Gedanken zu: Oscarverleihung 2012

Und das wars auch schon wieder für dieses Jahr, so lange wie immer auf die heissbegehrten Goldmännchen hingefiebert wird, so schnell sind sie auch schon wieder vorbei. Da ich immer noch zu dem minimal kleinen Bevölkerungsanteil gehöre, der Montangs noch arbeiten muss, konnte ich mir das ganze leider nicht live ansehen und so werde ich mir dann ohne grosse Spannungsmomente, heute die Zusammenfassungen bei den üblichen Senderverdächtigen ansehen. Mehr als jemals zuvor war ich ja diesmal mit der Acadamy besonders bei den Nominationen in der Kategorie Best Picture so garnicht einer Meinung, da Filme wie Hanna, Drive, J.Edgar oder Intouchables überhaupt keine Chance bekamen.

Jetzt wo ich mir dann die Gewinner anschaue, muss ich eigentlich sagen, dass sich hier aber alles, natürlich nur bei den Filmen die ich vorher gesehen habe, mit meinem Gusta übereinstimmt.

  

Die Abräumer des Abends waren mit jeweils fünf Awards, The Artist der mit Bester film, Jean Dujardin als bester Hauptdarsteller und mit bester Regie drei Oscars in den Königsklassen abräumte und Hugo der mit beste Kamera und beste visuelle Effekte vor allem in den optischen orientierten Kategorien davon zog. Ich hatte das Glück beide schon vorher gesehen zu haben und vor allen The Artist überzeugte mich mit seiner perfekt zelebrierten Minimalistikkeit, die eine Liebeserklärung an die frühen Stummfilmtage war, voll und ganz. Hugo war auch entsprechend seinen Nominationen, dann nach langen wie ich hier schon erwähnt habe, wieder der erste 3D Film der mich mit dieser Technik  komplett zufrieden stellte.

 

lhren dritten Goldmann durfte diesmal endlich, nach siebzehn vorangegangen Nominationen, Meryl Streep für ihre Darstellung der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret „Maggie“ Thatcher in The Iron Lady mit nach Hause nehmen, welchen ich mir dann kommenden Sonntag dann zu Gemüte führen werde. Auch wenn Dreamworks mit Kung Fu Panda 2 und Puss in Boots gleich zweimal (und Pixar wahrscheinlich zum ersten mal gar nicht) nominiert war, ging am Schluss ein kleines Chamäleon namens Rango mit dem Preis Heim, worüber ich auch wieder sehr ein bisschen aus dem Häuschen gewesen bin, da dieser ja auch mein letztjähriger Animationsfavorit gewesen war.

Mittlerweile hat sich bei mir auch die Tradition eingefunden, dass ich mir jeweils den besten Film in Nachhinein immer ansehen werde, was sich vor allem letztes Jahr bei The King’s Speech als grosser Glücksfall erwiesen hat, deshalb hoffte ich persönlich, dann soo ganz fest, dass War Horse nicht zum Gewinner wird, weil dieser mich sooo überhaupt gar nicht interessiert (ja super ein Pferd Zweinhalbstunden im 1. Weltkrieg rennen zu sehen!). In dem Sinne wars dann doch für alle ein gelungener Abend 😛

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3 Responses to “Gedanken zu: Oscarverleihung 2012”


  1. 1 Nils Februar 27, 2012 um 9:14 pm

    Ich bin ein bisschen froh über die Gewinner grade zum Theme „The Artist“ aber auch enttäuscht über die große Anzahl an Filmen die nichts besonderes sind.

  2. 3 donpozuelo Februar 28, 2012 um 8:55 am

    Die Enttäuschungen über all die Filme und Schauspieler, die gar nicht erst zu Nominierungen gekommen sind, ist echt groß. Aber mittlerweile sage ich echt: „scheiß drauf“. Die Oscar sind schon lange nicht mehr das, was sie mal waren. Und die richtig guten Filmen haben ihre Plattform längst auf den zahlreichen Festivals dieser Welt gefunden und werden dort genügend gefeiert. Die Academy ist doch sowieso ein Haufen Schnarchnasen – wozu sich noch aufregen???

    Aber trotzdem freut’s mich für „The Artist“ und „Hugo“. Zwei tolle Filme!!!


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