Wir reden über: Batman & Robin

 „I want a car, chicks dig the car! – This is why Superman works alone.“

Batman ziechnet sich durch vieles aus, grossen Ideenreichtum, ein vielfältiges Arsenal an Waffen und technischen Gerätschaften und zuverlässigen Helfern wie seinem Butler Alfred Pennyworth oder später auch seinen treuen Sidekick Robin. Batman war aber auch stets auf die Geheimhaltung seiner Identität als Bruce Wayne bedacht, da Gothams unzählige Wahnsinnige, die seinetwegen hinter Gittern oder in Arkham sitzen, sonst ihm mehr als nur die Türe einrennen würden. Was also verdammt nochmal bringt Regisseur Joel Schuhmacher dazu ihn in Batman & Robin an Wohltätigkeitsgalas auftreten zu lassen oder ihm gottverdammte BATKREDITKARTE zu geben??!!…DIE DINGER KANN MAN ZURÜCK VERFOLGEN GOPFETAMMI NAMAL!

Story:

Mittlerweile sind Batman und sein Partner Robin ein eingespieltes Team, doch dessen Hitzköpfigkeit macht Bruce Wayne teilweise ziemlich zu schaffen, so auch als der neuste Szuperschurke in Gotham Mr. Freeze, versucht die gesamte Stadt zu vereisen um sich so ein eisiges Paradies zu erschaffen. Den beiden gelingt es zwar den Eisman ins Arkham Asylum hinter Gitter zu schicken aber eben die Probleme bleiben. Dies wird dann ziemlich brenzlig als einE gewisse Poison Ivy, mithilfe von Liebespheromonen, die sie dank ihrer Pflanzenkräfte erzeugen kann, einen Keil zwischen das dynamische Duo treibt. Zu allem übel ist auch noch Bruces treuer Butler Alfred schwer krank, weshalb dessen Nichte Barabra ebenfalls ins Wayne Manor einzieht, und nicht lange braucht um herauszufinden, wer sich hinter den Masken von Batman und Robin verbirgt und selbst als Batgirl in Geschehen eingreift.

Stil:

Ich dachte ja ehrlich, dass Batman Forever, die Spitze der Vergewaltigung am Dunklen Rächer war, doch Batman & Robin setzte dem nochmal die Krone auf. Gotham ist noch bunter und schriller als es zuvor schon war, zudem verleihen mit Blacklight angepinselte türkische Badbesetzer oder zufällig auftauchende Zirkusakrobaten bei einem Strassenrennen dem ganzen nicht wirklich zusätzliche Glaubwürdigkeit. Doch das sind Kleinigkeiten im Vergleich zudem was man der Ausrüstung des Flattermans angetan hat, neben der für mich völlig an geistigem Verfall grenzenden Idee die BATKREDTKARTE und Batschlittschuhe einzuführen, sind die Batnippel und wohlgeformte Batpobacken, wohl das schlimmste was man einen so stolzen Helden wie Batman antun konnte, paradoxerweise hat Batgirl bei der ich das so aus ganz eigenem Interesse doch noch recht gern gesehen hatte NATÜRLICH KEINE!!

Charaktere

Ich weiss nicht ob, dass vielleicht zu krass klingt, denn ich habe ja längst nicht jeden Film gesehen der jemals gedreht wurde, aber ich kann ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, behaupten, dass vermutlich jede einzelne Rolle im Film eine Fehlbesetzung war. Nach einem zwar schweigsamen aber dennoch coolen Keaton und einem blassen Val Kilmer ist George Clooney wohl der letzte der in die Rolle des dunklen Rächers passt, weder schaffte er es dessen natürliche coolness noch dem Schmerz den die Figur umgibt in irgendeiner weise glaubhaft darzustellen. Chris O’Donnell beweist mal wieder ganz anschaulich warum Tim Burton und später auch Chris Nolan darauf  verzichtete Batmans treuen Begleiter einzuführen, er erfüllt keinen erkennbaren Sinn in der Geschichte, ausser vielleicht als Beweis für Poison Ivys Unwiderstehlichkeit…die jedoch auch in keinster Weise vorhanden ist. Das neuste Mitglied der Batfamily Batgirl, die ziemlich plump und unsexy von Clueless-Sternchen Alicia Silverstone verkörpert wird Macht ihre Sache dabei noch schlechter und unglaubwürdiger…zudem frag ich mich ernsthaft ob der werte Herr Schuhmacher überhaupt jemals einen Blick in ein Batman-Comic geworfen hat, den für mich ist diese Interpretation von Barbara Gordon…pardon Wilson  und späteren Oracle, der grösste Frevel im ganzen Film. Kommen wir jetzt aber zu den Badguys bei deren Vergleich die tapferen Helden noch recht glimpflich davon kommen. Seufz…Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze zu besetzen ist meines Erachtens genauso schlau wie wenn man einen Schwarzen für die Rolle des Two-Face besetzt…wait a second, der einzige Sinn der ganzen Figur liegt ja eigentlich nur darin möglichst viele Kältewitze vom Stapel zu lassen, die alle wirklich ziemlich lahm, überhaupt nicht witzig und extrem nervig sind „What killed the dinosaurs? The Ice Age!“, aber hey das ist Arnie von ihm erwartet man auch nichts anderers. Poison Ivy hingegen, die verführerischte von Batmans Gegnerinnen, mal mit Ausnahme von Pfeiffer Catwoman vielleicht, wird von Uma Thurman, die ich ehrlich gesagt nie und überhaupt nicht sexy und schön fand, finde und finden werde, regelrecht vergewaltigt, die Darbietung ist lächerlich, die Kostüme sind albern und ihr Scherge Bane, hebt dann auch noch gleich die letzte Schaufel für das Filmgrab der Comicvorlage aus…oder glaubt wirklich ernsthaft jemand, dass dies der selbe Wahnsinnige ist der dem Dunklen Ritter einmal das Rückgrat gebrochen hat.

Fazit:

Joel Schuhmacher hat es geschafft sein Desaster aus dem letzten Film zu wiederholen und sogar noch zu verschlimmern, mit Batkreditkarten und Batnippeln. Wer heutzutage die Worte „Ich mag“  und „den Batman & Robin Film“, in einem Satz erwähnt sollte wirklich gefünft-, gesecht-, und geachteilt werden und das gleich mehrere Male hintereinander. Der Film ist schrecklich, beleidigend, grauenhaft und dazu ein Flop, selbst Adam West würde sich dafür schämen!

 Review Rating 1.0

1/10

Advertisements

8 Responses to “Wir reden über: Batman & Robin”


  1. 1 Laosüü September 27, 2011 um 9:54 pm

    Batnippöööööööl. xD

    Ich hab nie verstanden, ob der Film ernst gemein war oder bewusst schlecht ist. Jedoch glaube ich, dass ersteres der Fall wäre.

    Überhaupt: Clooney als Batman geht ja mal gar nicht. :O

  2. 3 donpozuelo September 28, 2011 um 9:14 am

    Vielleicht hättest du es nicht „Wir reden über…“, sondern „Wir trauern um Batman“ nennen sollen. Dieser Batman war echt so richtig gruselig. Das mit der kompletten Fehlbesetzung stimmt absolut und würde ich auch so unterschreiben. Das Problem bei Clooney ist meiner Meinung nach, dass der George einfach kein Schauspieler ist, den man unter eine Maske stecken kann. Und was Robin und Batgirl angeht… da bin ich ja eh kein großer Fan von. Auch in den Comics nicht. Batman ist und bleibt für mich eher ein Einzelkämpfer.

    Ja, diesen Film kann man wirklich getrost in die Tonne hauen.

  3. 4 Sibel September 28, 2011 um 8:58 pm

    ich mag den film trotzdem :3


  1. 1 Wir reden über: Batman Begins « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Oktober 1, 2011 um 9:04 pm
  2. 2 Wir reden über: The Dark Knight Rises « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Juli 27, 2012 um 10:39 am
  3. 3 Wir reden über: Batman: Under the Red Hood | The Sweet Nonsense Trackback zu Juli 4, 2013 um 8:21 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




Aktuell:

Stimmung:
Amerikanisch
Schauen:
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
The Legend of Korra - Book 2 : Spirits
The World's End
Hannibal
Shingeki no Kyojin (Attack on Titan)
Hören:
Daft Punk - Random Access Memories
Caravan Palace - Caravan Palace
Lesen:
Homestuck
Spielen:
Flow
Flowers
Journey
Warten auf:
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Captain America: The Winter Soldier
Machen:
Something, something,useless!

Wieviel mal geklickt?

  • 450,820 hits

%d Bloggern gefällt das: