Wir reden über: Batman Returns

„I am NOT a human being! I am an animal! Cold-blooded!“

Mit Batman konnte Kultregisseur Tim Burton dem Fledermausmann endlich wieder neues Leben unter die Flügel Hauchen und wenn in Hollywood etwas von Erfolg gekrönt ist möchte man natürlich weiter von diesem Goldenen Kalb profitieren und setzte so Burton erneut mehr denn je seine eigene Version von DCs Vorzeigeheld und liess ihn in Batmans Rückkehr gleich gegen mehrere wahnsinnige Übeltäter antreten, denen man am besten einfach mal ein paar ziemlich gute Gehirndoktoren auf den Hals gejagt hätte!

Story:

Weihnachten! Selbst in der Adventszeit macht das Verbrechen in Gotham City keinen Urlaub, den die Gerüchte über einen fürchterlichen Pinguinmenschen trüben die frohe Feiertagslaune. Als der angesehenste Bürger von Gotham und Spielzeugmogul Max Shreck während eines Übefalls auf eine seiner Reden fliehen muss, landet er dann doch tatsächlich im Versteck des abscheulichen Vogelmannes. Dieser scheint jedoch nur von der Gesellschaft akzeptiert werden zu wollen und so schliesst Shreck, unter anderem auch weil dieser ihn mit brisanten Beweisen erpresst, einen Pakt mit dem Pinguin um ihn zum neuen Bürgermeister von Gotham zu machen. Währen dessen findet eben solche Beweise, die belegen dass Schrecks Projekt eines Kraftwerks für Gotham eigentlich zum Energie stehlen und nicht produzieren gebaut wird, auch dessen Assistentin Selina Kyle, die er dafür kurzerhand aus dem Fenster wirft. Wiedermal nicht tot sondern „neugeboren“ und mit neun Leben ausgestattet, kehrt Selina als verführerische in Lack und Leder gehüllte Catwoman zurück um Shreck ein, zwei Lektionen in Sachen Behandlung einer Dame zu geben. Erneut liegt es an Batman in der Stadt für Recht und Ordnung zu sorgen.

Stil:

War Batman, noch eine einigermassen neutrale Comicverfilmung so ist hier Burtons Stil wahrscheinlich deutlicher als je zuvor zu spüren. Die winterliche Wunderlandschaft wirkt im Kontrast zur dunkeln Fassade von Gotham wie ein düsterer Schleier der sich über die Stadt gelegt hat, um dem Pinguin seinen Siegesfeldzug ermöglichen zu können. Kulissen wie der verlassene Zoo der ihm als Versteck dient, die Pinguin-Armee, die wahrscheinlich die niedlichsten Selbstmörattentäter in der Filmgeschichte darstellen, die diversen liebevollen Details wie das buntfröhliche Kontrollgerät, dass die Gang des Pinguins im Batmobil platziert hat oder die Eröffnungssequenz an sich, lassen den Film mehr wie eine Parodie eines Horrorfilms anstelle einer Comicverfilmung wirken…und ja ich habe ja schon den Vorgänger mit einem klassischen Mafiafilm verglichen aber eben, dass macht das Schöne an Burtons Werken aus, dass er über den Horizont der Vorlage hinweg sieht und mehr daraus macht.

Charaktere:

Erneut ist es nicht Batman, der im Zentrum seines nach im benannten Filmes steht, wobei ich das Gefühl hatte Michael Keaton bekam noch weniger Leinwandpräsenz zur Verfügung gestellt als es schon bei Batman der Fall war. Die Hauptaufmerksamkeit gehört ganz sicher Danny DeVito als fürchterlicher Vogelmensch Pinguin alias Oswald Copplepot, bei dessen Interpretation Burton sich wahrhaftig ein Denkmal gesetzt hat. War er in den Comics doch immer der typisch englische Gentlemankriminelle der einfach durch seine Kleidung in Form von Frack und Zylinder, den Spitznamen Pinguin verpasst bekam, ist diese Version wahrlich mehr abscheuliches Tier als Mensch, obwohl ich Pinguine ehrlich gesagt ja nie jemals sonderlich abscheulich fand ;). Auch wer den Film nicht kennt, wird als Mann sicher schon einmal über das bekannte Abbild von Michelle Pfeiffer im hautengen Latex-Catwomankostüm gestossen sein, die eine herrlich verführerisch-böse weibliche Hauptrolle abgibt im Vergleich zur blassen Kim Basinger aus Teil 1. Einen weiteren eher klassischen Schurken mimt Christopher Walken in seiner Rolle als Industrieller Max Shreck, ist er doch irgendwie verantwortlich, dass der Pinguin und Catwoman überhaupt erst auf Gotham losgelassen wurden.

Fazit:

Batman Returns ist ein Tim Burton Film wie er typischer nicht sein könnte auch wenn er sich hier mal nicht wie bei Edward Scissorhands oder Nightmare Before Chrtistmas nicht bei eine seiner eigenen Ideen bedient, dafür diese aber geschickt und genial in die schon vorhandenen Figuren reinsteckte. So sind wie gesagt Catwoman und natürlich sicher auch Danny deVitos Pinguin Charaktere die sowohl in die Film- aber auch in die Comicgeschichte eingingen

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9 Responses to “Wir reden über: Batman Returns”


  1. 1 Julian September 21, 2011 um 7:18 pm

    Burton wollte den Film ja noch viel krasser gestalten, durfte aber nicht. Deshalb wurde dann auch Teil 3 nicht mehr von ihm gemacht. Und Michelle Pfeiffer ist in dem Film sowas von heiß. Das fand ich schon als kleiner Junge in der Grundschule.

    • 2 maloney8032 September 21, 2011 um 7:19 pm

      Jesses! Noch düsterer!? Geht das überhaupt noch?

      • 3 Julian September 21, 2011 um 7:30 pm

        Für mich ist es immer noch DER Batman Film überhaupt. Er ist düster aber auch verträumt und irgendwie weihnachtlich. Die Besetzung ist grandios (war aber eigentlich auch anders eingeplant – Annette Benning als Catwoman geht gar nicht klar!) und der Pinguin (da war mal der Originalpinguin angedacht worden, dann wollte man wohl Dustin Hoffmannhaben) ist einfach so wunderbar wiederlich.

  2. 5 Dos Corazones September 21, 2011 um 11:55 pm

    Ich merke gerade, dass ich Batman Returns lange Zeit nicht mehr geguckt habe. Klar Danny de Vito und Michelle Pfeiffer sind mir noch in guter Erinnerung, aber der Rest verschwimmt ziemlich. Die darauffolgenden Schumacher-Teile fand ich hingegen schmerzhaft schlecht…

  3. 6 donpozuelo September 22, 2011 um 9:09 am

    Ich verweise nur auf mein Kommentar zur ersten Rezension und füge dem nur noch ein geiles Miauuuuu hinzu. Lecker Michelle…. 😉

  4. 7 spanksen September 27, 2011 um 9:54 am

    Michelle hatte nen verdammt geilen Arsch in ihrem Catwoman Anzug


  1. 1 Wir reden über: Dark Shadows « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Mai 17, 2012 um 11:36 am

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