Wir reden über: Meine Top 20 Lieblingsserien – Teil 4

Aufgrund einzelner kleiner altbekannter Schwierigkeiten musste dieser Kategorie ja ein wenig in luftleeren Raum ausharren. Wer jetzt aber ein paar Überraschungen erwartet könnte ein ganz klein wenig enttäuscht werden…oder auch nicht. 😉

7. My Little Pony: Friendship is Magic

Es ist wirklich absolut erstaunlich! Die My Little Pony Franchise wurde von Hasbro in den 80er als Gegenstück zur Transformers -Reihe die vor allen (oder ausschliesslich) Jungen ansprach ins Leben gerufen um eben auch das weibliche (kindische) Geschlecht ansprechen zu können. Nach Spielzeug und Puppen kam auch eine, dann eine weitere und dann wieder eine Fernsehserie auf den Markt die allesamt halt eben wirklich girlylike und nicht wirklich anspruchsvoll waren. Im Jahr 2010 machte man sich daran der Serie wieder neues Leben einzuhauchen, was dann passierte ist mittlerweile Internetgeschichte. Die Serie schlug zwar ein wie eine Bombe aber eben nicht (nur) bei der angepeilten Zielgruppe der 4-12 jährigen Mädchen, sondern bei erwachsenen und halberwachsenen Männern. Wieso die Show dadurch auch bei mir ins Schwarze traf und auch mich zum Bronie machte, kann ich wirklich nicht genau sagen, wahrscheinlich liegt es an den toll ausgearbeiteten Charaktere oder die Geschichten die mittlerweile nun noch mehr das Broniepublikum ansprechen oder eine Kombination aus allem. Tatsache ist, dass es die Serie schaffte innerhalb eines halben Jahres von null auf Platz 7 meine liebsten Fernsehsendungen einzusteigen. Brohoof for that!

6. Malcolm in the Middle

Wer hat sich nicht schon über seine eigene Familie aufgeregt? Wie peinlich die Mutter ist, wie schlimm die Brüder sind oder wie streng der Vater ist. Viele revidierten wohl diese Meinung nach dem sie die ersten paar Folgen von Malcolm in the Middle angeschaut haben. Die Sitcom um den gleich mehrfach belasteten Teenager Malcolm, der nicht nur das dritte von fünf Kindern, sondern auch noch hochbegabt ist, kann man mit gutem Gewissen als Comedygold bezeichnen. Das die ganze Familie aus mehr oder weniger Verrückten wie Kontrollfreak Mutter Lois oder dem chaosliebenden Bruder Reese besteht, bringt genau das ein was der Serie immer wieder zu den komischen und surrealen Situationen verhilft, die sie gerade SO genial macht. Dennoch merkt man zum Schluss immer wieder, dass sie doch auch nur eine Familie sind, wenn auch keine besonders bilderbuchhafte aber sich dennoch lieben und doch alles für einander tun würden. Wer sich also das nächste mal wieder über seine eigene Familie beklagt sollte sich zuerst ein paar Folgen dieses Wahnsinns einverleiben.

5. One Piece

Piraten sind cool, das wissen wir nicht erst seit Pirates of the Carribbean oder Monkey Island doch Mangaka Eiichiro Oda hat mit seinem Seeräubermanga One Piece dieses Genre gleich auf ein ganz neues Level gehifft. Dieser ist als ein bekennender Hardcorefan von Akira Toriyama und dessen Werk Dragon Ball natürlich von diesem enorm inspiriert, denn auch er legt den Fokus vorzugsweise auf knallharte Action und überdrehte Comedy. Doch werden anstelle von Aliens und Freaks auf Suche nach magischen Kugeln, Piraten mit übermenschlichen Fähigkeiten, die sie den sagenumwobenen Teufelsfrüchten zu verdanken haben, auf die Suche nach dem grössten Schatz der Piratenwelt geschickt. Die Abenteuer rund um den überdrehten Seeräuberkäptn Monkey D. Ruffy sind für einen Fan des Shonenmanga-Genre wie mich geradezu wie eine Droge. Zwar könnte man der Handlung ständige Wiederholungen vorwerfen, da es eigentlich immer wieder darum geht möglichst episch einen immer böser werdenden Gegner fertig zu machen aber eben genau das setzt man immer wieder neu um und übertrifft sich von mal zu mal mehr. So sind auch die stets neu rekrutierten Crewmitglieder stets eine Bereicherung für Bild und Story, so wie der verbissene Schwertkämpfer Lorenor Zorro, Navigatorin Nami, die meiner Meinung zum heissesten gehört was die Mangawelt zu bieten hat oder Schiffskoch und Frauenheld Sanji. One Piece hat auch den Vorteil, dass er im Gegensatz zu anderen animefizierten Mangas wie zum Beispiel Shaman King oder Soul Eater sich sehr genau an die Vorlage hält und man ihn dadurch auch mitverfolgen kann selbst wenn man den Manga nicht kennt. Segel gesetzt in Richtung Masteranime!

4. Fringe

Eignetlich bin ich ja überhaupt kein grosser Sci-Fi Fan, na gut ich mag Filme wie Star Wars oder Matrix aber eigentlich mehr wegen der Botschaft die, die Filme vermitteln. Aber gerade Fringe bei der es eigentlich nur um abgedrehtes Wissenschaftzeugs geht konnte sich nicht davor verstecken in meiner Popularitätsliste aufgenommen zu werden. Dass LOST-Schöpfer J.J. Abrams dabei federführend ist, tat wohl auch sein übriges denn mittlerweile lassen sich im Erzählstil der beiden Serien sehr viele Gemeinsamkeiten erkennen und Mystery und Cliffhanger sind zu wichtigen Stilmitteln geworden. Aber vor allem sind es die Hauptdarsteller, allen voran Walter Bishop der genialste verrückteste Wissenschaftler aller Zeiten oder Special Agent Olivia Dunham, die einem einfach in ihren Bann ziehen. Achtung Spoiler: Doch was vor allem in der dritten Staffel immer wie interessanter und genialer wurde, ist das ständige switchen zwischen zwei verschiedenen Universen, dem unseren und einer fast identischen Paralellwelt, die aber durch kleine feine Unterschiede, die einfach genial platziert sind. Wissenschaft macht Spass wenn sie im LOST-Gewand daherkommt

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13 Responses to “Wir reden über: Meine Top 20 Lieblingsserien – Teil 4”


  1. 1 kurosola Dezember 2, 2011 um 8:59 pm

    Yeah, One Piece. Großartige Wahl. Fantastischer Anime!

  2. 2 bullion Dezember 2, 2011 um 11:29 pm

    „Fringe“ finde ich auch klasse, würde ich aber nicht so hoch positionieren. Bin nun sehr auf die Top 3 gespannt.

  3. 3 donpozuelo Dezember 3, 2011 um 3:40 pm

    One Piece ist super.
    Und an Fringe habe ich jetzt auch wieder richtig gefallen gefunden. Nach deinen Rezensionen habe ich dem Ganzen noch einmal eine Chance gegeben und zum Glück steigern die Fringe Macher sich ja in der zweiten und vor allem dritten Staffel extrem.

  4. 4 maloney Dezember 3, 2011 um 5:19 pm

    @bullion: ja…aber wenn man den BLog regelmässig verfolgt sollte das raten eigentlich nicht allzu schwer sein ;P
    @don: Ja die dritte Staffel ist die absolut beste bis jetzt

    • 5 donpozuelo Dezember 6, 2011 um 2:08 pm

      Japp, stimmt. Ich bin jetzt gerade da, wo sie… ach, ich spoiler jetzt lieber nicht, aber es ist tatsächlich großartig geworden. Werde mich wohl demnächst noch mal zum Thema Fringe äußern müssen 😉

  5. 6 Xander Dezember 3, 2011 um 6:25 pm

    Vielleicht sollte ich dann doch irgendwann mal „Fringe“ gucken. Scheint ja wirklich ganz ok zu sein. Mag man das auch, wenn man die X-Files mochte?

  6. 7 bullion Dezember 3, 2011 um 6:52 pm

    Ich mochte die X-Files auch sehr. Allerdings sollte man beide Serien auch nicht zu sehr vergleichen.

  7. 9 Intergalactic Ape-Man Dezember 3, 2011 um 7:59 pm

    Ist das mit den Ponys so ein Queer-Ding oder warum guckt man das?

  8. 12 vorstadtprinzessin Dezember 7, 2011 um 2:53 pm

    Fringe und Malcolm mittendrin yeah!


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