Wir reden über: Super, Ghost Rider: Spirit of Vengeance, Tangled, The Muppets

Kann man Kick-Ass von Thron der selfmade Superhelden stossen? Ist Nic Cage überhaupt noch tragbar? Ist die Computeranimation doch eine Nummer zu gross für Disney und sind die Muppets heutzutage überhaupt noch angesagt? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet….nach dem Klick…da unten…jetzt!

Super

„How am I supposed to tell crime to shut up if I have to shut up?“

Frank D’Arbo ist nicht gerade vom Glück überhäuft, genauer gesagt ist ein Loser wie er im Bucher steht, nicht besonders gut aussehend, nicht besonders erfolgreich im Berufsleben und mit den Frauen liefs auch nicht immer wirklich toll. Frank hasst sein Leben so sehr, dass er gerade mal sich an zwei gute Dinge darin erinnern kann, zum einen als er einmal einem Polizisten einen Tipp geben konnte wo sich ein flüchtiger Dieb versteckt hält und zum anderen als er seine frau Sarah geheiratet hat. Doch auch dieses Glück scheint nicht von langer Dauer zu sein und eines Tages nachdem vorher ein verdächtigter Typ in Frank Haus aufgetaucht, hat Sarah dann auch ihre Sachen gepackt und ist für immer gegangen. doch so schnell gibt Frank nicht auf, nicht nur, dass er um jeden Peis Sarah zurück zugewinnen versucht, nachdem er eine göttliche Eingebung hatte merkt er endlich wofür er wirklich bestimmt ist, nämlich dem Verbrechen in der Welt endlich das Maul zu stopfen und selbst ein Superheld zu werden.

Als ich zum ersten mal den Trailer von Super sah, kam mir natürlich fast unweigerlich Kick-Ass in den Sinn, denn die Ähnlichkeiten der beiden Projekte sind schon ziemlich offensichtlich, obwohl laut Aussagen von Regisseur James Gunn und Kick-Ass Autor Mark Millar dies auf reinen Zufällen beruhe. Dennoch obwohl, dass DVD-Cover gross mit dem Werbeslogan „Noch besser als Kick-Ass!“ wirbt hält es für mich den Vergleich mit diesem nur ansatzweise stand. Frank wird zwar als liebender und fürsorglicher Eheman dargestellt, gab dem Zuschauer aber auf grossen Strecken dass Gefühl, dass dieser nach dem Verlust seiner Ehe zum fanatsichen Stalker mutiert ist und auch für die Taten seiner Alter Ego „Crimson Bolt“ gibt es nur begrenzt eine Rechtfertigung, da er auch Menschen angreift die reine Kavaliersdelikte begangen haben. Ellen Page in ihrer Rolle als Sidekick „Boltie“ kommt in keinster Weise an ihre Leistung in Vorgängerollen wie zum Beispiel Juno  heran, geschweige denn hält es dem Vergleich mit dem Pendant in Kick-Ass Hitgirl stand. Der Idee des Films, war sicher zu zeigen, dass jeder auch ohne besondere Fähigkeiten ein Superheld sein kann aber wenn das nicht schon Batman in einem seiner Filme gezeigt hat ist da, und ich muss mich halt nochmals wiederholen, Kick-Ass definitiv die bessere Wahl, da dort die Story besser ausgearbeitet ist und die Schauspieler wesentlich glaubhafter und witziger sind.

Ghost Rider: Spirit of Vengeance

„What if you have to pee when you’re on fire? – Oh, it’s awesome.“

Einst verkaufte der Stuntman Johnny Blaze dem Teufel seine Seele, damit dieser als Gegenleistung dessen Vater von Krebs heilt. Doch dem Belzebub sollte man halt niemals Vertrauen und nicht nur dass Johnnys Vater dann trotzdem starb, seitdem trägt er auch noch eine uralten Dämon in sich, dessen einizge Begehren, jeden einezelen Sünder auf der welt zur Strecke zu bringen und dessen Seelen zu verzehren. Johnny ist aber bei weitem nicht der einzige der sich einmal mit dem Höllenfürsten eingelassen hat und so sieht er bald seine einzige Möglichkeit, sich von dem Höllenfluch zu befreien darin, der jungen Nadya zu helfen ihren Sohn Danny, der zugleich auch der Spross des Satans ist und zu verhindern, dass dieser dem Teufel es ermöglicht endlich einen unsterblichen menschlichen Körper zu besetzen und damit die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Den ersten Teil, des flammenden Höllenrächers, hab ich mir damals, dank diverser schlechten Erfahrungen mit dem momentan so vielbeschäftigten Nicolas Cage, nicht angetan und auch die diversen Kritiken gaben mir dann in diesem Entscheid recht. Die Trailer zum zweiten Teil Ghost Rider: Spirit of Vengeance, sahen dann doch irgendwie aber nach ziemlich funniger Kinountehaltung mit einem vielleicht wieder mal zur Abwechslung witzigen Nic Cage aus. Und als ich mir dann in einer Last-Minute Entscheidung, dann doch ein Ticket dazu kaufte, wurde ich was das angeht auch nicht enttäuscht. Wenn man mal von jeglichen Erwartungen und einem nicht vorhandene Niveau absieht ist der Film eigentlich noch ziemlich unterhaltend und er ist teilweise fast richtig herrlich anzusehen wie Cage, sich hier über sein eigenes Schauspiel lächerlich mahct und mehr als nur einmal durchdreht. Die dritte Dimension wäre hier zwar wieder mal nicht sonderlich nötig gewesen, stört aber auch nicht wirklich gros zudem, sind die diversen animierten Rückblenden und Zwischensequenzen gut gemacht und machen so den ersten Teil fast Überflüssig. für Fans des Comics sicher eine Erleichterung, und für alle anderen biteet der Film gute Unterhaltung ohne grosse Ansprüche zu stellen.

Tangled

„That’s a lot of hair.  – She’s growing it out.“

In einem weit entfernten Königreich fiel einst ein Tropfen Sonnenlicht auf die Erde und daraus wuchs eine Blüte die jeden, der ein bestimmtes Lied dazu singt, heilen und verjüngen kann. als die Königin des Landes während ihrer Schwangerschaft sehr krank wurde, gab man ihr einen Trank aus der Blüte um sie und ihr Kind zu heilen. Nach der Geburt des Kindes, einem Mädchen namens Rapunzel geht die Kraft der Blume auf diese über und ihre Haare besitzen nun die Macht der Heilung. eine alte Dame namens Gothel, die die Blume tag täglich für ihr eigenes Wohl nutzte will diese Kraft aber unter keinen Umständen verlieren und so entführt sie Rapunzel kurzerhand und schliesst sie in einem verstecken Turm ein und zieht sie als ihr eigenes Kind gross und stets von der Kraft ihres Haares profitieren zu können. Mittleweile ist Rapunzel eine junge Frau geworden und möchte nichts lieber als die weite Welt entdecken und als dann plötzlich der Bandit Flynn Rider in ihrem Turm auftaucht scheint sich ihr Leben auf einen Schlag komplett auf den Kopf zu stellen.

Als ich hörte, dass Disney nach der Rückkehr zur traditionellen Animation bei Princess and the Frog, mit Tangled wieder einen im computergenertierten Film präsentieren will war ich ja schon ziemlich skeptisch, da Chicken Little und Meet the Robinsons Disneysruf als legendäres Animationsstudio nicht wirklich gerecht werden konnten. Umso erstaunter war ich dann nach dem ich mir den Film kürzlich auf DVD anschaute wie liebevoll und detailverliebt die ganze Szenerie doch umgesetzt wurde ohne den dinseytpischen auch nur eine Sekunde zu verlieren. Vielleicht wirken die Songs teilweise unpassend und man hätte sich mehr Innovation bei den diversen Gags gewünscht aber man kriegt genau das was man aus dem Haus der Maus erwartet und wird mit einer Vielzahl von klassischen Disneymomenten die man hier neu aufgelgt hat belohnt. Es ist vielleicht nicht DER beste Disneyfilm aber er gefällt mir jetzt schon zehnmal besser als Snow White and Seven Dwarfs oder Cinderella, die ich wirklich zum sterben langweilig fand…sorry!

The Muppets

„Guys, we can’t kidnap Jack Black. That’s illegal! – What’s more illegal, Kermit: briefly inconveniencing Jack Black, or destroying the Muppets? – Kidnapping Jack Black!“

Der junge Walter ist wahrscheinlich der grösste Fan der Muppetshow auf der ganzen Welt und so erstaunt es nicht das er beinahe in Ohnmacht fällt als ihm seine Bruder Gary erzählt, dass er mit ihm und seiner Freundin Mary auf einenm Trip nach Hollywood auch die berühmten Muppet Studios besuchen wird. doch als er dann endlich dort  andächtig vor den Toren zu dieser Traumfabrik steht, muss er schnell bemerken, dass diese nicht mehr von ihrem einstigen Glanz versprühen. Schlimmer noch als er sich zufällig in Kermits altem Büro versteckt muss er mit anhören wie der gierige Geschäftsmann Tex Richman das ganze Gelände abreissen will und dort nach Öl bohren will, wenn die Muppets nicht innerhalb von zwei Wochen zehn Millionen Dollar auftreiben können. Walter der natürlich lieber sterben als dies zulassen würde, macht sich sofort daran die im ganzen Land vestreuten Unterhaltungspuppen einzusammeln und sie dazu zu überreden wieder ins Showgeschäft einzusteigen und ihr Studio zu retten.

Mit The Muppets kehren die berühmten Puppen zum ersten mal nach zwölf Jahren seit Muppets from Space wieder zurück auf die ganz grosse Kinoleinwand. Aber sind die Handpuppen die einst Jim Henson zum Leben erweckte überhaupt in der heutigen Zeit noch unterhaltend, Die Antwort ist natürlich ganz klar ja und das ist auch passend dazu das Thema des Films, denn die Puppen allen voran Kermit haben in unser von Internet- und  Reality Show überschwemmten Welt den Glauben an sich selbst verloren, doch gute Humor gerät eben ie aus der Mode und auch nach über 50 Jahren als sie zum ersten mal in kleinen Werbespots auftauchten schaffen sie es auch heute noch den Menschen ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Der film ist vor allem auch eine Hommage an den ersten Film Muppets The movie, was mit dem einsammeln der einzelnen Figuten im ganzen Land und dem Lied Rainbow Connection sehr schön untermauert wird. Wie es sich für einen Muppetfilm gehört sind auch die ganzen Promi auftritte mehr als gut eingebaut und bekommen mit Jason Segel und Amy Adams sogar Hauptrollen. Die Puppen sind zurück und sie können es noch immer…hoffentlich für eine sehr lange Zeit!

10 Responses to “Wir reden über: Super, Ghost Rider: Spirit of Vengeance, Tangled, The Muppets”


  1. 1 bullion Februar 29, 2012 um 1:15 pm

    Von „Super“ hatte ich mir doch mehr erwartet. Mal sehen, ob ich ihm noch eine Chance gebe. „Tangled“ fand ich dagegen auch grandios. Wirklich ein sehr schöner Disney!

  2. 2 Dos Corazones Februar 29, 2012 um 1:17 pm

    Mir gefällt Super tatsächlich besser als Kick-Ass. Beide sind wirklich gute Unterhaltung, allerdings ging Super mit seinem kleinen Budget erst mal vollkommen hinter Kick-Ass unter. Meiner Meinung nach zu Unrecht.
    Denn Super zieht seinen Stil gnadenlos durch – bis zum Ende und schreckt auch nicht davor zurück, in der Handlung einige ungewohnte Pfade zu bestreiten – das macht ihn mir sympathischer als der sicherlich sehr tolle Kick-Ass.

    • 3 maloney Februar 29, 2012 um 1:22 pm

      @bullion: Die Chance hat er bei mir vertan!
      @Dos: Der Stil ist vielleicht gut…aber das macht die für durchs Band unsympathischen Charaktere nicht wett…nicht mal Ellen Page Page! WHY JUNO!?

  3. 4 Xander Februar 29, 2012 um 4:59 pm

    Ich habe nur einen Film aus der Liste gesehen – und selbst das muss ein anderer gewesen sein…

  4. 5 donpozuelo Februar 29, 2012 um 6:20 pm

    „Super“ wartet noch auf meine Sichtung. „Ghostrider 2“ kann darauf noch lange warten. Nach dem miesen ersten Teil weigere ich mich, dafür teures 3D-Kinogeld auszugeben. „Tangled“ fand ich okay, den Vorgänger „Kiss the Frog“ aber um Welten besser (allerdings nur im O-Ton). Und zu den Muppets darf ich nichts sagen: Nach einem sehr kultigen Interview, dass ich mit Kermit dem Frosch hatte, habe ich die Muppets sowieso längst über mein Herz tätowiert.

  5. 8 Dominik Februar 29, 2012 um 8:54 pm

    Witzig. Von „Super“ lese ich sonst überall nur, dass er besser sein soll als Kick-Ass 😉

    Ebenso der neue Ghost Rider. Wobei… wenn ich schon wieder lese, dass Cage sich lächerlich macht,………….. eben wie erwartet.

    • 9 maloney Februar 29, 2012 um 9:04 pm

      Naja er macht sich eigentlich wie gesagt über sich selbst lächerlich und das auf ziemlich unterhaltsame Weise aber wer ihn nicht mag, mag den Film sicher auch nicht….aber verdammt „Spoiler alert“ ein Bergbaubagger wird zum Höllengefährt…damit ist jedes Argument invalid 😀


  1. 1 Wir reden über: Kick-Ass | The Sweet Nonsense Trackback zu August 15, 2013 um 9:02 am

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