Wir reden über: The Amazing World of Gumball

„I think cheese is better than cake, because you can have cheesecake, but you can’t have cakecheese“

Ihr wisst doch noch hoffentlich was ich damals über Adventure Time und dessen unglaubliche unübertroffene randomness gesagt habe oder? Nun ich bitte euch dies sofort zu vergessen, denn man mag es kaum glauben aber ich habe eine Serie entdeckt, die diese in Sachen Sinnlosigkeit, Weirdness und Abgespacedheit nochmal übertrumpft aber es zugleich auch schafft genauso unterhaltsam zu sein. Kein Wunder, da The Amazing World of Gumball eine amerikanisch-britische Serie ist, wirkt das Ganze auch als hätte man Die Simpsons mit Monty Python gekreuzt.

Story:

Gumball ist ein junge blaue Katze die in einer typischen Vorstadt-Familie bestehend aus anderen blauen Katzen, pinken Häschen und einem Goldfisch mit Beinen lebt. Wie es sich für einen echten kleinen Jungen…äh Katze gehört geht Gumball natürlich auch zur Schule, diese wird unter anderem von Tyrannosauriern, Emo-Geistern, sprechenden Bananen und Erdnüssen mit Geweihen bevölkert. Zusammen mit seinem besten Freund/Bruder Darwin seinen ehemaligen Goldfisch, dem plötzlich Beine gewachsen sind versucht er jeden Tag aufs neue seinen Alltag zu meistern. Meistens artet dies aber entweder in Katastrophen, Peinlichkeiten oder sonstigen enormen Missgeschicken aus, wobei am Schluss immer Gumball dafür verantwortlich gemacht wird, selbst wenn es am Ende gar nicht seine Schuld war.

Stil:

Anstelle sich auf nur einen Zeichen- oder Animationsstil zu beschränken, wird hier gleich ein ganzes Dutzend davon angewandt. So sind Gumball und seine Familie in klassischen 2D animiert, wobei man sich bei deren Design offenbar sehr stark von Hello Kitty oder ähnlichen japanischen Kawaii Animes inspirieren lassen hat, daneben gibt es aber auch zum Beispiel 3D Animation die teils mehr wie Stop-Motion Figuren wirken und dann wieder so aussehen als wären sie direkt der Muppet-Show selbst entsprungen. Die Hintergründe selbst sind offenbar echte, gefilmte Schauplätze was dem ganzen sowohl Realität als auch Surrealität verleiht, sofern dies überhaupt möglich ist. Der Humor ist nicht immer genau definierbar, da man offensichtlich sowohl Kinder wie auch Erwachsene ansprechen will und deshalb auch die Witze immer wieder zwischen kindisch und zottig hin und her pendeln, ohne  aber dabei nie wirklich anstössig oder idiotisch zu sein.

Charaktere:

Gumball ist der typische liebenswerte aber kindliche Trottel, der sich für viel cooler hält als das er eigentlich ist, was ihm bereits von Anfang an Sympathiepunkte bei mir einbrachte, da er auch wie alle anderen jungen Charaktere in der Serie selbst von einen Kind/Teenager gesprochen wird und deshalb auch weitaus glaubwürdiger wirkt als zum Beispiel ein Bart Simpson der seit bald 20 Jahren die selbe Stimme hat. Auch wenn der Rest, der Familie aus bereits bekannten Stereotypen besteht, sind diese jedoch äusserst amüsant, da man diese gleich noch ein wenig mehr ins extremere getrieben hat. So ist Darwin der typische Naivling, der blauäugig und unschuldig durch die Welt geht, Vater Richard noch fauler als Homer Simpson und Peter Griffin zusammen, Mutter Nicole ein typischer Kontrollfreak und Workaholic und Schwester Anais etwa dreimal so intelligent wie die ganze Familie zusammen.

Fazit:

Auch wenn das alles jetzt wirklich ziemlich wirr und sinnlos klingt, kann ich die Serie nur jedem wärmstens empfehlen. Der Animationstil ist in dieser Form wirklich einzigartig und äusserst kreativ und man entdeckt mit jedem Mal mehr witzig-komische Hintergrundfiguren. Die Charaktere sind liebenswert und witzig und auch wenn es sich um Tiere oder sonstige Wesen handelt erkennt man doch durchaus menschliche Züge in ihnen. Zudem besitzt die Serie einen tollen Humor, der wie gesagt das Beste von amerikanischer und britischer Kultur vereinigt.

8/10

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6 Responses to “Wir reden über: The Amazing World of Gumball”


  1. 1 Owley November 20, 2012 um 9:00 pm

    Der Neffe guckt das zeitweise. Wenn nichts besseres läuft. Was zugegebenermassen selten ist. Dieser Mist zählt zu den Dingen, wegen denen ich kein TV mehr schaue.

  2. 5 donpozuelo November 20, 2012 um 9:26 pm

    Ich komm schon gar nicht mehr hinterher, mir all die seltsamen Serien zu merken, geschweige denn zu gucken, die du hier fleißig auflistet. 😉


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