Wir reden über: Batman

What are you? – I’m Batman!

Batman gehört ja lange zu den Helden, denen lange Zeit wenig oder gar nichts lächerliches anhaftete, klar er verkleidete sich als riesige Fledermaus und er hing mit einen kleinen Jungen ohne Beinbekleidung rum aber dennoch blieb der Ton der Comics stets düster und bedrohlich. Doch dann kam in den 60er der gute Adam „Adam West“ West und verwandelte den Dunkle Ritter in eine Witzfigur, weshalb lange alles was mit ihm zu tun hatte für lächerlich und als nicht ernstzunehmend abgetan wurde. Als sich dann aber der noch mehr oder weniger unerfahrene Regisseur Tim Burton dem Flatterman annahm konnte er endlich wieder in würde durch die Nacht streifen.

Story:

Gotham City versinkt im Verbrechen, Mafiaboss Karl Grissom hat zusdammen mit seiner rechten Hand Jack Napier die Stadt voll im Griff. Zwar verspricht der neue Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent den Kriminellen den Kampf anzusagen aber solange die meisten Polizisten noch von Grissom bestochen werden scheint dieses Unterfangen mehr als nur unmöglich. Jedoch versetzt seit längerer Zeit eine mysteriöse Gestalt in Form einer riesigen Fledermaus mit Namen Batman die Unterwelt so langsam aber sicher in Angst und Schrecken. Verunsichert durch Dent, die Fledermauslegende und durch Napiers Gier nach mehr Macht, schickt Grissom diesen in eine Chemiefabrik, die ihm auch als Geldwäscheanlage dient um so die Polizei, Batman und Napier gleichermassen los zu werden, als es jedoch zum Kampf zwischen Batman und Jack kommt fällt dieser versehentlich in ein Bottich mit Säure. Dadurch nicht getötet sondern „nur“ schwer entstellt entsteigt Jack , „wiedergeboren“ als der Joker der Chemikalie und schwört fürchterliche Rache an Grissom und Batman zu nehmen um dann in Gotham eine neue Ära des Verbrechens einzuläuten.

Stil:

Obschon Burton vor diesem Film noch relativ wenig Regieerfahrung gesammelt hatte, schaffte er es doch den Dunklen Ritter wieder in die Gefilde zurückholen für die er eigentlich bestimmt war, die nächtlichen Dächer von Gotham City. Dieses wiederum wirkt wirklich wie eine Stadt, auf der man sich zur nächtlichen Stunde aber auch am hellichten Tag, nicht sonderlich gerne auf die Strasse wagt, auch wenn dessen gigantischen Art-Déco Fassaden schon etwas magisches und anziehendes ausstrahlen.  Ich hatte den zwar den Film schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatte aber noch gut einige Szenen im Gedächtnis, die wenn man sie aus dem Kontext nehmen würde weniger an eine Comicverfilmung sondern vielmehr wan einen Mafiafilm aus den guten alten Zeiten erinnern würden. Was wahrscheinlich bei all den Schiessereien und altmodischen „Ausdemwegräumaktionen“ wahrscheinlich auch kein Wunder ist.

Charaktere:

Batman bzw. Bruce Wayne sollte ja eigentlich die Hauptfigur mimen und Michael Keaton macht seine Sache wirklich solide, auch wenn mir sein Bruce Wayne etwas zu brav und mit wenigen Ausnahmen auch ein klein wenig zu langweilig rüberkommt, wobei dies durch seine kostümierten Auftritte schnell wieder wettgemacht wird (das Kostüm ist einfach genial designt), die Show stiehlt ihm aber ganz klar ein anderer. Jack Nicholson macht in seiner Rolle als Clownprinz Joker mehr als nur eine gute Figur, seine Scherze bzw. Verbrechen sind so genial wie diabolisch, ich weiss zwar nicht ob das J0kergas aka Smylex schon vorher auch in den Comics zum Einsatz kam, aber bestimmt nicht in Form von riesigen damit gefüllte n Zirkusluftballons. Sein Aussehen und Auftreten kommen zwar teilweise ein bisschen zu lächerlich rüber aber genau das verleiht der Figur doch gerade ihren makaberen Charme. Als obligatorische Dame in Not fungiert Kim Basinger (was die wohl heute macht?) die eben die klassische Jungfrau in Nöten spielt, die zudem noch das Pech hat vom Joker als Objekt seiner Begierde auserwählt worden zu sein auch wenn ich ihr das nie ganz hunderprozentig abkaufte aber eben Frauenquote und so…;)

Fazit:

Batman ist eine der ersten Filme die auf einer Comicvorlage basieren, die bei Fans und Kritikern gleichermassen punkten konnte und zudem noch ein hübsches Sümmchen an der Kinokasse anhäufen konnte. Vielleicht an heutigen Massstäben gemessen wahrscheinlich zu wenig bummbumm und kapoowie aber sgerade so sieht man, dass Batman eigentlich nur ein gewöhnlicher Mensch ist der sich grosser Intelligenz und Trickreichtum bedient, was genau das ist was den Grössten Detektiv der Welt so genial macht…und der Joker!…ah ja und ich hätte gern Lando Calrissian als Two-Face gesehen!

Review Rating 8.0

8/10

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17 Responses to “Wir reden über: Batman”


  1. 1 Kyo September 20, 2011 um 8:42 pm

    Tut mir leid, aber ich fand schon immer, dass Batman und Robin das schwulste Duo überhaupt abgeben 😦

  2. 3 Julian September 20, 2011 um 9:44 pm

    Kim Basinger hat ja den Oscar mit L. A. Confidential gewonnen und dann mit The Door In The Floor einen tollen Film gemacht. Danach hat sie noch in While She was Out mitgespielt und sieht für ihr Alter wirklich gut aus! Leider äußert sie sich in den letzten Jahren zunehmend negativ über Männer und ihre Angststörungen haben wohl zugenommen (da wären: Angst vor fremden Menschen, Angst vor offenen Plätzen, Heulkrämpfe etc.).

    Das mit Two-Face war wirklich schade. Toll auch, dass Adam West richtig beleidigt war, weil er nicht die Hauptrolle spielen durfte.

  3. 4 Dos Corazones September 20, 2011 um 9:53 pm

    Schon ein guter Film, Jack Nicholson ist ein genial-fieser Joker – im Vergleich zu Heath Ledger aber irgendwie immer noch nicht gemein genug.

  4. 6 maloney8032 September 20, 2011 um 10:06 pm

    @Julian: WHAT?! Adam „Adam West“ West sollte die Hauptrolle übernehmen?!
    @Dos: Ja auf jedenfall aber ich wollte es vermeiden hier Paralellen zu TDK zu ziehen…sdas kommt dan in dessen Review dran..wahrscheinlich eventuell!

  5. 7 Julian September 21, 2011 um 12:55 am

    Nein er WOLLTE die Hauptrolle übernehmen und war einfach stinksauer, dass er sie nicht bekommen hat.

  6. 8 donpozuelo September 21, 2011 um 9:05 am

    Witzig. Ich hatte letztens auch wieder die beiden alten Burton-Filme in der Hand und wollte sie gucken. Das waren noch wirklich gute Batman-Filme (bevor es dann lange bergab ging). Es hatte viel von Burton, war aber auch immer noch Batman genug, um cool zu sein.

    Michael Keaton war mir als Batman auch immer etwas suspekt, aber okay. In beiden Filmen wurde das ja durch hervorragende Nebendarsteller kompensiert.

    Werde mir die demnächst auch noch mal anschauen. Hach… ein wenig Batman-Nostalgie muss sein. Der nächste Nolan-Flattermann lässt ja noch etwas auf sich warten 😉

  7. 9 maloney8032 September 21, 2011 um 7:17 pm

    @Julian: Haha! IN YOUR FACE MR. WEST 😛
    @don: Ja wahrlich 😛 trotzdem muss ich mir jetzt die Schuhmacher Filme antun…das geht am besten mit viiiiieeeellll Alkohol 😛


  1. 1 Wir reden über: Batman Returns « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu September 21, 2011 um 6:41 pm
  2. 2 Wir reden über: Batman Begins « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Oktober 1, 2011 um 9:04 pm
  3. 3 Wir reden über: The Dark Knight « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Oktober 13, 2011 um 6:58 pm
  4. 4 Freund oder Feind? « Going To The Movies Trackback zu Oktober 17, 2011 um 6:09 am
  5. 5 Wir reden über: Batman: Under the Red Hood | The Sweet Nonsense Trackback zu Juli 4, 2013 um 8:21 pm
  6. 6 Wir reden über: Kick-Ass | The Sweet Nonsense Trackback zu August 15, 2013 um 9:02 am

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