Wir reden über: Symbionic Titan

„Engage… – Titan! – Titan? – Thats what the earth people call us! – I like it! Engage Symbionic Titan!“

Es gibt einfach gewisse Talente, da weiss man die haben es einfach drauf, dazu zählen für mich in der Filmindustrie unter andren natürlich Tim Burton, Quentin Tarantino oder J.J Abrams, in Mangabereich Eiichiro Oda oder Masashi Kishimoto und in der Sparte Trickfilm Craig McCracken, Lauren Faust oder aber Genndy Tartakovsky. Auch wenn seine Projekte nicht von immer von kommerziellen Erfolg gesegnet waren, so hat er mit seinem einzigartigen Stil unter anderen Projekte wie Dexter’s Laboratory, die erst Star Wars: Clone Wars Serie oder den von mir so überaus geschätzten Samurai Jack geprägt. Deshalb war mich auch ziemlich sicher, dass sein bislang neustes Werk Symbionic Titan, mindestens genauso wenn nicht noch awesomer werden würde.

Story:

Nachdem ihr Heimatplanet Galaluna von den kriegerischen Mutraddi angegriffen wird, muss Prinzessin Ilana zusammen mit dem königlichen Elitesoldaten Lance und dem hochentwickelten Androiden Octus auf die Erde fliehen wo sie sich, dort angekommen, dem gängigen Alltagsleben anpassen um wie alle anderen Menschen auch zum Beispiel die Schule besuchen müssen. Ständig werden aber dadurch, dass der Feind ihr Versteck ausfindig gemacht hat, immer wieder riesige Monster oder Roboter auf die Erde geschickt um die Hoffnung von Galaluna auf Frieden endgültig zu Nichte zu machen. Doch wenn Gefahr droht können die drei ausserirdischen Besucher ihre Kräfte vereinen und den riesigen Kampfroboter „Titan“ formen umso jeden auch noch so grossen Feind in die Knie zu zwingen.

Stil:

Tarakovsky gab zu, dass er sich besonders von den klassischen Mecha-Animes wie Speed-Racer, Macross oder Voltron inspirieren lassen hat um vor allem die grossen Roboter-Monster-Kämpfe möglichst spektakulär und innovativ zu gestalten. Diese sind, im Gegensatz zu anderen ebenfalls auf sich totprügelnde Riesenmaschienen, aber nicht der einzige und einmalige Höhepunkt der einzelnen Episoden, vielmehr macht die Serie mit ihren nicht nur auf rohe Action fixierten Geschichten immer wieder durch kleine feingesähte wichtigen Hinweisen für das Gesamtkonzept Lust auf mehr. Zudem ist der fast holzschnitzartige Zeichenstil der mich schon bei Samurai Jack dazu brachte nicht abzuschalten, noch ein Stück realistischer geworden ohne aber dabei aber seine Wurzeln zu verleugnen.

Charaktere:

Mit Ilana, Lance und Octus hat die Serie drei absolut verschiedene Hauptcharaktere auf einem Punkt zusammen gebracht, die sich einander fremd in einer völlig fremden Umgebung anpassen müssen. Die Tatsache, dass sich die drei erst kurz vor dem Zeitpunkt ihrer Flucht zum ersten Mal begegnen, ermöglicht einem als Zuschauer direkt beim Entstehen ihrer Beziehungen untereinander dabei zu sein und man wird nicht andauernd mit mehr oder weniger belanglosen Hinweisen auf ungesehene Dinge gelangweilt. Ein äusserst interessanter Aspekt ist auch, dass besonders Lance und Ilana genau die gegenteiligen Sozialen Erfahrungen machen müssen als auf ihrem Heimatplaneten. So ist Ilana die von ihrem Volk so verehrte und geliebte Prinzessin plötzlich die absolute Looserin und Lance, der eigentlich einsam und ohne Freunde aufwuchs auf einmal der Schwarm aller Mädchen. Daneben sind vor allem die Bösewichte in Form, der zahlreichen auf die Erde gesendeten Monster, ein wahre Augenweide man beschränkt sich dabei auch nicht immer auf die haushohen willenlosen Zerstörungsmaschienen, sondern lässt auch mal Gestaltswandler, Gendankenmanipulierer oder niedliche kleine Superbomben auf das Trio los, wobei es jedes Mal scheint als wolle man sich mit dem Design der einzelnen Biester immer wieder aufs Neue übertreffen.

Fazit:

Symbionic Titan gibt sich viel Mühe nicht einfach eine auswechselbare Science-Fiction Serie zu sein. Die Entwicklung der einzelnen Hauptcharaktere ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Episode und man schreckt nicht davor zurück, diese auch mal richtig Leiden zu lassen. Die Animation ist für den fast minimalistisch anmutenden Zeichenstil hervorragend und sogar teilweise mit Computeranimationen aufgepeppt. Deshalb ist für mich auch absolut unverständlich warum der Auftraggeber Cartoon Network die Serie schon nach einer Staffel wieder einstellte!!

7 Responses to “Wir reden über: Symbionic Titan”


  1. 1 donpozuelo November 25, 2012 um 10:28 am

    Oha!!! Wie konnte das denn nur an mir vorbeigehen??? Ist doch eigentlich genau mein Ding! Weißt du übrigens, dass ich dich nur noch meinen Serien-Typ nenne, wenn Leute fragen, woher ich immer mit den ganzen Serien komme! Ja, die habe ich von meinen Serien-Typ. 😉


  1. 1 1. Allgemeine Altpapiersammlung « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu November 25, 2012 um 8:01 am
  2. 2 Wir reden über: Megas XLR « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu November 29, 2012 um 10:51 am
  3. 3 Wir reden über: Hotel Tansylvania | Jason Auric - Sweet Nonsense Trackback zu Februar 22, 2013 um 7:12 pm

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