“You are wihout doubt the worst pirate I’ve ever heard of!- But you have heard of me.”
Piratenfilme waren ja in Hollywood lange Zeit verpönt, zu ungehobelt, grob und banal für das so anspruchsvolle Kinopublikum dieser Tage, lieber setzte man auf Weltraumschlachten, sinkende Luxusdampfer oder Weltuntergänge jeglicher Art. Deshalb kann man die Zahl der erfolgreichen Filme über Seeräuber auch nahezu an einer Hand abzählen. Doch dann kamen ein paar findige Schreiberlinge der Traumfabrik auf die glorreiche Idee einen Film basierend auf einer Attraktion aus den Disney-Freizeitparks zu realisieren und et voilà war mit Fluch der Karibik eine der grössten Erfolgsserien der jüngeren Filmgeschichte geboren.
“I can’t pick my left nostril without risking a lobotomy!”
Nachdem sich einige Leute darüber beschwert haben ich liesse mir mit dem zum nächsten Review von ” Tales of Monkey Island” allzu lange Zeit, werde ich nun niemanden mehr warten lassen und bringe hiermit das Resumé zu Episode 4.
” Do ya mind? I be in the middle of an unholy ceremony here!”
“Unholy THIS!”
Endlich! Nachdem es zuerst von offizieller Seite hiess Tales of Monkey Island erscheine nur in englischer Sprache, dachte ich schon ich käme nie in den Genuss, Guybrush Threepwood ein weiteres mal auf der Suche nach irgendwelchen kombinierbaren Gegenständen durch die Karibik zu jagen. Doch dann lag diese Wochen das lang ersehnte Spiel bei mir in Briefkasten, da ich es mir kurz nach Bekanntgabe des deutschen Veröffentlichungstermin per Netz zukommen lassen habe. Der neuste Streich ist chronologisch gesehen das fünfte Spiel der Reihe, die Macher betonten aber ausdrücklich, dass es aber erst nach einen noch nicht erschienenen unbekannten fünften Teil spiele und somit mindestens der sechste Teil sein muss.
Könnte es sein dass Graval mich mit seiner “Headerwechslereititis” angesteckt hat? Eigentlich wollte ich ja nur die letzten zwei Tage, zur Feier des Erscheinens von “Tales of Monkey Island” einen kurzzeitigen Spezialheader hochladen nämlich diesen hier:
aber dann packte mich die Bastelwut und ich hab noch einen mit dem mächtigsten Piraten weit und breit auf den Bildschirm gezaubert.
wahrscheinlich werd ich sie nicht ganz so oft wechseln wie auf Ploppers Wörld, aber man weiss ja nie, mal sehen was als nächstes kommt.
Jetzt ist es definitiv, Tales of Monkey Island kommt nach der englischen Veröffentlichung im Juli dieses Jahres, am 26. Oktober auch in deutscher Sprache auf den Markt. Dies kündigt das Hamburger Entwickler- und Publisher-Studio Daedalic Entertainment im Rahmen einer Pressemitteilung vom 18 August an. Es ist anzunehmen dass die altbekannten Synchronsprecher, allen voran Norman Matt wieder mit von der Partie sein werden. Na dann können wir uns zurücklehnen und bis bis zum 26. Oktober nur noch das wartespielchen spielen.
Escape from Monkey Island ist der vierte Teil der Monkey Island Reihe. Für mich, und auch für viele andere Fans, ist es der schwächste Titel der gesamten Reihe.
Story:
Guybrush und Elaine haben geheiratet und sind nun aus ihren Flitterwochen nach Mêlée Island zurückgekehrt. Dort angekommen müssen sie feststellen dase Elaine einfach für tot erklärt wurde und ihr Anwesen kurz vor dem Abbruch steht. Guybrush kann den aber in letzter Sekunde noch ein Ende setzten doch, der Glaube an das Ableben der Gouverneurin bleibt weiterhin bestehen, zudem will auch noch ein gewisser Charles L. Charles Gouverneur werden. Damit dieses Missverständnis aus der Welt geschafft wird soll Guybrush zu Elaines Anwälten auf Lucre Island segeln. dort angekommen trifft er auf den Immobillienhai Ozzie Mandrill der die gesamte Karibik, mithilfe des mächtigen Voodootalisman der ultimativen Beleidigung, zur Tourismuszone machen will.
Gameplay:
Im Vergleich mit seinen Vorgängern besitzt Teil 4 die umständlichste Steureung. Guybrush wird mit den Pfeiltasten von Ort zu Ort zu navigiert. Aktion und Handlungen können mit beliebig wählbaren Tasten ausgeführt werden. Wer sich an eine “Click and Point”-Steurung gewöhnt ist könnte anfangs Mühe mit der Koordination haben. Wie im ersten Teil gibt es im vierten nur einen Schwierigkeitsgrad , wobei die Rätsel nicht wirklich schwierig aber zum Teil ziemlich abwegig sind, wie es an einer Stelle an der man sein zukünftiges oder vergangenes Ich um Items bitten muss. An manchen Stellen kann es sein dass, wenn man die falsche Handlung begeht, nicht mehr weiter kommt was bei seinen Vorgängern nie der Fall war.
Grafik:
Escape from Monkey Island ist komplett computeranimiert, man kriegt aber zum Teil, besonders in den Filmsequenzen, das Gefühl, dass die Ambition ein Computerspiel komplett in 3-D zu gestalten zur damaligen Zeit oder das damalige Team ein zu hoch gestecktes Ziel war, denn die Figuren und Objekte, aber auch die Bewegungen wirken viel zu oft unförmig und unausgereift. Das Design einzelner Charaktere weicht ausserdem zum Teil erheblich von ihren aus den Vorgängern ab so gesehen zum Beispiel bei Zombie-LeChuck.
Audio:
Die meisten Synchronsprecher wurden weitgehend aus dem dritten Teil übernommen, lediglich Elaines Stimme und die einiger wiederkehrender Nebencharaktere wurden neu besetzt, die kommen aber bei weitem nicht an die erst Synchronisation heran. Wieder mit von der Partie ist Dominic Armato, der für einen der grossen Lichtblicke des Spiels sorgt, denn sein Synchrontalent ist wieder überragend . In der deutschen ausgabe wurden alle Stimmen aus Curse of Monkey Island übernommen, doch klingen sie für mich weniger engagiert als zuvor, einzig Norman Matt konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Für den Soundtrack wurden lediglich altbekannte Melodien neu aufbereitet.
Fazit:
Wie schon erwähnt ist der vierte Teil für mich der schlechteste der ganzen Reihe. Es scheint mir so als wollte man unbedingt ein wieder ein Monkey Island-Spiel herausbringen aber es konnte nicht genügend Ideen und Zeit aufgebracht werden um die ganze Sache anständig anzugehen. Naja man hat dann gesehen was dabei heraus kam.
“I’m on a whole new adventure. – Growing a mustache? - No. Bigger than that. - A beard?!?”
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von The Secret of Monkey Island folgte ein Jahr später der zweite Teil.
Story:
Guybrush Threepwood, seines Zeichens Bezwinger des Geisterpiraten LeChuck, ist auf der Suche nach dem mächtigen Piratenschatz Big Whoop doch um diesen zu finden muss er erst einmal von der Insel runter auf der er sich gerade befindet, doch dass ist nicht so einfach, den LeChucks ehemaliger Handlanger Largo LaGrande kontrolliert das Eiland und verweigert jedem Schiff das ablegen. Um die Insel verlassen zu können muss Guybrush eine Voodoopuppe von Largo herstellen, um ihn von der Insel zu verjagen. Doch kurz vor der gloriosen Vertreibung Largos erwähnt Guybrush vor diesen, dass er derjenige war welcher LeChuck, zum zweiten mal, ins Jenseits befördert hat und zum Beweis auch noch ein Stück dessen Bartes behalten hat. LaGrande schnappt sich dann prompt das Überbleibsel seines Kapitäns um ihn damit wieder von den Toten auferstehen zu lassen, wobei er nur eins im Sinn hat, sich an Guybrush Threepwood zu rächen. Der einzige Hoffnungsschimmer den Guybrush, noch hat ist Big Whoop zu finden doch die Karte die zum Schatz führt wurde in vier Teile geteilt und über mehrere Inseln verstreut.
Gameplay:
Wie im ersten Teil wird Guybrush mit Maus und Tastatur gesteuert, die ihn immer dort hin führt wo sich gerade der Cursor befindet. Ebenfalls unverändert blieb die Verbenleiste im unteren Bildschirmrand mit der Guybrush sämtliche Aktionen ausführen kann. Eine grosse Neuerung gegenüber dem ersten Teil, ist dass man zwischen zwei Schwierigkeitsgraden auswählen kann. Im leichten Teil sind die Rätsel leicht zu lösen und die Story mit weniger Charakteren besetzt. Spielt man jedoch im “Profimodus” trifft man auf wesentlich mehr Spielfiguren und manche Rätsel sind nur mit viel Nachdenken lösbar, besonders in der deutschen Version, oder wer würde darauf kommen einen Affen als Schraubenschlüssel zu verwenden nur weil er im englischen “Monkey Wrench” heisst.
Charakterentwicklung:
War Guybrush im ersten Teil noch ein naiver, tollpatschiger Teenager ist er jetzt ein tollpatschiger, naiver Mistkerl, der Köchen Ratten in die Suppe schmeisst damit sie gefeuert werden, Monokel von ohnehin kurzsichtigen Kartographen stiehlt oder seine ehemalige Geliebte anbaggert nur um an ein Stück Schatzkarte zu kommen. Traute sich Guybrush im ersten Teil nur wenig zu so strotzt er nach dem Sieg über LeChuck, den er für sich total ausgeschachtet hat, jetzt fast vor Selbstvertrauen, man mag schon Überheblichkeit sagen.
Als LeChuck das erste mal Guybrush traf war er ein Pirat dessen Körper begraben und der Geist auf Erden wandelte. Mit dem Stück Bart den Guybrush aber dummerweise behalten hatte konnten seine Schergen den vermoderten Körper wieder zum Leben erwecken, als blutdürstigen rachsüchtigen Zombiepiraten. Er war im ersten Spiel zwar der Bösewicht, aber richtig zu gruseln schaffte er nicht. Als Zombie aber konnte mir LeChuck wirklich Gänsehaut einjagen, so bekam ich damals jedesmal beinahe einen Herzinfarkt vor Schrecken, als er im Endkampf immer wieder aus einer neuen Ecke auftauchte. Mit ein Grund hierfür ist wahrscheinlich auch die Überarbeitung der bekannten “LeChuck-Theme”, die im ersten Teil eher sea shanty-mässig daherkam im zweiten aber, trotz 8-bit Sound, richtig gruselig ist.
Hier nochmals zum Vergleich:
LeChuck Theme -Monkey Island 1
LeChuck Theme - Monkey Island 2
Fazit:
Monkey Island 2 ist düsterer als sein Vorgänger, was es, zumindest für mich, umso ansprechender machte. Die Rätsel sind schwerer, die Charaktere zahlreicher, man lernt Guybrush von einer neuen Seite kennen und LeChuck ist von den Toten zurück um sich am Pratenjüngling zu rächen, dies alles sind Gründe um dieses Spiel unbedingt und wenn möglich gleich am Stück durchzuspielen.
“That’s the second biggest monkey head I’ve ever seen!”
The Secret of Monkey Island ist daserste Spiel der Monkey Island Reihe und gilt als Meilenstein in der Geschichte der Computerspiele.
Story:
Piratenanwärter Guybrush Threepwood landet auf Mêlée Island und will ein mächtiger Seeräuber werden, dazu muss er aber erst drei Prüfungen ablegen. Diese bestehen aus Schwertkampf, Diebstahl und Schatzsuche. Während der Prüfung in Diebstahl lernt er die bezaubernde, und etwas herrische, Gouverneurin Elaine Marley kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Um mit ihr auszugehen muss er noch die restlichen Prüfungen beenden doch als er schon auf ein Date mit der Dame seines Herzens hofft erfährt er, dass sie vom bösen Geisterpiraten LeChuck, dem sie vor Jahren einen Korb gegeben hat, entführt und in sein geheimes Versteck auf Monkey Island gebracht hat. Jetzt ist es an Guybrush die Gouverneurin zu retten, doch vorher braucht man ein Schiff und eine Mannschaft.
Gameplay:
Die Figur von Guybrush wird bewegt indem man mit dem Cursor auf bestimmte Stellen klickt, zu welchen sich unser Held dann auch unverzüglich begibt. Aktionen und Handlungen werden ausgeführt in dem man im unteren Teil des Bildschirms bestimmte Verben auswählt und mit dem jeweiligen Objekt , bei dem die Aktion ausgeführt werden soll verbindet. Zum Beispiel wenn man eine Türe öffnen will, klickt man auf das Verb “Öffnen” und dann auf die Türe und schon ist sie nicht mehr verschlossen. Um im Spiel weiter zukommen müssen bestimmte Items gesammelt werden die einzeln oder kombiniert ein bestimmtes Rätsel lösen und so den Helden Stück für Stück zum Ziel führen.
Charaktere:
Das Augenmerk liegt natürlich meistens auf Piratenazubi Guybrush, der immer wieder von einer brenzligen Situation zu nächsten stolpert und dabei immer wieder flotte Sprüche, wie “Ich verkaufe diese Lederjacken” loslässt und durch seine Unbeholfenheit und Naivität aber auch wiederum wegen seines Mutes und Wortwitzes konnten und können sich die meisten Spieler mit ihm identifizieren.
Wo ein Held ist, da ist aber immer auch ein Gegenspieler. LeChuck tritt man zwar erst ganz am Ende des Spiels gegenüber und zu Beginn scheint er sich für euch nicht sonderlich zu interessieren , doch als er merkt das man seine Pläne durchkreuzen will setzt er doch alle Hebel in Bewegung um euch davon abzuhalten Elaine zu daten und ein Pirat zu werden. Zu Beginn wird er zwar als kaltblütiger Killer dargestellt der ein ganzes Schiff gekapert und die Mannschaft getötet und in Geister verwandelt hat, doch mit der Zeit merkt man, dass er doch nicht der hellste ist, der ein Brautkleid voller Affen nicht von der echten Elaine unterscheiden kann.
Der heimliche Star des Spiels ist für mich aber der Eremit Herman Toothrot. Bei dem man nie weiss ob er jetzt an Inselwahnsinn oder Senilität leidet oder einem doch nur aus Spass auf die Palme bringen will.
Humor:
Der Humor spielt sehr oft auf andere Spiele von LucasArts oder der damaligen Zeit, wie Indiana Jones, Loom oder aber auf Star Wars an. Ist man kein Insider sind die Gags vielleicht nicht ganz so witzig wie beabsichtigt aber immer noch sehr unterhaltsam. Ebenfalls äusserst amüsant waren die diversen Easter Eggs, bei denen man zum Beispiel testen konnte ob Guybrush wirklich seinen Atem für zehn Minuten anhalten kann oder auf Monkey Island das eigene Schiff samt Crew mit ein Katapult beschiessen.
Fazit:
Das Spiel war zur damaligen Zeit wohl eines der besten Spiele auf dem Markt aber auch heutzutage kann es in den meisten Punkten, mal ausgenommen von der Grafik, mit anderen Spielen mithalten.
Stimmung:
Umzugslaune Schauen:
Moonrise Kingdom
The Avengers
The Legend of Korra Hören:
Gorillaz - Platic Beach Lesen:
The Spooks Mistake
American Gods Spielen:
World of Tanks
Mortal Kombat (2011) Warten auf:
The Amazing Spider-Man
The Dark Knight Rises
MLP:FIM Season 3
The Hobbit: An Unexpected Journey Machen:
Something, something,useless!
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