) später zur starken, unabhängigen Superfrau, die durch ihren Unfall auch erkenn, dass die Ehe nicht alles ist und für sich selbst einstehen kann. Reese Witherspoon gehört zwar nicht zu den Schauspielerinnen wegen der ich mir einen Film ansehen würde aber dennoch macht sie hier ihre Sache ganz gut, obwohl man ihr überraschenderweise, im Gegensatz zu ihren Mitcharakteren wenig bis keine Zeit zum komisch sein genehmigt hat. diese sind dann aber auch wirklich witzig, wobei besonders Hugh Laurie in der Rolle des Dr. Cockroach , der ja schon in der Rolle des Doctor House, bewies, dass er sehr wohl den verrückten und neurotischen Wissenschaftler spielen kann, wobei man ihm sichtlich anmerkte dass es ihm Spass machte diese Rolle zu spielen. Seth Rogen und Will Arnett als Blob Verschnitt B.O.B und Missing Link geben auch eine solide Vorstellung ab, wobei ich auch froh war, das sich der Seth ein wenig zurückhielt und daher auch beinahe auch fast nicht nervig war. Obwohl der Film den Titel Monsters vs. Aliens trägt, beschränkt sich das „Aliens“ eigentlich nur auf den galaktischen, und ein wenig an Napoleonkomplexen leidenden Eroberer Gallaxhar (Rainn Wilson, Super), der sich dann einfach um den Titel gerecht zu werden selbst klont, wobei ich ihn dann am wenigsten unterhaltend fand und man mit dieser Figur sicher mehr hätte anstellen können.

Fazit:

Wie auch schon bei The Iron Giant spricht, der Film mit seiner Kombiantion von Sci-Fi, Horrorfilmanspielungen und Comedy sowohl kleine wie grosse Jungs aber sicher auch alle anderen Leute an. Zwar ist der Film nicht ganz auf dem gleichen Level wie andere Dreamworksfilme wie Shrek oder Kung Fu Panda, geschweige denn Pixar aber das versucht der Film auch gar nicht. Mit einer guten Mischung aus Action Comedy und witzigen Charakteren bittet der Film gute Unterhaltung und ist sicher jedem zu empfehlen der amüsiert werden möchte. Zudem merkt auch, das Dreamworks mit dem Team-Up Motiv schon ein bisschen auf Rise of the Guardians vorhanen liess.

Review Rating 7.0

7/10

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5 Responses to “Wir reden über: Monsters vs. Aliens”


  1. 1 donpozuelo Februar 14, 2013 um 9:08 pm

    Ich fand den jetzt auch nur so okay… Das war so mit einer der ersten Filme, den ich in 3D gesehen habe. Das lenkte ganz gut von einigen Schwächen ab 😉


  1. 1 Wir reden über: Hotel Tansylvania | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu Februar 22, 2013 um 7:12 pm

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