Wir reden über: Real Steel

Ricky! Enough! Enough! – Can’t hear you over the sound of your robot being destroyed

Echter Stahl ist hart, echter Stahl ist unzerstörbar, echter Stahl ist unvergänglich und echter Stahl ist was für harte Jungs. Die selben Dinge kann man eigentlich genausogut über den Boxsport sagen, wobei hier noch dazu kommt, dass man doch einen kleinen bis ziemlichen Schatten haben muss um in den Ring zu steigen und ich sowieso eher Wrestling oder asiatische Kampfsportarten präferiere. Deshalb lässt sich die Liste der Boxfilme, die ich mir in meinem noch nicht so langen Leben angesehen habe eigentlich ziemlich überschaubar, genauer gesagt ist sie gleich null, naja bis auf ein paar Rocky Sequenzen. Dennoch wenn die Stahlgewalt eines Roboters auf Muskeln trifft und dabei noch Hugh „Wolverine “ Jackman mitmischt, fand sich mit Real Steel, ein Rundumschagstreifen den ich mir trotzdem mehr als gerne antat.

Story:

Einst war Charlie Kenton ein erfolgreicher und populärer Boxer, doch nach dem Ende seiner Karriere, welche vor allem durch, dass immer populärer werdende „Robot-Boxing“ eingeläutet wurde, steht er nun selbst hinter der Fernsteuerung für eine dieser gewaltigen Kampfmaschinen. Während eines Aufenthalts auf einem Jahrmarkt erfährt er, dass seine ehemalige Freundin und Mutter seines Sohnes Max, überraschend gestorben ist, nutzt er die Gelegenheit um mit dem Abtreten des Sorgerechts an dessen Tante noch ein bisschen Kleingeld, für einen neuen Roboter, zu machen da sein aktuelles Modell bei einem Showkampf mit einem Stier durch diesen zerstört wurde. Dennoch muss sich Charlie den Sommer über mit Max arrangieren. Nach anfänglichen Differenzen und Schwierigkeiten, schweisst sie ihre gemeinsame Begeisterung für das Roboter-Boxen zusammen und mit dem auf einem Schrottplatz entdeckten Modell „Atom“ sind sie im Kampf so erfolgreich, dass sie es sogar wagen den ungeschlagenen Champion der Liga „Zeus“ herauszufordern.

Stil:

Zukunftszenarien gefallen mir ja eignetlich immer, besonders wenn es die nicht allzu entfernte ist, denn eigentlich könnte man, wenn die Roboter nicht wären, glauben die Handlung spiele in diesem Jahr, denn weder die so hochgeschrienen fliegenden Autos noch die Klimakatastrophe sind zumindest in dieser Zukunft (noch) nicht eingetreten. Dennoch gibt es so kleine feine Feinheiten die eingebaut wurden um den Zeitsprung so realistisch wie möglich aussehen zu lassen, wie komplett transparente Smartphones und Navigationsgeräte, riesige animierte Werbeprojektionen oder für ganz gute Beobachter die Reklame für die Xbox 720. Als Zuschauer gefordert wird man hier zwar nicht gerade, da die Story ziemlich geradlinig und ohne grosse dramastische Wendungen abläuft, trotzdem sind besonders die Kämpfe spannungsgeladen und man beginnt zumindest mit Charlies Robotern, allen voran natürlich Atom mitzufühlen, auch wenn man genau weiss, dass es nur leblose Maschinen, die längst nicht den hochtechnologisierten und vermenschlichten Technikwunderwerken, aus I, Robot oder A.I ähneln

Charaktere:

Hugh Jackman ist zwar Sexiest Man Alive aber für den Titel facettenreichster Schauspieler Alive würde ich ihm jetzt nicht gerade nominieren, denn die Schablone von Wolverine und Van Helsing passt auch hier wieder perfekt und er gibt das toughe harte Arschloch mit dem weichen Kern. Doch genau, dass will man doch auch von ihm sehen und auch wenn er nicht direkt die Gegner selbst verdrischt ist es doch herrlich mitanzusehen wie er mit Schattenboxen Zeus in die Mangel nimmt. Weitaus emotionaler nahm Jungschauspieler Dakota Goyo (Junger Thor, Thor) seine Rolle in Besitz und genau das störte mich teilweise, da er weniger ein Kind als den Moralapostel in Kinderform mimte, der dies aber vor allem mit seinen Tanzeinlagen zusammen mit Atom beinahe wieder wett machte. Evangeline Lilly hat in ihrer Rolle als Kate…ähn Bailey eher wenig zu tun als einfach nur gut auszusehen und ein Gott das kann sie allemal, man sollte meiner Meinung viel mehr Frauen als verdreckte Mechanikerinen auftreten lassen oder soweit gehen ihnen sogar ein ganzes Genre widmen verdammt nochmal! Und mit Kevin Durand (Martin Keamy, Lost) gibt auch ein weiterer ehemaliger Inselbewohner eine ziemlich awesomesierende Vorstellung ab.

Fazit:

Nach Super 8 ist Real Steel die zweite grosse Überraschung dieses Kinojahres, der zwar weniger anspruchsvoll ist als dieser aber mindestens genauso unterhaltsam. Wer sich also für genauso männlich, hart und unverwüstlich wie Stahl hält sollte sich auf jedenfalls die boxenden, explodierenden und tanzenden Roboter im Kino ansehen..also die Real Steelmässigen boxenden, explodierenden und tanzenden Roboter nicht die anderen boxenden, explodierenden und tanzenden Roboter, die schon drei Teile zu lang sind…jawohl Herr Bay sie wissen genau wovon ich rede!!

5 Responses to “Wir reden über: Real Steel”


  1. 1 spanksen November 4, 2011 um 9:46 am

    Real Steal? Real Steal??? Ich glaub ich hab da nen anderen Film gesehen :mrgreen:

  2. 2 Dos Corazones November 4, 2011 um 1:10 pm

    Ich habe nach dem Trailer schon gedacht, dass ich alles wissenswerte über den Film weiß – und das glaube ich immer noch fest. Gehört zu den Filmen, die ich mir zumindest nicht im Kino angucke.

  3. 3 vEnoMaZn November 5, 2011 um 6:53 pm

    ich finde, dass ist eher ein film für zuhause – also dvd film

    aber ziehe mir den mit sicherheit mal rein 🙂

  4. 4 maloney November 5, 2011 um 7:08 pm

    @spanksen: Real Deal wohl eher 😀
    @Dos & vEno: Ihr solltet das aber es lohnt sich echt auch wenn er nicht in 3D gedreht wurde….for real


  1. 1 Wir reden über: Looper « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu September 28, 2012 um 3:13 pm

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