Wir reden über: American McGee’s Alice

Ich erwähnte  hier ja schon mehrere Male dass American McGee’s Alice zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört und das dieses Jahr endlich die langersehnte Fortsetzung erscheint bringt mich dass nur noch mehr in Ekstase. Deshalb möchte ich vor dessen Veröffentlichung auch noch mal ein Resumé über den absolut genialen Vorgänger ziehen.

Story:

Alice liebt es Teeparty im Wunderland zu veranstalten und zusammen mit ihren Freunden, dem Hutmacher, der Grinsekatze und dem Weissen Kaninchen in dessen fantastischer Landschaft herumzutollen. Doch leider schenkt sie während ihrer Aufenthalte in der Fantasie der Realität dabei keinerlei Beachtung und vergisst alles was um sie herum passiert. Ein fataler Fehler! Denn nachdem ein Feuer in ihrem Wohnhaus ausbricht, merkt sie davon überhaupt nichts und so ist es als sie die Gefahr realisiert schon viel zu spät um jemanden zu helfen und sie kann sich gerade noch in letzter Sekunde selbst retten und muss hilflos mit ansehen wie ihre gesamte Familie vom Feuer vernichtet wird. Nach diesen traumatischen Erlebnissen landet Alice in einer psychiatrischen Anstalt, aber auch dort  versucht  sich immer noch ins Wunderland zu flüchten um dort wenigstens ein bisschen Frohsinn zu erleben. Doch das hat sich seitdem ziemlich verändert und als Spiegelbild ihrer kranken Psyche ist es zu einem wahren Alptraumreich mutiert, indem die Herzkönigin eine grausame Terrorherrschaft begonnen hat und jede und jeden versklavt hat. Nun liegt es an Alice das Wunderland aber auch sich selbst wieder in Ordnung zu bringen.

Gameplay:

„Alice“ ist ein klassisches Point and Klick Adventure, bei dem man sich durch mehre Level kämpfen muss. Wobei die Level dabei die einzelnen Bereiche des Wunderlands wie , das Spiegelland, der Teich der Tränen oder das Schloss der Herzkönigin, darstellen. Um ein Level erfolgreich abzuschliessen gilt es einerseits diverse Gegner und Bosse aus dem Weg zu räumen, andererseits aber auch mehr oder weniger schwere Rätsel zu lösen, bei denen vor allen die Geschicklichkeit gefragt ist. Als verlässlicher Führer durch das ganze Spiel fungiert die Grinsekatze, die Alice immer wieder in Verse verpackte Anweisung erteilt um sie so nächsten Aufgabe zu geleiten. Das Itemarsenal besteht hauptsächlich aus Waffen und Zaubertränken, die einem entweder grösser, schneller, stärker oder gar ganz unbesiegbar machen. Leider lässt sich beim auswählen einer solchen das Spiel nicht mit dem Anzeigen eines kompletten Inventars pausieren, sondern man muss die Waffe gleich während eines Kampfes austauschen was zeitweise ziemlich riskant ist.

Grafik:

Im Vergleich zu heutigen Spielen kommt das Aussehen einzelner Figuren, zusammenklappbaren Kartonpuppen gleich, doch da das Spiel schon ungefähr 10 Jahre auf dem Buckel hat verzeiht man ihm das. Denn die Ilustrationen in Anfangssequenz und  Titelmenü sind nach wie vor hervorragend. Auch das eigentliche Design der Figuren als zombieähnliche Schreckensgestalten ist überaus gelungen, da zuweilen alles weniger wie ein Computerspiel als wie ein Horrorfilm aussieht.

Fazit:

Es ist nicht gesagt, dass jeder der „Alice im Wunderland“ mag auch gleich „American McGee’s Alice“ mag doch ich habe gleich nach den ersten fünf Minuten gemerkt, dass ich dieses Spiel LIEBE. Die Charaktere sind herrlich abgefuckt aber trotzdem sind Sympathieträger wie die Grinsekatze, das weisse Kaninchen und natürlich Alice immer irgendwie liebenswert und man fühlt doch jede Sekunde des Spiels mit ihnen mit. Die Hintergründe sind teilweise so abgefahren das man meinen könnte man wäre direkt in der Hölle gelandet und bei dem den Kämpfen mit den dämonischen Schergen der Königin spritzt literweise Blut.  Kurzum gesagt das Spiel ist AWESOME AWESOME und AWESOME!!!

3 Responses to “Wir reden über: American McGee’s Alice”


  1. 1 Damian April 26, 2011 um 8:01 am

    „klassisches Point and Klick Adventure“? Eher ein Jump’n’Run, nicht?

    Aber ansonsten: In der Tat ein cooles Spiel. Zudem fand ich das ganze damals ziemlich gruselig.


  1. 1 Wir reden über: American McGee’s Alice vs Tim Burtons Alice in Wonderland « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu Juli 29, 2011 um 10:47 pm

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