The Rat of Julian Beever

Lange ists her! Doch jetzt muss man sich wieder mit ihnen arrangieren, die Rat Posts! Den nächsten Künstler den ich vorstellen möchte ist der hammermässige Strassenmaler Julian Beever.

Zum Künstler:

 Julian Beever wurde 1959 in England geboren. Er arbeitet als freischaffender Künstler vor allem in Grossbritannien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien, Brasilien, Amerika, Australien, Mexiko, Argentinien, Russland oder Portugal. Grosse Popularität erlangte er unteren anderem durch seine Strassenkunst die er seit Anfang der Neunzigerjahre in mehreren Grossstädten betreibt, welche nicht einfach nur Motive oder Portraits darstellen sondern richtig beäugt dreidimensional und nicht mehr wie blosse Bilder wirken.

      

 

Zum Werk:

 Julian Beever hat die “Trompe-l’œil“-Technik, die vor allem für Decken und Wandmalereien während Renaissance verwendet wurde, für die Strassenmalerei neu erfunden. Er schafft dies in der nicht einfach nur “platte” Zeichnungen malt sondern sie in die dritte Dimension ausweitet. So erheben seine Werke von einem bestimmten Blickwinkel aus betrachtet, vom Asphalt und stehen sozusagen frei in der Gegend. Aufgrund dessen erreichte Beever internationale Bekanntheit und wird auch zu Werbezwecken engagiert, so zeichnete er unter anderem riesige Laptops, Bier- und Colaflaschen oder Zigarettenschachteln in Fussgängerzonen rund um den Globus. ausser seine Arbeit als Strassenkünstler, stellt er auch grosse Wandbilder bekannte Künstler oder persönliche Ölgemälde her.

 

Meine Meinung:

Ich war in Geometrie nie sonderlich gut, dafür aber immer im Zeichnen, dem künstlerischen versteht sich, und konnte mir diese zwei Fächer nie in Kombination vorstellen. Aber um diese hammermässigen Effekte zu erzielen muss man schon ein wenig Verständnis von Erstgenannter haben, wie sonst könnte man die so korrekte Täuschung des  menschlichen Auges in Kombination mit Fluchtpunktberechnug oder Propotionenabschätzung zu Stande bringen und dass alles noch in an fotografiequalität grenzender Perfektion.

Bildquelle:

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9 Responses to “The Rat of Julian Beever”


  1. 1 graval Oktober 28, 2010 um 4:17 nachmittags

    Ganz grosse Klasse, ich bin beeindruckt, wie genau UND real der Künstler diese Bilder hinkriegt.

    Aber Geometrie und Zeichnen unvorstellbar in Kombination? Schon alleine wenn es um Proportionen, das Zeichnen von Gebäuden etc. geht, ist Geomoetrie unablässlich, nicht?

    Im Übrigen ist, was du beschreibst wahrscheinlich eher in die Kategorie der Anamorphosen (und ja, das wusste ich schon vorher) einzuordnen, da es ja je nach Perspektive aufgeht, oder eben nicht.

    Weisst du, ob das Bild mit dem Loch und der schmalen Brücke darüber auch von ihm ist? Da liefen jeweils alle Leute über die “Brücke”, obwohl es ja überall sicher war. ;)

    • 2 maloney8032 Oktober 28, 2010 um 4:38 nachmittags

      Ich KONNTE mir sie nicht in Kombination vorstellen, jetzt denk ich anders :D

      Bei Wikipedia wird beides angeben aber wollte nur nicht als Klugscheisser gelten

      Welches meinst du?

      • 3 graval Oktober 28, 2010 um 4:49 nachmittags

        Brav ;)

        Danke für die Blumen, ich rühme mich gern als Klugscheisser -.^ :P Ich darf doch auch mal in der Schule aufpassen, nicht?

        Und wie gesagt, ich weiss nicht von wem das Bild ist, und Google spuckt bei Suchbegriffen in der Art nichts schlaues aus. :)

  2. 4 Damian Oktober 29, 2010 um 5:25 vormittags

    Das ist in der Tat cool. Aber wie gehabt, als Person im Bild ist es völlig unspektakulär und man sitzt in einem kaum erkennbaren Wirrwarr aus verzerrtem Zeugs. :-)

  3. 5 donpozuelo Oktober 29, 2010 um 8:52 vormittags

    Echt kultig der Typ. Und die Bilder erst… vor allem das mit dem Wasserfall. Da muss man ja wirklich zweimal hinschauen.

  4. 6 Kelhim Oktober 31, 2010 um 5:20 nachmittags

    Geometrie und Zeichnen gehen natürlich zusammen, aber man muss aufpassen, seine Zeichnungen nicht zu steril, kalt, künstlich wirken zu lassen, denn so sieht das Leben nun mal nicht aus – also das Leben außerhalb von Krankenhäusern nicht. Und Kunst kann auch ohne perspektivische Korrektheit genial sein. ^^

    Aber diese Malereien sind toll, ich frage mich schon die ganze Zeit, wie der reißende Strom aussehen muss, wenn man wirklich daneben steht und aus einem anderen Winkel darauf schaut. ^^

  5. 7 graval Oktober 31, 2010 um 7:05 nachmittags

    “ich frage mich schon die ganze Zeit, wie der reißende Strom aussehen muss, wenn man wirklich daneben steht und aus einem anderen Winkel darauf schaut.”

    Die Antwort auf diese Frage könntest du dir jetzt mit Geometrie liefern. Distanzen & Winkel berechnen und Perspekttive anpassen :P *rauchkopf*


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