Wir reden über: Tales of Monkey Island – Episode 1: Launch of the Screaming Narwhal

 “ Do ya mind? I be in the middle of an unholy ceremony here!“

„Unholy THIS!“

Endlich! Nachdem es zuerst von offizieller Seite hiess  Tales of Monkey Island erscheine nur in englischer Sprache, dachte ich schon ich käme nie in den Genuss, Guybrush Threepwood ein weiteres mal auf der Suche nach irgendwelchen kombinierbaren Gegenständen  durch die Karibik zu jagen. Doch dann lag diese Wochen das lang ersehnte Spiel bei mir in Briefkasten, da ich es mir kurz nach Bekanntgabe des deutschen Veröffentlichungstermin per Netz zukommen lassen habe. Der neuste Streich ist chronologisch gesehen das fünfte Spiel der Reihe, die Macher betonten aber ausdrücklich, dass es aber erst nach einen noch nicht erschienenen unbekannten fünften Teil spiele und somit mindestens der sechste Teil sein muss.

Steuerung:

Der mächtigste Pirat der Welt wird abermals via einer Kombination aus Maus und Tastatur gesteuert, wobei lediglich die Richtung und Geschwindigkeit die Guybrush einschlägt mit dem Keyboard, genauer gesagt mit Pfeil- Shifttasten, bestimmt wird. Handlungen jeglicher Art werden ausnahmslos mit der Maus ausgeführt, wobei man nicht mehr zwischen entsprechenden Handlungen wie „Nimm, „Rede mit“, „Drücke“ oder „Öffne“auswählen kann , da diese für alle Objekte und Personen bereits einprogrammiert wurden, einzig im Inventar stehen die Features „Untersuchen“ und „Kombinieren“ zur Verfügung. Dieses wiederum lässt sich durch einen Schwenk des Mauszeiger an den rechten Bildrand öffnen, was am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte.

Grafik:

Man setzt wie beim vierten Teil schon auf  Figuren und Hintergründe in der dritten Dimension, wobei ich mir in diesem Punkt noch nicht ganz schlüssig bin was ich davon halten soll. Einerseits ist seit erscheinen des letzten Part fast ein Jahrzehnt vergangen was in der Computertechnik einem Quantensprung gleichkommt, was vor allem den Hintergründen und statischen Objekten wie Bilder und Schriften im Spiel anzusehen ist. Andererseits sind die animierten Teile im Spiel allen voran natürlich die Spielfiguren nicht auf dem Niveau der heutigen Zeit auf dem sie eigentlich sein könnten, dafür sind sie mir einfach zu kantig und harmonieren zu wenig mit ihrer Umgebung. Dennoch erinnert mich dieser Teil wieder sehr stark an „Curse of Monkey Island“ welcher ja bekanntlich für mich der beste Teil der Reihe war.

Audio:

Ein weiteres Mal wurde in der Originalfassung Domic Armato als Guybrush verpflichtet der mit den Sprecher(inne)n von Elaine und LeChuck der Einzige ist der schon in den Vorgängern am Mikrofon tätig war, Charaktere wie die Vodoolady oder Stan die ebenfalls in allen bisherigen Spielen vorkamen wurden neu besetzt. Nach langen Spekulationen war dann auch erstaunlich schnell klar das Norman Matt in der deutschen Version wieder im Synchronstudio stehen wird um Guybrush zu vertonen. Sowohl Armato in der englischen als auch Matt in der deutschen Version  machen einen absolut genialen Job und bringen die nötige Mischung aus Naivität und Selbstüberschätzung rüber die es braucht um Guybrush einfach Guybrush sein zu lassen. Natürlich darf bei einem Monkey Island Spiel auch die altbekannte Titelmusik nicht fehlen, die erneut wunderschön aufbereitet wurde ohne die Melodie auch nur ansatzweise zu verändern.

Zur Episode:

Wieder einmal hat Dämonenpirat, ehemals Zombiepirat, ehemals Geisterpirat, LeChuck die bezaubernde Mrs. Guybrush Threewood, Elaine Marley entführt und nur ihr unerschrockener Ehemann kann sie mittels eines magischen Vodooschwert befreien. Doch als Guybrush LeChuck den Gnadenstoss versetzten will, verwandelt sich dieser auf unerklärlicherweise in einen Menschen und infiziert Gyubrushs  linke Hand mit Vodoopocken. Kurz darauf explodiert auch noch das ganze Schiff auf dem sie sich befinden und der Mächtige Pirat wird an den Strand der Insel „Flotsam Island“ gespült. Hier wehen aber alle Winde auf das Zentrum der Insel zu, was ein entkommen von dieser komplett unmöglich macht.  Um vom böhigen Eiland wegzukommen muss man sich unter anderem mit sensationeller Schiffkaperung, fanatischen französischen Ärzten oder dramatischen Dschungelschnitzeljagden befassen und immer mit dem Ziel vor Augen, zur liebreizenden Elaine  zurück zu kommen und LeChuck davon abhalten die Herrschaft über die Karibik an sich zu reissen.

6 Responses to “Wir reden über: Tales of Monkey Island – Episode 1: Launch of the Screaming Narwhal”


  1. 1 donpozuelo November 15, 2010 um 10:41 am

    ja, Monkey Island… immer noch eins der besten Spiele überhaupt. Seit du hier immer wieder auf den neuen Teil aufmerksam machst, bin ich aufmerksam geworden (hört, hört)…

    Aber ich werde erstmal weitere Berichte von dir abwarten, bevor ich mich zum Kauf entscheide. 🙂

  2. 3 Dos Corazones November 15, 2010 um 10:48 pm

    ICH WILL MONKEY ISLAND 3 HABEN!! Für mich ist der zweite Teil ja das beste Spiel aller Zeiten – Spuckwettbewerb…
    Die Rätsel sollen jetzt ja nicht mehr so großartig sein, oder?

  3. 5 Julian November 28, 2010 um 1:46 am

    Ich weiß immer noch nicht recht, was ich vom neuen MI halten soll. Die Steuerung und die Rätsel sind besser als beim ersten 3D Versuch damals, aber wenn ich an meine Favoriten Secret & Revenge denke… Mann, die spiele ich jedes Jahr mindestens einmal (ebenso Indy 3&4). MI und 3D ist für mich irgendwie komisch. Am liebsten mag ich einfach die alte VGA Grafik, den Miditon, die Pixel, den Lavasee, Le Chucks Skelettassistenten und natürlich Lemonhead!

  4. 6 maloney8032 November 28, 2010 um 7:37 am

    Ich preferiere ja 2 und 3 , obwohl ich den ersten Teil natürlich auch nicht aussen vor lassen kann, aber der 4 Teil ging ja mal überhaupt nicht.

    Btw. herzlich willkommen


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