Black bandana, sweet Louisiana, robbin‘ on a bank in the state of Indiana

Ich muss zugeben, dass ich mich eigentlich bis vor 2006 nie wirklich gross mit der Musik der Red Hot Chili Peppers beschäftigt habe, was zum einen wohl daran lag, dass ich die Band eigentlich überhaupt nicht kannte und damals einfach noch zu jung war um vorher ein Stück von ihnen so richtig würdigen zu können. Als dann aber im Jahr 2006 in Radiostationen besonders Dani California aus dem Album Stadium Arcadium beinahe in der Endlosschleife lief, fing ich dann doch an mich für die Jungs oder besser gesagt ihre Musik zu intressieren.

Nachdem von vielen Fans kritisiert wurde, dass im vorangegangenen Album By the Way der typische Funkstil der Band etwas vermisst wurde, stimmte man wieder altbekannte Klänge an. Wie keine andere ihrer Platten schafft Stadium Arcadium den Spagat zwischen „hart“ und „zart“, so als hätte Anthony Kiedies versucht sein Leben mit der exzessiven Vergangenheit und seinem damals aktuellen Familienleben musikalisch wiederzugeben.

Obwohl Dani California bei weitem dass erfolgreichste und auch meiner Meinung nach eingängigste Lied daraus ist, gefallen mir Snow (Hey Oh) und Torture Me einfach noch ein Tick besser. Was zum Grossteil den Gitarren Soli von John Frusicante zu verdanken, der einfach wieder mal beweist, dass er mit überragend talentierten Fingern gesegnet ist und der teilweise einfach immer einen Schritt weiter geht. Umso grösser war dann auch der Verlust als er 2009 seinen Ausstieg bei den Chilis bekannt gab um sich fortan seinen Solo-Projekten zu widmen.

Dani California

Snow (Hey Oh)

Torture Me

Charlie

Especially in Michigan

Es ist meiner Meinung nicht das absolut beste Album der Band, dafür sind vielleicht einige Stücke zu brav aber dennoch sind sicher 90 Prozent der Songs absolute Ohrwürmer, die den so unverkennbaren Stempel der Gruppe tragen. Fans und Liebhaber von ungeschminkten Funk Rock und extasischen Gitarrengriffe kommen mit Sicherheit auf ihre Kosten.

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4 Responses to “Black bandana, sweet Louisiana, robbin‘ on a bank in the state of Indiana”


  1. 1 spanksen August 30, 2011 um 12:18 pm

    Mein Favorite von der Stadium Arcadium ist übrigens Warlocks, was für ein Hammer Funk Track

  2. 2 spanksen August 30, 2011 um 12:19 pm

    Da ich das ganze Wochenende nicht da war konnte ich mir das neue Album erste heute kaufen, bin echt gespannt drauf

  3. 3 maloney8032 August 30, 2011 um 4:47 pm

    „Warlock“ ist wirklich auch ziemlich genial und auch da lebt das stück einfach wieder von Johns Genialität!


  1. 1 1. Allgemeine Altpapiersammlung « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu November 25, 2012 um 8:01 am

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