Wir reden über: Six-String Samurai

„Who are you? – Death! – Cool!“

Manchmal glaube ich echt, dass es so etwas wie Schicksal, Vorbestimmung oder göttliche Machten wirklich gibt und das trotz meiner generell doch eher atheistisch geprägten Weltansichten. Doch wie anders kann ich es mir erklären, dass ich letztens völlig und ganz per Zuall im Internet über den Trailer zu dem mir bis dato vollends unbekannten aber offensichtlich in manchen Kreisen zum Kultfilm avancierten Rockabilly Epos Six-String Samurai gestolpert bin? Denn ich mir natürlich gleich postwendend und sofort auf DVD geholt hab!

Story:

Nach dem Atomkrieg liegt die Welt in Asche, die letzte grosse Bastion der Menschheit ist die sagenhafte Stadt Lost Vegas, die seit vierzig Jahren von König „King“ Elvis regiert wird. Doch der König ist tot und es muss ein Nachfolger her, weshalb sich Möchtegern-Musiker und Kämpfer aus allen Himmelsrichtungen nach Vegas aufmachen um dort den Thron zu besteigen. Diesem Ruf folgt auch der einsame Schwetkämpfer Buddy. Als er jedoch zufällig einem kleinen Jungen das Leben rettet, bevor dieser von wahnsinnigen Heavy Metalren umgebracht wird, gestaltet sich seine Reise von da an mehr als abwechslungsreich, da er sich gegen Kannibalen, bowlende Kopfgeldjäger, die Rote Armee und sogar den Tod selbst zur Wehr setzen muss.

Stil:

Wer grosse Dialoge erwartet, der sei schon mal vorgewarnt, denn wenn etwas spärlich gesäht wurde, sind es Worte, was wohl auch beispielhaft an Buddys Begleiter dem namenlosen Jungen zu sehen ist, der sicher eine gute Stunde während des Films kein einziges Wort von sich gibt, mal vom Schreien abgesehen. Tortzdem lohnt sich ein Blick auf jeden Fall wenn nicht sogar zwingend, alleine schon wegen der qualitativ äusserst hochstehend choreogafierten Kampf- und Martial Arts Szenen von denen es im Vergleich zu den Dialogen haufenweise im Film zu sehen gibt. Daneben ist auch die durchaus sehr hörbare Rock ’n‘ Roll-Musik, geliefert von den Red Elvises, ein essentielles Element, welches manchmal entweder direkt in Form von Bands im Film oder als Hintergrundmusik zu hören ist und mich wohl noch dazu verleiten könnte mir den Soundtrack zu kaufen

Charaktere:

Buddy als Charakter an sich ist anfangs eigentlich, gelinde gesagt ein richtiges Arschloch und obschon er sein Leben für einen Jungen riskierte den er nicht kannte, schreckt er später nicht davor zurück, ihn an eine kanniblaische Familie oder ean ein paar Wüstenbanditen zu verkaufen. Jedoch erwärmt er sich im Laufe der Zeit immer mehr für ihn und man merkt, dass ihm auch etwas an dem Knirps liegt und er für ihn sogar den potientiellen Königthron aufgeben würde weshalb man ihn doch noch ziemlich schnell ins Herz schliesst. Das restliche Charakterensemble ist so bunt wie wahnsinnig gefechert und wirkt als hätte man von Mad MaxPost Man und Dawn of the Dead einfach mal schnell das beste und schrägste herausgepickt und dem dann gleich noch mal eins draufgesetzt. Interessant ist auch das Buddy, der in seinem Auseshen und Musikstil an Buddy Holly angelehnt wurde und sein Gegenspieler der Tod mit seinem Slash-Look dagegen den Heavy Metal verköpert

Fazit:

Six- String Samurai ist sicher wieder für viele so ein Film der Sparte „entweder man hasst ihn oder man liebtund ich gehöre ganz klar in die zweite Kategorie. Nur schon die Idee, dass sich die Story um einen Nachfolger für Elvis als König von Vegas dreht, gehört meiner Meinung nach mit dem Ehren FUCK YEAH!-Preis des Jahrhunderts belohnt. Daneben sind wie schon erwähnt tolle Actionszenen, kultige Sprüche, schräge Charaktere und ein paar tolle Wizard of Oz Anspielungen, sicher mit ein Grund warum man dem Ganzen mehr als nur eine Chance geben sollte. Das einzige was mir so ein bisschen Tränen in die Augen getrieben hat ist, dass der Film usprünglich als troligie geplant wurde, aber es aufgrund den finanziellen Misserfolgs leider nur bei dem einen streifen blieb. Trotzdem der King ist tot lang lebe der King!

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