The Rat of Walton Ford

Walton Ford hab ich per Zufall über eine Dokumentation im Fernsehen entdeckt und fand sofort, dass seine Art Tiere zu porträtieren einfach genial und einzigartig ist.

Zum Künstler:

Watlon Ford wurde 1960 in Larchmont im Bundesstaat New York geboren. Sein erstes Gemälde veröffentlichte er 1997 unter dem vielsagenden Titel „Baba-B.G.“ Weitere Bilder folgten mit ebenso merkwürdigen und ausgefallenen Namen wie „Sensations of an Infant Heart“, „Moriré de Cara al Sol“ oder „A Monster From Guiny“. Ford stellte seine Werke in diversen renommierten Galerien und Museen aus unter anderem in der Paul Kasmin Gallery, in New York, wo er auch regelmässig ausstellt, in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof und Museum für Gegenwart in Berlin oder aktuell im Museum Albertina in Wien. Bei Auktionen bringen seine Bilder bis zu sechsstellige Beträge ein und zu seinen Käufern gehören Grössen wie Mick Jagger oder Modedesigner und Regisseur Tom Ford.

Zum Werk:

Fords Werke sind überwiegend grossflächige Tierprotraits, aus Aquarell, Gouache, Tinte und Bleistift. Seine Arbieten sind unverkennbar an Gemälde und Stiche des 17. bis 19. Jahrhunderts, wie zum Beispiel die von John James Audubon angelehnt. Sie unterscheiden sich jedoch in markanten Details von ihren Inspirationen, denn die Inhalte sind zum teil sehr bizarr aber auch komisch oder brutal, sie spiegeln auf teils befremdliche Weise das Eingreifen des Menschen in die Natur ein oder einfach nur die Grausamkeit der Wildnis an sich auf. So sieht man auf einem seinen Gemälden Motive wie, Einen riesigen Truthahn der einen Papagei zerquetscht, einen abgemagerten sterbenden Löwen oder eine Horde Affen die sich über eine reich gedeckten Tafel hermachen.

Meine Meinug:

Ich mochte die alten Tierbücher und die darin abgebildeten Tierportaits, die schon fast wie Fotografien aussahen, schon immer. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich das ich sofort gefallen an Walton Ford und seinen Bildern gefunden habe, auch wenn er die Tiere in „nur“ ganz gewöhnlichen Situationen porträtiert hätte. Doch durch seinen Hang zu bizarr und kurios in Szene gesetzten Naturschauspielen verfiel ich ihm sofort und wenn ich dass nötige Kleingeld hätte würde ich mir eins seiner Werke auf der Stelle über den Kamin hängen (Sofern ich den auch besitzen würde) .

Zum Schluss möchte ich auch nochmals auf Gravals ersten Stunk Post seit geraumer Zeit hinweisen, er stellt die Comiczeichnerin Katie Cook vor.

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2 Responses to “The Rat of Walton Ford”


  1. 1 donpozuelo September 16, 2010 um 2:40 pm

    Der hat uns sogar mal hier in Berlin beehrt. Da habe ich ein paar Sachen von ihm gesehen. Echt interessant, der Typ…


  1. 1 Damn nature, you’re scary! « Jason Auric – Sweet Nonsense Trackback zu September 28, 2011 um 9:58 pm

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