Wir reden über: Sucker Punch

„If you don’t stand for nothing, you’ll fall for anything!“

Hätte mich jemand gefragt bevor ich Sucker Punch gesehen habe was der Grund ist den Film zu sehen hätte ich wahrscheinlich gesagt, wegen den awesome Actionsequenzen, und den halbnackten arschtretenden Mädels, allen voran Vanessa Hudgens. Nachdem ich den Film nun gesehen habe würde ich jemanden den Film gerade wegen den awesome Actionsequenzen, und den halbnackten arschtretenden Mädels, allen voran Vanessa Hudgens empfehlen.

Story:

Eine Frau stirbt und hinterlässt ihre zwei Töchter ganz alleine auf der Welt..ganz alleine? Nicht ganz das ist ja noch der Stiefvater, der aber nur hinter dem Geld her ist, das seine Frau den beiden Mädchen vermacht hat und darum müssen diese natürlich aus dem Weg geschafft werden. Die Jüngere der beiden versucht er gleich selbst zu beseitigen doch ihre ältere Schwester lässt dies natürlich nicht zu und versucht ihn mit einer Pistole zu erschiessen, doch leider trifft sie dabei versehentlich ihre Schwester und tötet diese sogleich. Durch das Ereigniss so traumatisiert muss sie in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert werden, was ihren „Vater“ natürlich nur zugute kommt und dieser sogar noch ein bisschen drauzahlt dass sie endgültig ruhig gestellt wird indem an ihr eine Lobotomie vorgenommen wird. Jedoch flüchtet sich „Babydoll“ nun in eine Traumwelt, in der sie in einem Bordell angestellt ist und zusammen mit vier anderen Mädchen die Flucht aus dem Etablissement plant. Denn jedesmal wenn Babydoll nun jemanden mit ihren erotischen Tanzkünsten erfreut, tritt sie erneut in eine Traumebene ein um sich dann dort fünf für ihre Flucht so wichtigen Gegenstände zu beschaffen.

Stil:

Wie sagte die Werbung doch so schön der Film sei, „Alice in Wonderland with machine guns“ und genau das trifft die ganze Sache so ziemlich im Kern, dies wurde dann nur noch untermauert als während des Films plötzlich „White Rabbit“ bekannt durch die Jefferson Airplane ertönte. Ich würde sogar soweit gehen und ihn mit meinem heissgeliebten „American McGee’s Alice“  vergleichen, denn auch hier wird die Hauptfigur nach dem tragischen Tod eines Elternteils in die Psychiatrie eingeliefert und versucht dort mithilfe der Fantasie auszubrechen. Doch dieses Spiel kann, weil es deren gleich drei sind teilweise ziemlich verwirrend sein, da man gerade zwischen dem Bordell und dem Irrenhaus nicht immer genau Unterscheiden kann, was bei anderen Filmen wie zum Beispiel „Inception“ wesentlich besser gelöst wurde. Die, ich nenn sie mal „Battle-Ebenen“ in die Babydoll während ihrer Danceperformance immer abtaucht, sind widerrum sehr schöne Hommagen an die Genres des Actionmovies wie Eastern, Kriegsfilm, Horror, Fantasy oder Sciene Fiction. Das ist wahrscheinlich auch einer der ersten Filme Hollywoods die ich sah, in dem die deutschen Bösewichte nicht als Nazis der Wehrmacht aus dem 2.Weltkrieg, sondern als Soldaten der Reichsmacht aus dem 1. Weltkrieg dargestellt wurden.

Charaktere:

Wer eine grosse Einführung in das Leben der Charaktere erwartet hat bei Sucker Punch das Nachsehen, die Ereignisse finden teilweise in so schnellen Abständen statt, dass die Zeit für eine grosse Rahmenhandlung aufzubauen kaum noch vorhanden ist, die einzigen über die man etwas mehr erfährt sind die Schwestern Rocket und Sweet Pea aber das auch nur Bruchstückhaft. Doch angesichts der pompösen Bilder die einem immer wieder serviert werden kommen diese Kritikpunkte aber auch gar nicht gross auf.  Schauspielerisch läuft der Film natürlich auch nicht gerade auf Oscarniveau mit, besonders wenn Hauptdarstellerin Emily Browning eigentlich die ganze Spielzeit über mit einem Gesichtsausdruck in die Kamera schaut, als hätte man ihr gerade mitten ins Gesicht geschlagen. Trotzdem kann ich mich nicht beschweren auch wenn ich als Mann vielleicht durch ein paar leicht bekleidete Mädchen schnell zu so einer Meinung hinreissen lasse.

Fazit:

Sucker Punch kann man ohne weiters als richtigen Männerfilm bezeichnen, der hierfür all die nötigen Voraussetzungen mit sich bringt. Es gibt leichte Mädchen, harte Gewalt und auch noch eine Vielzahl an Kraftausdrücken. Hinzu kommt noch, dass Regisseur Zack Snyder hier im Gegensatz zu seinen früheren Werken wie „300“ oder „Watchmen“ erstmals seine eigene Geschichte schrieb auch wenn man das meiste so irgendwo, wenn auch vielleicht nur im Playboy oder in einem Anime, schon mal gesehen hat. Dennoch ist er für mich bis jetzt das Highlight des Kinojahres 2011.

Werbeanzeigen

22 Responses to “Wir reden über: Sucker Punch”


  1. 1 graval April 3, 2011 um 11:16 pm

    Immernoch falsch. Es heisst: „If you don’t stand for something, you’ll fall for anything.“ :mrgreen:

    Und noch was: Du hast völlig Recht. Scheissfilm das. 😛 \o/

  2. 2 maloney8032 April 3, 2011 um 11:29 pm

    1. Shudup

    2. Wer behauptet Scheissfilm?

  3. 3 Damian April 4, 2011 um 6:51 am

    Scheiss Film. Voll keine Story und unrealistisch und unlogisch und überhaupt voll doof und dumm und so. Weisch.

  4. 4 donpozuelo April 4, 2011 um 7:00 am

    Schönes Fazit – obwohl in Sachen „Männerfilm“ war ich doch erstaunt, wie viele Damen bei uns im Kino zu sehen waren. Aber vielleicht waren das nur die, die sich Inspirationen für zuhause geholt haben 😉

    Neben all dem, was du so erwähnst, muss ich auch noch sagen, dass ich den Soundtrack echt großartig fand. Der rettet dann doch vieles.

    • 5 maloney8032 April 4, 2011 um 8:01 am

      Als ich da war bestand das Publikum hauptsächlich aus männlichen Zuschauern und die Weibchen wurden wohl einfach migeschlefit ob sie wollten oder nicht, so als Pendant zu Twilight vo ja die Männer meistens gegen ihren Willen, gezwungen wurden sich die Leinwandtortur anzusehen 😀

  5. 6 christiansfoyer April 4, 2011 um 7:35 am

    Achtung, kluggeschissen: die Schwestern sind Rocket und Sweet Pea. Mir konnten die Visuals und der, zugegeben wirklich sehr tolle, Soundtrack ja nicht so viel retten, dennoch werd ich wohl dem Director’s Cut auf Blu-ray nochmal ’ne Chance geben, sofern der denn hierzulande erscheint

  6. 7 christiansfoyer April 4, 2011 um 7:37 am

    Ach, und übrigens: nix Vanessa Hudgens! Abbie Cornish!! 😉

    • 8 maloney8032 April 4, 2011 um 7:49 am

      Ja meinte ich ja auch :mrgreen: und ich befürchte, dass das ganze wiedermal dann nur auf der Blue-Ray zu sehen ist und die DVD Jünger das Nachsehen haben. Nönö schon Vanessa Hudgens aber Abbie cornish war auch ziemlich hot 😛

  7. 9 Nils April 4, 2011 um 9:04 am

    Muss ich unbedingt noch gucken!

  8. 10 christian April 5, 2011 um 11:41 pm

    Was ist nur mit meinem Frauengeschmack los, ich fand jede einzelne der Damen schrecklich uncharmant. Wahrscheinlich bin ich noch nicht alt genug, um auf Lolitas zu stehen 😛

  9. 12 Kelhim April 6, 2011 um 8:17 pm

    Ein Kollege hat sich den Film ebenfalls angesehen, aber die Schauspieler müssen wohl grottig gewesen sein. Was natürlich nichts daran ändert, dass eine halbnackte arschtretende Vanessa Hudgens mitspielt. *g*

  10. 16 Alena April 29, 2011 um 10:52 am

    ich denke das viele von euch den sin des Fims gar nicht verstanden haben denn es ist , so finde ich, gerade ein Film für Teenager und gerade für Mädchen. Denn das was im Film gesagt wirt ist sehr viel interessanter, gerade für Jugentliche die an einem punkt nicht mehr weiter wissen um sie wieder zum weiter kämpfen auf zu vorden und eine Selbsbewuste Junge frau zu werden, sich nicht von schlechten menschen in die Falsche Richtung zehen zu lassen.Also ich für mein teil fand denn film echt gut und die story st super gemacht. Es wird glaubig erst interessant wenn man in vestanden hat

  11. 17 Raine Juni 7, 2011 um 7:16 pm

    Ich würde den Film nicht auf einen „Männer-“ oder „Frauenfilm“ herunterbrechen. Ich glaube, dass beiden Geschlechtern dieser Film gefallen kann, gerade wegen der Action und den süßen Mädels.
    Aber mir hat das nicht gereicht, um den Film wirklich gut zu finden. Ich hab mich ab der zweiten Kampfszene trotz toller Effekte gelangweilt, weil es mir schlicht egal war, welche der Protagonistinnen als erstes drauf geht.
    Auch bei Filmen kommt es halt manchmal eher auf die inneren (bzw. inhaltlichen) als auf die äußeren Werte an. 😉

  12. 18 Dos Corazones Juni 18, 2011 um 4:28 pm

    Der Film war ok, weil er cool gedreht war und super aussieht (natürlich besonders die 5 Kampfamazonen 😉 )
    Aber die Dialoge!!! Ach, über die könnte ich mich stundenlang aufregen – bringt aber nichts. Auf BluRay muss der Film dann trotzdem gekauft werden 🙂


  1. 1 Review: SUCKER PUNCH « ChristiansFoyer Trackback zu April 11, 2011 um 5:58 pm
  2. 2 ChristiansFoyer : Review: SUCKER PUNCH Trackback zu Juli 6, 2011 um 1:55 pm
  3. 3 Wir reden über: Cowboys and Aliens « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu August 7, 2011 um 4:46 pm
  4. 4 Wir reden über: The Lone Ranger | The Sweet Nonsense Trackback zu August 9, 2013 um 2:52 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s




Aktuell:

Stimmung:
Amerikanisch
Schauen:
Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.
The Legend of Korra - Book 2 : Spirits
The World's End
Hannibal
Shingeki no Kyojin (Attack on Titan)
Hören:
Daft Punk - Random Access Memories
Caravan Palace - Caravan Palace
Lesen:
Homestuck
Spielen:
Flow
Flowers
Journey
Warten auf:
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Captain America: The Winter Soldier
Machen:
Something, something,useless!

Wieviel mal geklickt?

  • 477.552 hits
Werbeanzeigen

%d Bloggern gefällt das: