Wir reden über: In Time

„For a few immortals to live, many people must die.“

„Zeit ist Geld“ dieser Satz hört man ja vor allem in der heutigen Zeit immer wieder, aber für richtig  bare Münze (hihi Münze, Geld got it?) kann man dies ja nicht immer nehmen, den selbst die total Mittellosen haben sicher von einem genug und das ist Zeit!  In der düsteren Zukunftsdystopie In Time wird dieser Satz aber auf ein völlig neues und überaus beängstigendes Level gehifft.

Story:

In einer mehr oder weniger nicht allzu fernen Zukunft wurden Menschen so sehr genetisch verändert, dass sie ab ihrem 25. Geburtstag nicht mehr altern, jedoch wurde ihnen auch eine biologische Uhr implantiert die die noch verbleibende Lebenszeit anzeigt die auch gleichzeitig als Währung dient. Die oberen Schichten der Gesellschaft können daher fast ewig Leben, während die sozial schwachen wie die Fliegen wegsterben um der höheren Klasse das Überleben zu sichern. Der junge Fabrikarbeiter Will Salas kriegt durch ein paar mehr oder weniger unglückliche Umstände 100 Jahre von einem lebensmüden Reichen übertragen und erfährt dabei auch gleich die Wahrheit über das ganze System. Bevor er aber sich und seiner Mutter ein besseres Leben ermöglichen kann, läuft deren Lebensuhr ebenfalls ab. Wütend auf System und Gesellschaft beschliesst er als moderne Inkarnation von Robin Hood dieses zu stürzen und die angehäufte Zeit unter den Ärmsten zu verteilen.

Stil:

Auch wenn das ganze storytechnisch sehr wohl als Sci-Fi Film durchgeht, kann man dies bei der Optik nur mässig beurteilen, das einzige was übermässig futuristisch anmutet sind die tickenden leuchtenden Handgelenkstimer und die an Knight Rider erinnernd enPolizei…pardon Zeitwächterautos. Sonst hat man wirklich das Gefühl, das es sich um einen ganz gewöhnlichen Gegenwartsthriller handelt aber das soll ja kein Kriterium für die Glaubhaftigkeit des Films sein. Das Konzept an sich faszinierte schon ziemlich auch wenn die ganzen Zeitwitze auf Dauer ein klein bisschen nervend wurden. Doch rein realistisch gesehen würde sich dieses System ja schon aus wirtschaftlichen, geschweige den ethischen Gründen nie und nimmer umsetzen lassen. Die Story die hauptsächlich aus einer Mischung von Robin Hood und Bonnie & Clyde bestand hat man hingegen nicht nur dort schon einmal gesehen .

Charaktere:

Justin Timberlake ist ja bisher immer ein wenig an mir vorbei geschlittert, seine Musik hörte ich zwar ab und an und den Grossteil seiner Filme muss ich mir noch zu Gemüte führen allen voran The Social Network, weshalb ich nicht die grössten Ansprüche an sein schauspielerisches Talent stellte. Den gejagten Zeitdieb brachte er meiner Meinung aber ziemlich glaubwürdig rüber und könnte mich dazu verleiten, mich für ihn des Öfteren in den Kinosessel zu setzen, auch wenn ein geschundener Arbeiter sicher nicht in dessen körperlicher Verfassung gewesen wäre. Das Olivia Wilde dessen Mutter spielte waren dann auch überraschenderweise überhaupt nicht merkwürdig oder surreal da sich ihr Verhalten und Gebärden ziemlich einer (geistig) 50jährigen ähnelten. Die einzig wirklich 25 jährige am Set, Amanda Seyfried wirkte zwar teilweise wie das nötige plumpe männerinskinozerrende Appetithäppchen und hätte auch problemlos durch jedes anderenHollywoodsternchen ersetzt werden können aber dennoch kann man auch ihr keine grossen Fehltritte vorwerfen, zudem sieht die Gute mit Kurzhaaarpony um einiges besser aus. Auch wenn Cilian Murphy nicht den klassischen Cop spielt ist seine Rolle auch nicht wirklich ein Fiesling sondern auch eine tragische Schachfigur des Systems für das er arbeitet und dafür nicht mal gut bezahlt wird.

Fazit:

In Time legt im Sci-Fi Bereich sicher nicht den gleichen homerunmässigen Erfolg hin, wie es zum Beispiel Inception geschafft hat aber unbeachtet wird er sicher auch nicht  bleiben, da der Gedanke dahinter, der auch stark Kritik an der heutigen weltweiten Finanzlage übt, ziemlich gut durchdacht ist. Sonst sollte man aber nicht allzu viel erwarten und sich zurücklehnen und je nach sexueller Orientierung Justin Timberlakes Oberkörper oder Amanda Seyfrieds Beine bewundern.

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19 Responses to “Wir reden über: In Time”


  1. 1 Owley Dezember 4, 2011 um 10:44 pm

    Wie stehen wir jetzt denn da, so mit unseren zwei Reviews mit dem beinahe gleichen Header, du und ich? Hm? Was sollen die Leute bloss von uns denken?

  2. 6 Gondorff Dezember 4, 2011 um 11:46 pm

    So ein Zufall! Ich habe das gleiche Bild für meine Kino-Vorschau! 😀

  3. 7 Damian Dezember 5, 2011 um 6:56 am

    Direkt nach dem Film wusste ich nicht genau, was ich vom Film halten sollte. Aber mir kamen dann im Bett ständig dumme Szenen in den Sinn, die den Film schlecht machen. So dümmliche Szenen. Doofe Szenen. Unpassende Szenen. Mäh-Szenen. HAUFENWEISE. 🙂

  4. 10 donpozuelo Dezember 5, 2011 um 9:26 am

    Dass ein Sci-Fi-Film eher wie Gegenwart aussieht, finde ich gar nicht so schlimm. Wir sind ja doch schon sehr futuristic geworden. Aber gut, dass der Rest dann doch auch ein wenig hinkt, ist schade. Hatte mir ja schon was von dem Film versprochen. Nur gut, dass ich dann doch lieber zu „Tim und Struppi“ gegangen bin 😉

  5. 11 spanksen Dezember 5, 2011 um 4:44 pm

    Amanda Seyfrieds ist schon ne hotte!

  6. 14 maloney Dezember 5, 2011 um 4:59 pm

    @don: Ja wie sagt man so schön „Aussen Top innen Flop“ 😛
    @: Spank…obschon mir ihre Augen immer noch ein wenig einen Schauer über den Rücken jagen

  7. 15 vEnoMaZn Dezember 6, 2011 um 8:31 am

    bin ich mal gespannt

    finde sowieso justin timberlake zur zeit stark, einfach ein multitalent :!

  8. 16 lypemaisase Dezember 15, 2011 um 6:19 am

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  1. 1 ChristiansFoyer : Review: IN TIME Trackback zu Dezember 4, 2011 um 9:31 pm
  2. 2 Wir reden über: Hunger Games « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu März 25, 2012 um 11:48 am
  3. 3 Wir reden über: Looper « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu September 28, 2012 um 3:13 pm

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