Wir reden über: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides

“You still love me? – If you had a sister and a dog, I’d choose the dog”

Ich war ein wenig hin und her gerissen bei meiner Meinung über den neusten Kinostreich von Captain Jack Sparrow, da ich zum einen die Filmreihe über alles liebe aber zum anderen auch finde, dass man mit einem vierten den Bogen vielleicht zu sehr überspannen könnte. Doch nachdem ich nun der Premiere Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten beiwohnen durfte, haben sich letzere Befürchtungen zum Glück in Kanonenrauch aufgelöst.

Story:

Nachdem der sagenumwobene Jungbrunnen einst von Konquistador Juan Ponce de Léon endeckt wurde, geriet seine genaue Lage aber in Vergessenheit. Seit spanische Fischer jedoch einen schiffbrüchigen alten Mann mit einer Karte zur Quelle aus dem Meer gefischt hatten ist die Jagd danach wieder neu eröffnet. Der Zufall will es so, dass auch der gute Captain Jack Sparrow einen Weg gefunden hat sich an dieser Hatz zu beteiligen. Dabei kreuzen sich seine Pfade mit einer seiner unzähligen früheren Flammen mit Namen Angelica, die aber gleichzeitig auch die Tochter des meist gefürchteten Piraten der Welt, Edward “Blackbeard” Teach ist, der den Jungbrunnen dazu benutzen will seinen einst vorhergesagten Tod zu verhindern.

Stil:

Nachdem sich die letzten beiden Teile vor allem mit Seeschlachten und grossen Schwertkämpfen auf dem offenen Meer brüsten konnten, neigt man beim viertem Teil wieder mehr dazu sich auf festen Boden zu bewegen. So sind die ersten zwanzig Minuten ausschliesslich in London angesiedelt wo Jack sich nicht vom Mast zu Mast hangeln muss, sondern lieber über Pferdekutschen und Pubgeländer hüpft. Durch den Einfluss von Penelope Cruz und und den ebenfalls nach dem Brunnen suchenden Spaniern bekommt der Film zusätzlich das Flair eines Latinmovies wie “Zorro” oder “El Mariachi” wobei die sanften Gitarrenklänge von Rodrigo y Gabriela dann ihr übriges erledigen.

Charaktere:

Johnny Depp ist auch nach vier Piratenfilmen keineswegs von Skorbut befallen und haucht Jack fast noch mehr gesäuselten Wahnsinn ein als vorher schon, wenn dies überhaupt noch möglich ist. Seine Fluchtmanöver werden immer ausgefallener und man fragt sich wie oder wo er sich seine ganzen Fähigkeiten, wie zum Beispiel gefesselt an einer Palme hoch stemmen beigebracht hat. Ein Punkt auf meiner Liste, sich den Film nicht anzusehen war ja das Fehlen von Gouverneursbeauty Keira Knightley, die mich vor allem im dritten Teil begeisterte. Angelica alias Penélope Cruz würde diese aber mit links in die Tasche stecken und wenn sich dann noch auf unentwegt auf spanisch Flucht hat sie sowieso schon bei mir gepunktet. Hector  Barbossa dessen Rolle ja nie so wirklich klar war, steht jetzt zwar auf der Seite der englischen Krone als offizieller Freibeuter aber dies mit so einer affektiert genialen Art das man zwischendurch einfach nur noch laut loslachen kann. Der schlimmste Pirat der Welt Blackbeard dagegen hat für mich den Vergleich mit seinem “Vorgänger” Davy Jones jedoch nicht standhalten können, da kann auch sein brennender Bart nichts ändern, gegen Tentakel unter dem Kinn kommt halt einfach niemand an. Auch sein Flaggschiff die “Queens Anne’s Revenge” ist bei weitem nicht so gruselig wie die “Flying Dutchman”

Fazit:

Verglichen mit den anderen drei Teilen, ist die Ähnlichkeit wohl am ehesten beim ersten am grössten aber dies auch nur in der Hinsicht, dass es ein Neuanfang ist und es daher eher noch gemächlich zu und her geht. Trotzdem bietet der Film tolle Action gute Dialoge und interessante Charaktere allen voran natürlich der allseits beliebte Jack. Nicht der beste Teil der Reihe aber dennoch ziemlich weit vorne.

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12 Responses to “Wir reden über: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides”


  1. 1 graval Mai 19, 2011 um 3:02 vormittags

    Pfüh. Wen interessiert schon “Pirates of the Caribbean”?

    Und: Bier bitte. http://jasonauric.wordpress.com/2011/03/21/master-fruhlingsgefuhle/#more-4311

  2. 2 donpozuelo Mai 19, 2011 um 7:49 vormittags

    Oh ja, das klingt doch gut! Ich bin schon gespannt. Ich hoffe nur, ich sabbere nicht die ganze Zeit wegen Frau Cruz…. ;)

  3. 3 bullion Mai 19, 2011 um 8:09 vormittags

    Ich freu mich auch schon drauf, will vorher aber noch einmal die erste Trilogie schauen.

  4. 6 maloney8032 Mai 19, 2011 um 10:56 vormittags

    @graval: Mümümü :D
    @Don: Könnte angesichts der vielen Dekolteéblitzern von Frau Cruz schwierig werden ;)

  5. 9 derhenry Mai 19, 2011 um 5:46 nachmittags

    Klingt interessant. Vor allem, weil Du ihn mit dem ersten – und meiner Meinung nach mit Abstand besten – Teil vergleichen magst. Allerdings mag ich keine 3D-Filme und werd ihn deswegen wohl doch nicht (im Kino) sehen.


  1. 1 of bastards and dwarves Trackback zu Mai 22, 2011 um 4:00 nachmittags
  2. 2 Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides (2011) « of bastards and dwarves Trackback zu Mai 22, 2011 um 4:00 nachmittags
  3. 3 Wir reden über: The Lone Ranger | The Sweet Nonsense Trackback zu August 9, 2013 um 2:52 nachmittags

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