Wir reden über: Fringe – Staffel 2

„Gentlemen, you are looking through a window into another world“
Nachdem die erste Staffel von Fringe mit einem ziemlich J.J. Abrams typischen und epischen Cliffhanger zu Ende ging, wusste man schon, dass man sich in der Serie von nun an von der Nicht-Kontinuität verschabschiedet hat, naja nicht so ganz und komplett aber doch schon so und dass nun doch jede Episode eine Rahmenhandlung hat die für die Gesamtstory immer wieder von Wichtigkeit sein könnte…kurz gesagt ab jetzt geht es ans Eingemachte!
 Story:
Olivia, Walter und Peter müssen sich zwar immer noch mit den haarsträubendsten Fällen auseinander setzen, doch anders als in der ersten Staffel, sind die Phänomen nun weitestgehend auf die Gestalswandler zurückzuführen, Soldaten aus einem Paralleluniversum, die gekommen sind um möglichst viel über das hiesige Universum in Erfahrung zu bringen. Denn was vorher schon ansatzweise angedeutet wurde, ist jetzt bestätigt, dass Peter nicht Walters leiblicher Sohn ist, sondern dieser ihn einst aus eben dem besagten Paralleluniversum mitnahm nachdem sein eigener Sohn an einer schweren Krankheit starb und er Peter nicht noch einmal sterben sehen wollte. Im Laufe der Serie findet Peter dies auch heraus und verlässt daraufhin das FBI, wobei er kurze Zeit später von seinem richtigen Vater Walternate gefunden und auf die andere Seite gebracht wird. Dieser ist dort der Verteidigungsminister der USA und dadurch sowohl Vorsteher der dortigen Fringe Divison wie auch der Gestaltswandler und versucht nun getarnt durch einen Vergeltungsschlag aufgrund des stetigen Zerfalls seines Universums durch Walters Übertritt Rache an diesem zu nehmen.
Stil:
Die Idee die „Schuld“ an den meisten der Phänomene dem Paralleluniversum in die Schuhe zu schieben ist gelinde gesagt ziemlich genial den dadurch wirkt das ganze, wenn auch seltsam klingt, ziemlich plausibel, denn durch den mal abgesehen von Walter und Wiliam Bells Errungenschaften, ist dieses dem unsrigen in Sachen Forschungen und Wissenschaft mehr als nur zwei Fortschritte voraus. Zwar könnte man jetzt genau wie bei Akte X, als die Aliens als Erklärung für alles herhalten mussten, sagen, dass dies einfach an blanker Ideenlosigkeit grenzt aber Haters always gonna hate! Mit der Episode Peter beinhaltet die zweite Staffel, dann auch die für mich, bis jetzt beste Folge der ganzen Serie was zum einen an der Emotionsgeladenheit darin aber auch an dem schon mal hier erwähnten absolut genialen Retro-Vorspann (von mirja  liebevoll als TRONtro bezeichnet :)) liegt
 Charakterentwicklung:
Olivia ist auch weiterhin immer noch der wichtigste Charakter der Serie und man findet auch neue über sie heraus, wie, dass sie einst zu einer Gruppe von Versuchskindern gehört hatte mit denen Walter durch Experimente mit dem Medikament Cortexiphan, erneut den Übergang auf die andere Seite schaffen wollte. Dadurch hat sie neben immer wiederkehrenden Visionen und Wahrnehmungen auch die Fähigkeit erhalten bei starken Emotionen ins andere Universum zu wechseln. Peter kommt jedoch durch seine Vergangenheit nun aber eine weitaus grössere Rolle zu und ich würde sogar sagen, dass er sich in der letzen Hälfte der Staffel zum wichtigsten Charakter entwickelt, da sich das zweiteilige Finale nur allein um seine Rettung aus dem anderen Universum dreht. Zudem scheinen Olivia und Peter langsam doch mehr als nur blosse Kollegialität und Freundschaft für einander zu empfinden.
 Fazit:
Wenn man vielleicht gegen Ende der ersten Staffel das Interesse an der Serie verlor sorgt die Zweite sicher dafür, dass     man sofort wieder süchtig wird. Man merkt, dass die Macher der Serie, wie bei LOST schon auf grosse Mysterien in kleinen Häppchen setzen, die dann gegen denn Schluss herrlich schön aufgebauscht werden und genau das ist es auch sicher was Fans wie mich bei der Stange hält und man mehr über das andere Universum und seine kleinen feinen Unterschiede in Vergleich zu dem unsrigen erfahren will.
Meine Lieblingsfolgen dieser Staffel sind neben der schon erwähnten Peter, unter anderem Brown Betty, Over There Part 1 & 2
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8 Responses to “Wir reden über: Fringe – Staffel 2”


  1. 1 bullion September 10, 2011 um 10:58 pm

    Das Finale der zweiten Staffel bereitet eine grandiose dritte Staffel vor. Ganz großes Serienkino. Fast so gut wie „Lost“ in seinen besten Zeiten.

  2. 5 Julian September 11, 2011 um 1:06 am

    Die Retro-Folgen sind grandios. Verwaschene Farben, Retro-Spielzeug (in der letzten Folge waren es die Ghostbusters – erinenrt mich an früher) etc. – und langsam fand die Serie einen eigenen Stil!

    Bei Akte X waren es nicht nur die Aliens. Das hatte ich neulich zu sehr verkürzt. Anfangs gab es immer eine Alien und eine rationale Erklärung, später gab es Mutanten, Zombies, allerlei mythologisches, siamesische Zwillinge (schau dir mal die Folge „Zirkus“ an – ganz großes Kino), die Regierung (meist in Kombination mit Aliens) und immer wieder gerne: Satanisten.

  3. 6 spanksen September 11, 2011 um 12:11 pm

    Mmmh, jetzt hast du mich überzeugt

  4. 7 maloney8032 September 11, 2011 um 6:29 pm

    @Julian: Satanisten sind ja eh schuld an allem…sieh dir nur Lady Gaga an 😉
    @Spank: HA! At last!


  1. 1 Kaputte Universen « Going To The Movies Trackback zu Januar 27, 2012 um 6:08 am

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