Wir reden über: Meine Top 20 Lieblingsserien – Teil 2

Was folgt als nächstes? Welchen auserlesenen Fernsehköstlichkeiten mögen wohl meinen abnormen Geschmack befriedigen und warum rede ich eigentlich so komisch? Diese und weitere Fragen werden schon bald beantwortet…nur nicht hier, deshalb verzieht euch alle schnell wieder kusch kusch…NAHHH!

15. Kim Possible

Diese Serie begleitete mich damals durch die Schule und neben der Tatsache, dass ich so ein ganz klein bitzeli im Kim Possible verliebt gewesen bin (ICH WAR 12 ODER 13!…oder so) fand ich die ganze Show einfach an sich schon ziemlich witzig genial und spannend. Kim war ja eigentlich immer die toughe und coole, sorgte aber zwischendurch, zumindest in der deutschen Synchronisation immer mal wieder für einige Lacher, durch irgendwelche deutschtypischen Aussprüche, die mir jetzt gerade spontan nicht in den Sinn kommen wollen, für Auflockerung aber eben auch die Kombination aus James Bond, Mission Impossible und 3 Engle für Charlie sorgten dafür, dass ich das ganzen nicht sonderlich uncool fand. Obschon natürlich ganz klar ihr Sidekick/Kumpel/Boyfriend Ron der wahre Star der Show war, der wirklich meiner Meinung nach mindestens eine eigene Sitcom verdient hätte  und die Art von Charakter darstellt, die man einfach durchweg mögen muss obschon sie manchmal ziemlich nervig rüberkommt aber eben auf eine liebenswürdige Art und Weise wo man nicht lange böse sein kann….und er hat einen Nacktmull in seiner tauche, einen Nacktmull GOD DAMMIT!

14. Dead Like Me

Der Tod ist ja auch heutzutage immer noch eines der grössten Mysterien für die Menschheit. Kommt man auf ein harfespielend auf ein Wölkchen im Himmel oder darf man doch bis in alle Ewigkeit in kochender Lava baden? Wenn es nach Erfolgsproduzent Bryan Fuller (Heroes) geht landen wie bei Dead Like Me, eine handvoll auserwählter Seelen zurück auf der Erde um dort als sogenannte Grim Reaper die restlichen Seelen ins Jenseits zu begleiten. Klingt zuerst ein wenig einfallslos oder zu einfallsreich, dennoch funktioniert das Konzept, zumindest sicherlich in der ersten Staffel. Die Geschichten um die jungen vom Leben missverstandenen George Lass die ihr Werk nun als Seelensammlerin verrichten muss faszinieren und begeistern gleichermassen. In erster Linie liegt wohl auch hier an den so unterschiedlichen Charaktern die einfach perfekt im Ensemble harmonieren oder eben halt nicht harmonieren und es dadurch schaffen immer wieder genial-komische aber auch Situation zu erzwingen, die es allein deshalb schon wert sind sich die Serie anzusehen, zudem ist sie auch für ein jüngeres Publikum sehr interessant, da George auch nach ihrem Tod immer noch mit den selben Teenagerproblemen wie zu Lebzeiten zu kämpfen hat…Der Tod schützt also auch vor Faulheit nicht

13. The Simpsons

Was? Nur Platz 13? Das sind Die Simpsons?! Stimmt und sie sind gut und sie hätten einen besseren Platz verdient…wenn sie sich treu geblieben wären. Die alten Folgen sind nach wie vor Fernseh- und Comedygold par excellence, man versuchte damals noch wirklich eine Geschichte um die Figuren herum aufzubauen und sie ab und an auch vor grösserer Probleme wie Arbeitslosigkeit, Umzug oder Todesfällen zu konfrontieren, die Komik ergab sich damals wie fast von selbst und wirkte nicht gekünstelt oder gar erzwungen. Popkultur Referenzen wurden ebenfalls subtil und gekonnt platziert und vielen manchmal so gar nicht auf weshalb man sich umso mehr freute wenn man zufällig einen davon entdeckte. Als man aber merkte, dass andere Shows wie South Park oder Family Guy mit genau solchen Dingen aber ihren Erfolg begründeten versuchtem an natürlich von diesen Kuchen ein Stück abzukriegen und genau da schlug die Komik in Tragik um. Teilweise drehten sich ganze Episoden nur darum möglichst so viele Gaststars und Aktualitätsanspielungen wie möglich auflaufen zu lassen, dass die eigentliche Story völlig in den Hintergrund geriet alles wirkte unecht und erzwungen. Die frühen Staffeln rechtfertigen wie gesagt den Platz der Serie hier aber mittlerweile sollte man sich vielleicht wieder mal wirklich zu den Ursprüngen zurück besinnen. They never stop the Simpsons? Maybe they should!   

12. Invader Zim

Wen ein Alien aus lauter Dummheit fast seinen eigenen Planeten zerstört, und dafür unter dem Vorwand einen ganz speziellen Planeten zu erobern, nur mit seine mickrigen Raumschiff und einem geisteskranken Roboter ausgestattet, verbannt wird, klingt das ganze allein schon ziemlich abgedreht. Wenn dann aber dann Johnny the Homicidal Maniac-Autor Jhonen Vasquez die Federführung übernimmt, ist das ganze geradezu prädestiniert dafür zu einen äusserst wahnsinnig und amüsant-kranken Schauspiel auszuarten. Der Zeichenstil von Invader Zim allein sorgt schon beim ersten Anblick dafür, dass man weiss, dass es sich hier nicht um eine gewöhnliche Kindersendung handelt, verzerrt und doch irgendwie niedlich kommen die Figuren und Schauplätze, allen voran natürlich Zim und sein gestörter Helfer G.I.R daher, die immer wieder aufs neue Versuchen mit immer wieder neuen verrückten Plänen sich die Welt Untertan zu machen, durch den Möchtegern Alienjäger Dib aber immer wieder mehr schlecht als Recht daran gehindert werden. Dass die Handlungen der einzelnen Episoden dabei mehr als nur ein bisschen verrückt rüberkommen brauche ich ja dann nicht extra noch zu erwähnen, nur schon die Halloweenfolge allein, welche für mich die mit Abstand beste von allen ist, reichte wahrscheinlich um einigen Kindern mehr als nur eine alptraumgeplagte Nacht zu erleben. Es wundert, dann auch nicht, dass die Serie nach nur 27 Folgen wieder abgesetzt wurde „wegen zu geringer Einschaltquoten“ wie es offiziell hiess…doch das ganze war dann doch vielleicht eine Spur zu krank für sanfte Kindergemüter, für mich hingegen gehört sich sicher zu den besten Serien die je gemacht wurden…I AM ZIM!

13 Responses to “Wir reden über: Meine Top 20 Lieblingsserien – Teil 2”


  1. 1 Lichtschwert Oktober 9, 2011 um 4:13 pm

    Jaja, Kim Possible. Neulich beim Zappen erneut den finalen Fernsehfilm gesehen (nein, es gab keine Fortsetzung der Serie, nein nein!) und mir mal wieder die Gründe in Erinnerung gerufen, weshalb ich die Serie als 13-/14-Jähriger auch immer ganz toll fand. Aber auch die Gründe, weshalb ich sie heute als 18-Jähriger nicht mehr schaue(n sollte). 😉

    Und zu den Simpsons: ich bin zwar kein Fan, eher Sympathisant und treuer Zugucker der neuen Folgen, aber deine Argumentation ist nicht unbegründet.

  2. 2 bullion Oktober 9, 2011 um 4:56 pm

    Ja, „The Simpsons“ würde ich wohl ähnlich platzieren. In „Dead Like Me“ habe ich immer noch nicht reingeschaut und der Rest weckt so gar nicht mein Interessen. Bin weiterhin gespannt… 😉

  3. 3 donpozuelo Oktober 9, 2011 um 9:55 pm

    Uh, das kann ich dieses Mal alles voll und ganz unterschreiben: „Kim“ ist witzig. „Dead Like Me“ vollkommen zu unrecht kaum beachtet und viel zu früh abgesetzt. Und zu den gelben Menschen muss man wohl nix mehr sagen 😉

  4. 4 maloney Oktober 9, 2011 um 10:18 pm

    @Lichtschwert: Kim Possible ist auch heute noch cool…würde mich interessieren welche Gründe du meinst 😉
    @bullion: Kim und Zim kann ich dir nur wärmstens empfehlen…und Dead Like Me unbedingt ansehen!
    @don: Doch D’ooooohh!!! 😛

  5. 7 Dr. Borstel Oktober 10, 2011 um 2:19 pm

    KIM POOOOOOSSIBLEEEEE! \o/ Und „Dead Like Me“ wurde definitiv zu früh abgesetzt, großartige Serie.

  6. 8 vorstadtprinzessin Oktober 10, 2011 um 3:03 pm

    Kim Possible, hab ich auch erst vor ein paar Wochen entdeckt. Ist echt neh coole Serie!

  7. 9 vEnoMaZn Oktober 10, 2011 um 3:10 pm

    simpsons auf platz 13 … WTF

    die neuen folgen sind wzar nicht mehr sooo gut, das geb ich dir recht aber dennoch top 5 :!

    invader zim ❤

  8. 10 Verena Oktober 10, 2011 um 3:18 pm

    Invader Zim!! ❤

    Simpsons sowieso, immer.

  9. 11 Wulf | Medienjournal Oktober 11, 2011 um 12:18 am

    Hach, jetzt freue ich mich irgendwie noch viel mehr auf die gestern bei mir eingetroffenen beiden Staffeln von „Dead like me“, nachdem hier ja alle so voll des Lobes sind, schön^^

  10. 12 Xander Oktober 12, 2011 um 7:33 am

    Habe die zweite Staffel „Dead like me“ grade erst angefangen, aber zumindest die erste Staffel wurde zum Ende hin immer besser. Habe aber leicht das Gefühl die zweite reicht da nicht ganz heran…


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