Wir reden über: Generator Rex

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„I guess you can say I work for the Providence. I’m their secret weapon. So secret they got to keep me locked up.“

Das Genre der Teenager-Helden ist ja im Moment mit guten Titeln eigentlich ziemlich und reichlich übersättigt, sei es nun im Film, Fernsehen oder Buchversion. So sind Harry Potter, Danny Phantom, Teen Titans, Percy Jackson, Hunger Games oder Ben 10 nur einige Titel die in den letzten Jahren in diesen Genre auf den Markt gekommen sind. Doch trotzdem stolperte ich per Zufall kürzlich über eine Serie, die sich trotzdem sehr schön in die Reihe der vorher Aufgezählten eingliedert, kein Wunder, stehen doch hinter Generator Rex, dieselben Leute wie bei Ben 10.

Story:                                              

Nachdem die Erde und jedes einzelne Lebewesen beim sogenannten „Nanite-Event“ mit mikroskopisch kleinen Maschinen verseucht wurde, eben den „Nanites“ verseucht wurde, ist nichts mehr wie vorher, denn die Nanties sind kleine tickende Zeitbomben und können jederzeit dafür sorgen, dass Menschen, Tiere oder auch Pflanzen jederzeit mutieren können und dabei zu furchtbaren Monstern genannt E.V.Os werden. Um diese Ereignisse zu verhindern oder in einen gewissen Rahmen zu halten wurde die Organisation „Providence“ ins Leben gerufen, angeführt von ihrem Elite-Agenten Rex Salazar, der ebenfalls ein E.V.O ist aber seine Kräfte im Griff hat und jederzeit seine Körperteile in riesige Kampfmaschinen verwandeln kann und dazu noch E.V.Os heilen kann, muss sich Providence dem harten Nanite-Alltag stellen. Doch nicht nur die gewöhnlichen E.V.Os machen Rex und Providence das Leben schwer, so sind auch der selbsternannte E.V.O Freiheitskämpfer Van Kleiss mit seiner Gefolgschaft oder der gnadenlose E.V.O Jäger Kane eine ständige Bedrohung.

Stil:

Man merkt schon beim ersten Blick, dass hier das Team von Man of Action am Werk, dass ja bekanntlich auch für Ben 10 und Ben 10: Alien Force verantwortlich waren. Der kantige und fast minimalistische Animationsstil sollte daher einigen bekannt vorkommen, dennoch erinnert er mich dadurch auch ein wenig an Bruce Timms Zeichenstil, der dadurch ja massgeblich das DC-Animated Universe geprägt hat, so sind vor allem das Design der diversen E.V.Os ziemlich fantasievoll und toll umgesetzt und reichen vom riesigen Seemonster über menschliche Insektenmutanten bis hin zu reinen aus Energie bestehenden Lebensformen, wobei sich die Design aber nie wiederholen oder einander ähnlich sehen. Was den Ton der Serie angeht schwankt er doch teilweise ziemlich stark zwischen unbeschwerter aber dennoch tougher Ation und tiefgründigen Charakterentwicklungen hin und her, so wird auch erstaunlicherweise für eine Serie dieser Art auch mehr als einmal der Tod thematisiert zudem sind die Folgen auch nicht immer in sich abgeschlossen oder kehren auch nicht immer zum Status Quo zurück was der ganzen Serie zusätzlich Glaubwürdigkeit. Dennoch störte mich aber teilweise das gerade in ernsthaften oder dramatischen Szenen, der Soundtrack nicht immer sehr passend ausgewählt wurde und schnelle Pop- und Raptöne während einer Kampfszenen keine Seltenheit sind, was mitunter ziemlich an der Stimmung kratzt.

Charaktere:

Natürlich macht Rex zwischendurch Sprüche, die ihm weitaus ältere Schreiberlinge ins Maul gelegt haben um ihn unnötig cool wirken zu lassen und natürlich steigen ihm seine Kräfte zwischendurch ziemlich in den Kopf aber dennoch ist er als Charakter ziemlich vielschichtig, und man verzeiht ihm solche Dinge doch, da er von Anfang an mit einer Amnesie ausgestattet wurde die ihm fast alle Erinnerungen an sein vorheriges Leben raubten und ihm dieses Verhalten wahrscheinlich auch ein wenig Sicherheit verleiht. Rex‘ Team bei Providence ist dabei aber nicht weniger interessant als er selbst, so sind da zum Beispiel der ziemlich an Agent Smith aus Matrix erinnernde Agent 6, Doctor Holiday (gesprochen von Grey DeLisle vor allem bekannt als Prinzessin Azula aus Avatar the Last Airbender), der sprechende E.V.O Schimpanse Bobo oder der strenge Leiter von Providence White Knight (gesprochen von J.K. „Jonah Jameson“ Simmons himself). Doch auch auf der Gegenseite sind die Feinde so zahlreich wie bunt, wobei natürlich Hauptbösewicht Van Kleiss besondere Beachtung findet, der in Aussehen und Auftreten sehr an zahlreiche Animebösewichte erinnert. Daneben begeistert die Serie aber auch immer wieder mit zahlreichen Gastsprechern, die entweder als Verbündete oder Gegenspieler auftreten, so sind unter anderem Mark Hamil, Michael Emerson (Ben Linus LOST), Dante Basco (Prinz Zuko Avatar the Last Airbender) oder Hynden Walch (Starfire Teen Titans, Princess Bubblegum Adventure Time) zu hören. Für einen ganz besonderen Leckerbissen für Fans von Ben 10 gibt es sogar ein Crossover Special in dem Rex und Ben aufeinandertreffen um gemeinsam mit ihren Kräften gegen das böse zu kämpfen, wobei ich aber vorweg nehmen will, dass Ben nicht besonders gut weg kommt 😉

Fazit:

Für Fans von Teenage Superhelden wie Ben 10 oder Teen Titans ist die Serie natürlich sehr zu empfehlen, den anderen würde ich sie aufgrund guter Action, ein packenden Story und sehr gut geschriebenen Charakteren auch ans Herz legen. Sie wirkt nicht wie eine reine Kommerzsendung um Spielzeug rauszuhauen oder Videospiele produzieren können. sie hat ihre tiefen und dramatischen Momente und den Figuren wird mehr als einmal ein Schicksalsschlag vor die Füsse geworfen. Bis jetzt wurden 3 Staffeln produziert ob mehr kommt ist noch unbekannt aber es war für mich genau die richtige Länge um eine tolle Serie abzuschliessen

Review Rating 8.0

8/10

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