The Rat of Masashi Kishimoto

Nachdem ich die letzten Male westliche Künstler präsentiert habe, möchte ich jetzt gern wieder einen Mangaka vorstellen. Es handelt sich um Masashi Kishimoto, ohne den es den wunderbaren Ninja-Manga „Naruto“ nicht gäbe.

Zum Künstler:

Masashi Kishimoto wurde 1974 in der japanische Präfektur Okayama in Nagi geboren. Das Talent zum zeichnen eignete er sich schon im Kindesalter an, als er stets seine Lieblingsmangas „Dr. Slump“ und „Dragonball“ von Akira Toriyama abzeichnete. Mit 16 Jahren begann er dann aber sich selbst eigene Geschichten  auszudenken und zu zeichnen wobei er aber zuerst seinem Studium an der Kunsthochschule Vorrang gab. Mit 21 Jahren gewann er mit seinem Manga „Trick“  den „Hop Step-Preis“ des bekannten Mangamagazins „Jump“. Dies legte sogleich auch den Grundstein für seine Mangaka Karriere, da er dort umgehend unter Vertrag genommen wurde. Das Pilotkapitel  zu seinem bis heute erfolgreichsten Werk „Naruto“ erschien dann 1999 in der 43. Ausgabe des Jumps.  Sein Zwillingsbruder Seishi ist ebenfalls Mangaka und Autor des Mangas „666 Satan“, im englischen Sprachraum auch bekannt unter dem Titel „O-Parts Hunter“.

Zum Werk:

Die Geschichten des abenteuerlustigen und ramenliebenden Ninjaschülers Naruto sind mit Sicherheit Kishimotos bekanntestes und erfolgreichstes Werk. Bis heute zählt der Manga über 570 Kapitel in 54 Bänden die auch in einer bis jetzt über 400 Folgen fassenden Animeserie verfilmt wurden. Wobei diese in zwei Staffeln aufgeteilt wurde. Der erste Teil der Serie, mit dem schlichten Titel „Naruto“  erzählt die Abenteuer des 13-jährigen Narutos während „Naruto Shippūden“ drei Jahre später nach einen Zeitsprung wieder einsetzt und die Charaktere reifer und erwachsener aber dennoch mit den gleichen Charaktereigenschaften zeigt.

Meine Meinung:

„Naruto“ ist zusammen „One Piece“ und „Shaman King“ einer meiner Lieblingsmangas, weil diese sehr ähnlich aufgebaut sind,  Erstgenannter aber zum Teil viel ernstere Töne anschlägt, was mich aber genau auch anspricht. Der Zeichenstil Kishimotos lässt sich auch nicht mit Oda vergleichen, der sehr auf opulente Kampfszenen und viel Detail setzt. Kishimotos Bilder dagegen sind eher ruhig, schlicht und zum Teil geradezu minimalistisch gehalten, grosse Schattierungen und Effektlinien werden viel dezenter eingesetzt aber wie auch bei One Piece entspricht der Stil nicht dem eines klassischen Mangas und eher wieder einem Comic.

3 Responses to “The Rat of Masashi Kishimoto”


  1. 1 Dr. Borstel Januar 12, 2011 um 5:45 pm

    Minimalistisch? Na ja. 😉 Stellenweise gefällt mir „Naruto“ sehr gut, hervorzuheben sind etwa die Zabuza-Storyline oder Teile der Geschichte um Orochimaru. Dann wieder artet der Manga in ein wirres Gekloppe aus, das immer mal wieder deutlich macht, dass die Serie sich doch eher an ein jüngeres Publikum als mich richtet (dafür aber stellenweise auch ziemlich blutig ist, was Kishimoto hoch anzurechnen ist). Nicht umsonst mag ich in der Rege eher die Charaktere, die nicht gleich gedankenlos draufhauen, so wie Shikamaru oder Kabuto. Man merkt schon, Naruto ist nicht unbedingt die Art Hauptfigur, mit der ich gut klarkomme. 😀

    Bester Moment: Als Haku Zabuza gegen Kakashi deckte, und daraufhin Zabuzas Rache an seinem Auftragsgeber. So sollte einen Shonen-Manga sein.
    Schlimmster Moment: Als Gaara anfing, nach dem Kampf gegen Naruto Gefühle zu zeigen. Brrr. Hat den Charakter komplett versaut.

    • 2 maloney8032 Januar 12, 2011 um 6:20 pm

      1. Minimalistisch im positiven Sinn und im Vergleich zu One Piece

      2. Stellenweise ist er aber für jüngere Leser fast zu hart (Köpfe die rollen und Leute die explodieren)

      3. Mein Highlight der serie ist ja Kakashi Gaiden die seine Vergangenheit beleuchtet…genial 😀

  2. 3 graval Januar 12, 2011 um 5:48 pm

    Like. Auch wenn ich vorallem das Artbook toll fand, die Mangas habe ich nicht gelesen und atm auch genug anderes um die Ohren. 🙂


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