Wir reden über: Meine Top 20 Lieblingsserien – Teil 5

Zum letzen mal Liste ich nun meine persönliche Favoriten der Fernsehgeschichte auf, wird es spannend, tragisch komisch oder vielleicht doch alles zusammen? Weiterklicken wird diese Fragen ziemlich schnell beantworten…

3. Avatar – The Last Airbender

Diese Serie hat es geschafft die düsteren und ernsten Elemente eines Shōnen-Anime mit dem Humor und Leichtigkeit eines amerikanischen Cartoons zu verbinden, was allein schon ausreicht um Avatar – Der Herr der Elemente das Prädikat „awesome!“ aufzudrücken. Die Geschichte um den jungen Luftbändiger Aang, die eigentlich dem gängigen Klischee „du bist der Auserwählte und musst die Welt retten“ folgt, überzeugt vor allem in erster Linie durch die absolut glaubwürdigen Charaktere. Aang zum Beispiel war zwar für hundert Jahre in einem Eisberg eingeschlossen und liess als Avatar damit zu, dass die kriegerische Feuernation die halbe Welt erobert, dennoch bleibt er stets immer ein Kind, der sich auch stets so verhält, die Tragik gewinnt nie zu sehr die Überhand über die Komik und so bleibt die Serie bis zum Schluss für Kinder und Erwachsene gleichermassen unterhaltsam. Dennoch sind die Gegenspieler wie anfangs Prinz Zuko von der Feurernation und später seine Schwester Azula absolut ernstzunehmende Gegner die vor nicht zurückschrecken um dem Avatar in ihre Finger zu kriegen aber dennoch stets menschlich blieben und mit ihren imperialischten Gedankengut an reelle Gegenstücke wie die Römer, Japaner oder Deutshcland zur Zeit des dritten Reichen erinnern. Das Bändigen ist einer der wichtigsten und essenziellsten Punkte  innerhalb der Serie ist Ausgangspunkt der meisten Kampf- und Actionszenen die bewiesen wie viel Liebe und Mühe in die Animation gesteckte wurde und sei es nur um Aang mit einem Nieser 200 Meter in die Luft zu schleudern. Wer also Anime, Cartoons und gute Animtaion gemischt mit einer grossen Portion Humor gleichermassen liebt sollte sich den Avatar (nicht diesen) auf keinen Fall entgehen lassen!

2. Family Guy

Es gibt sicher hundert gründe Family Guy nicht zu mögen und genauso viele die dafür sprechen die Serie zu lieben, ich beschränke mich hier, um den Rahmen nicht allzu sehr zu sprengen lediglich auf zwei Punkte.

1. Stand Up Comedy: Jap…der Erzählstil erinnert weniger an klassische animierte Sitcoms wie Simpsons oder South Park, die einem klaren Ablauf folgen, so gleicht Family Guy mehr einem in Animationsform gebrachten Bühnenprogramm eines Stand Up Comedian. Es werden zwar auch eine oder gar zwei Geschichten gezeigt, doch wie beim Komiker wird immer zwischendurch auf Comedyeinlagen die sogenannten cut-away gags gesetzt, die teilweise oder fast immer überhaupt nichts mit der eignetlichen Geschichte sondern einzig und allein dem Humor dienen und vor keinem Promi oder Objekt der Popkultur halt machen. Doch auch einige Kommentare der Figuren selbst, die auch schon mal zu den diesen Gags führen wirken mehr wie eingeplante Witze als „normale“ Konversation zwischen den einzelnen Charakteren.
2. Stewart „Stewie“ Gilligan Griffin: Ein Baby das sprechen kann und nebenbei auch noch ein böses Genie klingt ziemlich absurd aber auch wenn Stewie mittlerweile seine agressive Seite fast komplett abgelegt hat und sich mehr dem Studium seines Umfelds widmet ist und bleibt er für mich einer der witzigsten Cartoonfiguren die es je gab. Seth McFarlane der Schöpfer der Serie ist zugleich auch sein Synchronsprecher und verleiht ihn mit seinem pseudoenglischen Akzent genau die Portion Überheblichkeit und Individualität die er braucht um sich von den anderen Charakteren abzuheben, mal von der Tatsache abgesehen, dass er ein sprechendes Baby ist. Die Verwandlungen vom machthungrigen Megalomanen zum tollpatschigen Comicrelief wurde von einigen Fans zwar kritisiert, doch meiner Meinung nach bewirkte genau dies, dass seine intellektuelle und kindliche besser harmonierten und so umso witzigere Situationen entstanden die für mich einfach nur pures Comedygold sind.

Seths erster Streich ist zugleich auch sein genialster und im Gegensatz zu den Simpsons wird die Serie mit jeder neuen Folge ein Stück besser.

1. LOST

War irgendwie zu erwarten oder? Spoilergefahr ist deshalb relativ hoch aber LOST ist ja eh ein einziger Spoiler oder? Auch hier ist der Grund für die nicht minder hohe Platzierung vor allem den einzelnen Charakteren zu verdanken. Es gab wirklich selten eine Serie in der so viele Figuren auf einmal auftauchten und ich keinen davon wirklich langweilig oder gar unsympathisch fand. Von den grossen vier der Gruppe Jack, Kate, Sawyer und Locke, versuchte jeder das Überleben der Gruppe auf seine eigene Weise zu sichern, sei es nun mit Hilfe von Intelligenz, roher Gewalt, Vernunft oder einfach nur mit dem Vertrauen ins sich selbst. Gerade Jack und Locke hatten als Mann der Wissenschaft und Mann des Glaubens mehr als nur einmal ziemlich unterschiedlich Auffassungen wie sie von der Insel runterkommen sollten, wenn überhaupt. Daneben mauserten sich einige Nebenfiguren zu meinen absoluten Lieblingen darunter Hurley, Miles Strome oder Ben Linus, dessen Wandlung vom Bösewicht zu Geächteten für mich zu einer der besten Wandlungen eines Charakters in einer Serie überhaupt gehört. Aber auch Handlungselemente wie das Rauchmonster, die Anderen, die Dharma Initiative oder die ständigen Rätsel die plötzlich wie aus dem nichts auf der Insel auftauchten, blieben auch wenn sie teilweise nie richtig aufgeklärt wurden, stets spannend und sorgten dafür, dass man gar nicht anders konnte als immer wieder reinzuschalten. J.J Abrams streute Geheimnisse und Spannungen, was er erntete waren Fans und Liebhaber die es gar nicht erwarten konnte bis die Insel ein weiteres Mal zuschlug

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10 Responses to “Wir reden über: Meine Top 20 Lieblingsserien – Teil 5”


  1. 1 bullion Dezember 13, 2011 um 8:09 pm

    Ja, „Lost“ war zu erwarten. Über die ersten paar Staffeln hätte ich auch noch zugestimmt, doch spätestens das Finale hat die Serie aus meinem Serienolymp gestoßen.

  2. 2 Nils Dezember 13, 2011 um 8:15 pm

    Platz 1 „Lost“ oO
    Platz 2 „Family Guy“ zu recht!
    P.S. War „Dexter“ auch dabei?

  3. 3 maloney Dezember 13, 2011 um 8:36 pm

    @bullion: Ich fand das Finale ziemlich gut gemacht…wie gesagt es wurde nicht alles aufgeklärt aber Storytechnisch absolut genial gemacht

    @Nils: Nein Dexter ist nicht dabei, hab ich auch nie gesehen

  4. 4 Celina Dezember 13, 2011 um 11:44 pm

    Family Guy ist natürlich ohne Frage großartig. Lost konnte mich nie so wirklich mitreißen, aber Avatar, da ist es schwer irgendwie an Epicness zu übertreffen. Respekt, für eine eigentlich amerikanische Serie.

  5. 5 donpozuelo Dezember 14, 2011 um 8:04 am

    Jawoll ja!!! Schönes Ding. Avatar, Family Guy und LOST. Yup, kann man so nehmen.

    Zum Thema „Dexter“ kann ich nur sagen: Unbedingt mal gucken. Würde dann sicherlich auch in den Top 10 landen.

  6. 6 vEnoMaZn Dezember 15, 2011 um 8:05 am

    ich bin so froh das ich nie mit lost angefangen hab 😀

  7. 7 spanksen Dezember 15, 2011 um 1:41 pm

    Hell yeah, Lost, wat sonst? 😉

  8. 8 spanksen Dezember 15, 2011 um 1:42 pm

    Aber nur mal so aus reiner Neugierde, hab ich Californication und Spartacus in deiner Liste übersehen?

  9. 9 maloney Dezember 15, 2011 um 4:53 pm

    @don: wenn Du es mir shcon empfiehlst werde ich sicherm al reinsehen…gibts die schon auf DVD?
    @vEno What? Why? WHY!?
    @spank: Nö sind beide nicht drin…aber zum Thema Californication gibts demnächst etwas 😉

  10. 10 abraxandria Dezember 18, 2011 um 3:19 pm

    avatar fand ich gut!
    lost habe ich leider noch nicht gesehen.


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